
Einrichtung eines Boards für digitale Lehre
Das Board für digitale Lehre ist ein Gremium, das die Hochschulleitung bzgl. Fragen zur Digitalisierung der Lehre berät. Es wird geleitet vom Vizepräsidenten für Lehre und Studium. Beteiligt sind Vertreter*innen aller direkt mit Fragen des digitalen Lehrens und Lernens beschäftigten Einrichtungen (Zentrum für digitales Lehren und Lernen, Medienlabor der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Rechenzentrum, Hörsaaltechnik, DV-Betreuende der einzelnen Fakultäten) sowie von Einrichtungen, die mittelbar mit entsprechenden Themen befasst sind (u.a. Hochschulleitung, Prüfungsamt, Rechtsabteilung). Grundlage für die Arbeit des Boards für digitale Lehre ist eine im Präsidium zu Projektbeginn festgelegte Digitalisierungsstrategie Lehre. Das Board für digitale Lehre sichert die Umsetzung der dort beschriebenen Maßnahmen. Zudem identifiziert das Board digitale Lehre aktuelle Trends des digitalen Lehrens und Lernens und diskutiert mögliche Maßnahmen und Auswirkungen für die Universität.
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Das Board für digitale Lehre bündelt und koordiniert die an den einzelnen Einrichtungen (u.a. Zentrum für digitales Lehren und Lernen, Medienlabor der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Rechenzentrum, Hörsaaltechnik) laufenden Arbeiten und Entwicklungen zur Weiterentwicklung der digitalen und digital angereicherten Lehre und wacht über die Umsetzung der in der Digitalisierungsstrategie Lehre festgehaltenen Maßnahmen
Herangehensweise
Das Board für digitale Lehre tritt ca. alle sechs bis acht Wochen zusammen und diskutiert je aktuelle Themen und Problembereiche des digitalen und digital angereicherten Lehrens und Lernens. Es orientiert sich in seiner Arbeit fortlaufend an den in der Digitalisierungsstrategie Lehre festgehaltenen Maßnahmen.
Zusammenhang
Die Maßnahme wurde im Rahmen des KodiLL-Projekts geplant und innerhalb der ersten Projektphase umgesetzt. Seither tritt das Board für digitale Lehre in regelmäßigem Turnus zusammen.
Voraussetzung
Wichtig war das Vorhandensein einer im Vorfeld von der Hochschulleitung beschlossenen Digitalisierungsstrategie Lehre. Zudem ist das Commitment aller beteiligten Stakeholder (incl. Studierendenvertretung) ein zentraler Erfolgsfaktor für die Arbeit des Boards für digitale Lehre.
Eignung
Für die Effektivität des Boards für digitale Lehre spricht, dass die Maßnahmen, die in der Digitalisierungsstrategie Lehre beschlossen worden waren, nach und nach umgesetzt worden sind bzw. umgesetzt werden.
Vorgehen/Schritte
Zunächst müssen die hochschulinternen Einrichtungen identifiziert werden, die entweder selbst Angebote zum digitalen Lehren und Lernen machen oder die indirekt von Fragen des digitalen Lehrens und Lernens betroffen sind (z.B. Prüfungsämter). Von jeder dieser Einrichtungen sollte ein*e Vertreter*in in das Board für digitale Lehre entsandt werden. Zudem sollten Studierendenvertreter*innen Teil des Boards sein. Für die operative Arbeit des Boards empfiehlt es sich, zuvor in einer hochschulweiten Digitalisierungsstrategie Lehre Maßnahmen festgelegt zu haben, die nach und nach umgesetzt werden sollen, sowie regelmäßige Meetings (z.B. im Turnus von 6-8 Wochen) umzusetzen, die von einer/einem Vertreter*in der Hochschulleitung geleitet werden. Zum Ende jedes Meetings sollten konkrete Aufgaben verteilt und die Frage geklärt werden, welche der während des Meetings getroffenen Entscheidungen innerhalb der Hochschule an welche Zielgruppen kommuniziert werden müssen und wer dies übernimmt.
Hinweise
Effekte
Erwartete Effekte waren ein stringenteres Abarbeiten der Maßnahmen aus der Digitalisierungsstrategie Lehre. Zudem ist es gelungen, den Informationsfluss zwischen den beteiligten Einrichtungen zu verbessern.
Learnings
Das Vorhandensein einer Digitalisierungsstrategie erleichtert und fokussiert die Arbeit des Boards für digitale Lehre enorm. Zudem hat es sich bewährt, am Ende jedes Meetings konkrete Absprachen zu treffen, insb. auch hinsichtlich der Kommunikation der getroffenen Entscheidungen in Richtung derjenigen Akteure, die hiervon betroffen sind.
Tipps
Regelmäßigkeit von Meetings mit klaren Aufgabenverteilungen zwischen den Meetings realisieren. Eine hochschulweite Strategie das digitale Lehre und Lernen betreffend haben, incl. spezifischen Maßnahmen, die umgesetzt werden müssen (dies erleichtert das stringente und zielorientierte Arbeiten des Boards).
Methoden
Empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Lernen im Makerspace
Das hochschulweit angelegte Projekt fördert schwerpunktmäßig den Kompetenzerwerb der Studierenden zum eigenverantwortlichen, selbstgesteuerten Lernen anhand konkreter realweltlicher Problemstellungen in den Bereichen der Digitalisierung und der nachhaltigen Entwicklung. Damit folgt die Hochschule Düsseldorf ihrem Selbstverständnis als Hochschule für angewandte Wissenschaften und stärkt die Fähigkeiten der Studierenden und Absolvent*innen zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und Transformationsprozesse.Hierzu wird ein dreigliedriges Lehr-Lern-Konzept umgesetzt, welches1. das Lernraumkonzept des Makerspaces,2. die problem- und projektbasierten Lehr-Lern-Settings des forschungsnahen Lernens, des Service Learnings und des inter- und transdisziplinären didaktischen Ansatzes der Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung (HBNE-Didaktik) sowie3. eine inhaltlich-thematische Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklung und Digitalisierungzusammenführt. Diese fördern Selbstwirksamkeitserfahrungen der Studierenden bereits im Studium und steigern damit die Employability in zunehmend inter- und transdisziplinären Berufskontexten sowie die individuelle Persönlichkeitsentwicklung. Mit diesem Lehrkonzept wird im Rahmen der Weiterentwicklung der an der Hochschule zum Einsatz kommenden Lehr-Lern-Formate ein neues Lehrarrangement systematisch erprobt und ein weiterer qualitativer Schritt in Richtung lernendenzentrierter und praxisorientierter Lehre gemacht.
Projekt anzeigen
Social Media für Verbundprojekte
Je nach Projektart ist Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um verschiedenste Zielgruppen zu erreichen, um Veranstaltungen zu bewerben, aber auch um Erkenntnisse außerhalb des Projektes sichtbar zu machen. Da es sich bei D2C2 um ein Verbundprojekt mit vielen beteiligten Hochschulen handelt, entstand zusätzlich der Bedarf, Entwicklungen in Teilprojekten auf informellem Weg nach innen hin sichtbar zu machen. Social Media als ÖA sollte in D2C2 also verschiedene Ziele verfolgen: - Veranstaltungen und bestehende Netzwerke bewerben, um Teilnehmende zu gewinnen - Veröffentlichungen bewerben - Projektinhalte vorstellen, um diese außerhalb und innerhalb des Verbundprojektes sichtbar zu machen Social Media sollte also verschiedene Zielgruppen erreichen und einen zusätzlichen niedrigschwelligen Informationsaustausch nach außen und innen ermöglichen. Dazu wurden verschiedene Social-Media-Profile eingerichtet. Zudem wurden Zugänge zur Bildbearbeitungssoftware Canva erworben, um Grafiken zu erstellen.
Maßnahme anzeigen
Great minds think alike—how homogeneous problem perceptions are associated with successful regulation in collaborative learning groups
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen