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    Universität Duisburg-Essen
    Projekt

    Bewegung: Lernfaktor in allen Fächern

    Bewegung kann das (fachliche) Lernen von Schüler:innen fördern. In deutschen Schulen kommt Bewegung abseits des Schulsports trotzdem nur selten zum Einsatz. Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Lehramtsstudierende nicht systematisch mit dem Nutzen von Bewegung konfrontiert werden und Lehrkräfte letztlich nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Aus diesem Grund macht das Projekt "BeLe 4 ALL" den Lehramtsstudierenden aller Fächer das Thema zugänglich. Im Rahmen eines „Inverted Classroom"-Modells, welches digitale Selbstlernmodule mit diskursiven Präsenzphasen und praktischen Erprobungen verbindet, werden drei inhaltliche Stränge thematisiert:1. das Lernen mit Bewegung (Unterrichten in einem bewegungsfreudigen Klassenzimmer),2. das Lernen in Bewegung (Einsatz von Bewegung als lernbegleitende und lernförderliche Methode) und3. das Lernen durch Bewegung (Verwendung von Bewegung als lernerschließende Methode).Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie die auf deren Ergebnissen aufbauenden OER-Materialien (Open Educational Resources) zielen darauf ab, dass das Projekt nicht nur für Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen einen Gewinn darstellt; Konzepte und Materialien werden nachhaltig verfügbar gemacht und können von Lehrenden anderer Einrichtungen genutzt werden. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Diskussion um zukunftsweisende Hochschuldidaktik und Lehrkräftebildung.

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Projekt 101960
Projekt

Interaktive Tragwerksplattform für Architektur

InTrArc ist ein innovatives Lehrprojekt zur digitalen und didaktischen Neugestaltung der Tragwerkslehre in der Architekturausbildung. Es adressiert eine zentrale Herausforderung der Lehre: den Transfer von abstrakten statischen Prinzipien zu realen Bauwerken. InTrArc setzt hier an und entwickelt eine webbasierte Lernplattform, die reale Tragwerke virtuell erfahrbar macht. Nutzer*innen können Tragstrukturen interaktiv erkunden, wobei Belastungen, Materialeigenschaften und statische Nachweise in Echtzeit sichtbar werden. Veränderungen wirken sich unmittelbar auf Baukosten, Masse und CO2-Emissionen aus und fördern so ein nachhaltiges, praxisnahes Verständnis von Statik und Konstruktion. Didaktisch basiert InTrArc auf konstruktivistischen Prinzipien, insbesondere dem forschenden Lernen. Die Plattform fördert durch unmittelbares Feedback und visuelle Rückmeldung die kognitive Aktivierung und stärkt das Vertrauen in die eigene Problemlösefähigkeit. Unterschiedliche Lerntypen finden durch vielfältige Zugänge von analytisch bis visuell-räumlich einen individuellen Einstieg. Studierende sind von Anfang an in die Konzeption, Erprobung und Evaluation eingebunden und gestalten die Plattform aktiv mit. Das Ziel ist eine niedrigschwellige, motivierende Lernumgebung, die sich curricular verankern lässt. InTrArc verbindet technische Innovation mit didaktischer Fundierung und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Transformation der Architekturlehre.

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Maßnahme 100747
Maßnahme

Anwendung+Adaption v. WOL f.d. HS-Lehre z. Förd. v. Vernetzungs- u. Selbstorganisationskompetenzen

Für die Wirtschaft wurden mit Working Out Loud (WOL) und ähnlichen Methodenverbünden Angebote gestaltet, mit denen Fachkräfte ihre Vernetzungs- und Selbstorganisationskompetenzen weiterentwickeln. Aufgrund der Bedeutung dieser Kompetenzbereiche wurde WOL daraufhin untersucht, wie es sich im Hochschulkontext anwenden bzw. adaptieren lässt. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100411

Das E-Portfolio als Zwischenraum. Praktische Impulse zur Steigerung der Reflexionstiefe

Wenngleich der Einsatz von E-Portfolios an Hochschulen vielfältige Erwartungen hinsichtlich positiver Wirkeffekte weckt, so werden diese nicht unmittelbar eingelöst. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Förderung der Reflexionstiefe bei Lernenden. Welche konkreten Ansätze diese verbessern könnten, wurde im Rahmen eines Design Thinking-inspirierten Workshops gemeinsam mit E-Portfolio-Expert:innen und Hochschullehrenden bearbeitet. Die Ergebnisse des Workshops werden im vorliegenden Beitrag beschrieben sowie hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit diskutiert.

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