
SQL-Checker
Diese Maßnahme zielt darauf ab, die SQL-Überprüfungsverfahren für Studentenabgaben zu verbessern. Statt sich darauf zu beschränken, Abgaben als richtig oder falsch zu klassifizieren, wird eine genaue Rückmeldung zu den spezifischen Fehlern in den SQL-Anweisungen geliefert. Dadurch erhalten Lernende präzise Hinweise, welche Aspekte ihrer Abgaben korrekturbedürftig sind. Dadurch werden praktischen Fähigkeiten im Umgang mit Datenbankabfragen vertieft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Lernprozess von Studierenden zu optimieren, indem sie effektiver zu korrekten Lösungsansätzen geführt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Vermeidung von Frustration, die oft durch Unklarheit über die Ursachen von Fehlern entsteht. Indem Fehlerquellen klar kommuniziert und verstanden werden, können Studierende ihre Herangehensweise besser anpassen und letztlich eine gesteigerte Lerneffektivität erzielen. Das wiederum fördert nicht nur den akademischen Erfo
Voraussetzung
Bei der Implementierung der SQL-Fehler-Analyse ergaben sich hauptsächlich zwei Schwierigkeiten. Die erste betrifft die Natur von SQL: Die Sprache erlaubt eine breite Palette an Lösungswegen für gegebene Probleme. So kann ein und dieselbe Abfrage auf unterschiedliche Weise formuliert werden, wobei jede Variante zu einem korrekten Ergebnis führt. Dies macht es herausfordernd, ein System zu schaffen, das mit der Vielfalt von möglichen korrekten Ansätzen umgehen kann und somit die Lernenden nicht auf einen Ansatz einschränkt.
Die zweite zentrale Herausforderung lag in der Integration eines SQL-Parsers. Dieses Tool muss fähig sein, verschiedene SQL-Dialekte zu verarbeiten, was für die Entwicklung eines Feedbackmechanismus, der verschiedene SQL-Datenbanken unterstützt, notwendig ist. Der Parser muss zudem präzise genug arbeiten, um Fehler korrekt zu lokalisieren und genaues Feedback zu geben. Das Ergebnis eines solchen Parsers muss dann verwendet werden, um die Analyse durchzuführen.
Die erfol
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Plannung der Durchführung (1 Woche)
Integration der SQL-Analyse (1 Monat)
Anpassung des Nutzer-Interfaces (2 Wochen)
Testen der Analyse (2 Wochen)
Verbessern der Analyse (1 Monat)
Release (1 Tag)
(ein Monat bis zu einem Semester)
Hinweise
Effekte
Die Fehler-Positionsangaben erwiesen sich als effektiv für die Studierenden. Diese erhalten nun Hinweise, um ihre Fehler zu verstehen und daraus zu lernen. Allerdings ist es entscheidend, dass die bereitgestellten Informationen präzise sind. Ungenaue oder fehlerhafte Positionsangaben können zu noch größerer Verwirrung führen, als wenn lediglich eine einfache Richtig/Falsch-Bewertung erfolgen würde. Die Genauigkeit der Rückmeldungen ist somit für den Lernerfolg ausschlaggebend.
Die Einführung der Maßnahme hat zu subjektiv wahrgenommener Rückgang an Rückfragen geführt. Dies deutet darauf hin, dass das Verständnis der Studierenden über die Fehler verbessert wurde.
Es ist aber möglich eine weitere Verringerung anstehender Fragen durch noch detailliertere Feedback zu erreichen. Durch präzisere Angaben der Fehlerposition kann der SQL-Checker den Studierenden bessere Hinweise geben und dadurch wird die Lerneffizienz der Studierenden gesteigert. Eine Optimierung der bereitgestellten Informatione
Learnings
Das Hauptprodukt der Maßnahme ist die Integration der SQL-Analyse in das Feedbacksystem, welche Lernenden eine grobe Fehlerlokalisierung ihrer eingereichten SQL-Abfragen ermöglicht. Dieses System zielt darauf ab, die Stelle eines Fehlers in einer SQL- Abfragen zu identifizieren, also ob der Fehler etwa im WHERE-, JOIN- oder SELECT-Teil der Abfrage ist. Dies stellt eine einfache Hilfestellung dar, welche die gezieltere Suche nach dem Fehler ermöglicht, aber nicht zu einer Abhängigkeit von dem System zur erfolgreichen Erstellung von Abfragen führt. Das bedeutet, Studierende müssen immer noch eigenständig die korrekte SQL-Abfrage entwickeln.
Ein Ergebnis dieses Ansatzes ist die Steigerung des Vertrauens der Nutzenden in das System. Die Genauigkeit des Feedbacks spielt dabei eine wesentliche Rolle. Konnten Lernende früher nur vermuten, in welchem Teil der SQL-Abfrage ein Fehler vorlag, gibt das aktuelle System einen ersten Hinweis. Dies führt zu einer Reduktion von Rückfragen, da die spezif
Empfehlung
Das Hauptkriterium, damit eine ähnliche Maßnahme möglich ist, besteht darin, dass sich der Lehrinhalt: 1. Auf den Erwerb von Fähigkeiten bezieht, deren Ergebnisse in binärer Form (richtig oder falsch) bewertbar sind.
2. Die Aufgabenstellung ausreichend komplex ist, sodass Rückmeldungen zur Fehlerposition möglich sind, ohne dass die Lösung des Problems trivial wird.
Des weiteren wird die Umsetzung erheblich vereinfacht, wenn die Einreichungen der Studierenden in einer formalen Sprache erfolgt, die eine automatisierte Verarbeitung gestattet. Dies ist etwa bei Programmier- oder Mathematikaufgaben der Fall. Hingegen eignen sich Texterstellungs- oder Analyseaufgaben weniger, da die Ergebnisse oft nicht eindeutig in binäre Bewertungen klassifizierbar sind und in natürlicher Sprache erfolgen. Die Verfügbarkeit eines bereits existierenden digitalen Abgabesystems, das in der Lage ist, richtige von falschen Antworten zu unterscheiden und zu kategorisieren, kann den Prozess erheblich vereinfachen
Methoden
Empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Lehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg
Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen Shifts begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems (lernKI). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte Entität ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.
Projekt anzeigen
Entwicklung des Stud.IP-Plugins „getFeedback!“
Insbesondere in Großveranstaltungen ist es häufig schwierig, allen Studierenden prozessbezogenes Feedback auf ihre Lernprodukte (z.B. Aufgabenblätter) zu geben. Eine potenzielle Lösung liegt darin, tutorielles und/oder peer-basiertes Feedback umzusetzen. Wie die empirische Lehr-Lernforschung zeigt, muss dieser Feedbackprozess jedoch gut angeleitet werden, um erfolgreich zu sein. Wir haben daher das Stud.IP-Plugin „getFeedback!“ entwickelt, das es Lehrenden erlaubt, strukturierte tutorielle und/oder peer-basierte Lehr-Lernszenarien für ihre Lehrveranstaltungen zu entwickeln und diese entweder synchron oder asynchron (in jedem Fall aber anonymisiert) umzusetzen.
Maßnahme anzeigen
Schmitz, Sigrid & Both, Göde (2021): Gender Studies Digital: Perspektiven, Angebote und Rahmenbedingungen: Ein Positionenportfolio.
Gender Studies beteiligen sich an Digitalisierung und werden durch sie heraus-gefordert: Was macht Digitalisierung mit den Gender Studies? Und umgekehrt, was machen Gender Studies mit Digitalisierung? Während einige Akteur*innen der Gender Studies sich bereits seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten digitaler Angebote auseinandersetzen, sammeln andere zwangsweise anlässlich der Corona-Pandemie Erfahrungen mit der digitalen Lehre. Dieses Positionenportfolio möchte einen Raum eröffnen, um die gegenwärtigen Entwicklungen vielstimmig zu reflektieren. Wir haben dazu eine Reihe von Akteur*innen der Gender Studies eingeladen, ihre Perspektiven auf digitale Gender Studies dar-zulegen, ihre digitalen Angebote rund um die Lehre vorzustellen und deren Rahmenbedingungen zu thematisieren. Herausgekommen ist eine Reihe von Positionspapieren, die die Potenziale und Grenzen digitaler Angebote und Lehre ausleuchten. Welche didaktischen Ansätze und welche Technologien sind für welche Inhalte und Lernziele der Gender Studies1 in welchen Kontexten geeignet? Wie können Austausch und Diskussion in unterschiedlichen blended learning oder rein virtuellen Szenarien ermöglicht werden? Welche Werkzeuge können Reflexion unterstützen? Welche Interaktionsregeln sind notwendig? Wie kann Diskriminierung verhindert werden? Wie barrierearm kann der Zugang gestaltet werden? In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 125-130.
Publikation anzeigen