Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Vibrometer-basierte Justierung digitaler Zwillinge

In der Projektfortsetzung wurde die Anforderung aufgenommen, das Schwingungsverhalten physischer Versuche zu erfassen, um die digitalen Zwillinge justieren zu können. Für eine schnelle und unkomplizierte Messung von Schwingungen in verschiedenen experimentellen Setups wurde ein Laservibrometer beschafft.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Schwingungsmessung
Laservibrometer
Digitaler Zwilling
Mechatronische Systeme
Zielgruppe(n)
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Professor:innen
Lehrbeauftragte
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Technisch-räumliche Infrastruktur
Softwarelösungen & technische Ausstattung entwickeln
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Lehr-/Studienangebote
Lehr-/Lernmaterialien entwickeln
Lehrkonzepte/-formate entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Ziel der Maßnahme war es, das Schwingungsverhalten physischer Versuche zu erfassen, um die digitalen Zwillinge justieren zu können.

Die Untersuchung des Schwingungsverhaltens ermöglicht zusätzlich den Einsatz der digitalen Zwillinge in Lehrveranstaltungen zum Thema Dynamik.

Herangehensweise

Für die Messung des Schwingungsverhaltens physischer Laborversuche muss ein Messgerät verwendet werden. Die Erfassung der Schwingungen mittels applizierter Beschleunigungssensoren wäre aufwendiger als die Nutzung eines rein optischen Laservibrometers. Das Laservibrometer beinhaltet auch eine Auswertungssoftware und ist für den Laboreinsatz konzipiert.

Die Nutzung des Laservibrometers ist mit Hilfe der Bedienungsanleitung und einer Einweisung für Ingenieur: innen problemlos möglich. Die Nutzung wurde durch die Teilprojektleitung selbst vorgenommen.

Zusammenhang

Diese Maßnahme wurde im Teilprojekt „Digitale Zwillinge mechatronischer Systeme“ im Rahmen der Projektfortsetzung erprobt. Die Ergebnisse wurden in einem Lehrbuch veröffentlicht (siehe Auflistung wissenschaftlicher Publikationen) und sind geeignet, die Qualität der Lehre zu verbessern.

Ziel des Teilprojekts war der Einsatz der an der Hochschule Esslingen entwickelten Software SimLive zur 3D-Simulation digitaler Zwillinge für die Bachelorstudiengänge „Mechatronik“ und „Automatisierungstechnik“.

Voraussetzung

Das Laservibrometer wurde zwar als Investition beantragt und bewilligt, aufgrund der hohen Kosten war die Beschaffung aber dennoch kompliziert und nur möglich, indem ein in der Ausstattung reduziertes Vorführgerät gewählt wurde.

Projektmitarbeitende sollten möglichst über (grundlegende) Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Schwingungslehre und Dynamik verfügen.

Eignung

Der Einsatz eines Vibrometers ist geeignet für dynamische Vorgänge, jedoch nicht bei statischen oder quasi-statischen Abläufen.

Schritte

Die Einarbeitung in die Themenbereiche Schwingungslehre und Dynamik ist ohne Vorkenntnisse sehr zeitaufwendig. Sollten die Projektmitarbeitenden keine Vorerfahrungen auf diesen Themengebieten haben, ist es möglicherweise erforderlich, dass die Teilprojektleitung die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Vibrometer aus Zeitgründen selbst übernimmt.

  1. Brauche ich überhaupt ein Vibrometer?

  2. Erste Versuche, eventuell mit geliehenen Vibrometern/im Rahmen von Vorführungen

  3. Vorüberlegungen: Welcher Typ Vibrometer ist für mein Vorhaben am besten geeignet?

  4. Finanzierung klären: Ist es möglich, das Vibrometer aus Projektmitteln zu finanzieren? Tipp: ggf. Kauf eines gebrauchten Geräts

  5. Methode testen, Erfahrungen sammeln

Hinweise

Effekte

Der Aufwand für die Nutzung des Laservibrometers ist relativ gering. Die Qualität der Ergebnisse ist sehr gut.

Learnings

Das Gerät ist zwar recht teuer, es gibt aber die Möglichkeit, günstigere Vorführgeräte beim Hersteller zu erwerben.

Methoden

Empfohlen

Technische Tools
Laservibrometer
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
Link zur Website des Anbieters PolytecLink aufrufen/Link/

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101017
Projekt

"Musikpädagogik reflektiert" - Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs

Im Projekt „Musikpädagogik reflektiert“ – Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs soll eine hochschulübergreifende Open-Access Online-Zeitschrift für studentische Beiträge entstehen. Durch die Publikation ihrer Ergebnisse wird Studierenden die Partizipation am Fachdiskurs der Musikpädagogik ermöglicht, bei der sie als Lernende nicht nur Empfänger*innen sind, sondern aktiv zum Diskurs beitragen. Aus hochschuldidaktischer Perspektive vervollständigt die Publikation der Ergebnisse das Durchlaufen eines gesamten Forschungszyklus‘ des Forschenden Lernens. Darüber hinaus ermöglicht die studentische Perspektive die Weiterentwicklung der Hochschullehre. Beitragsformate sind studentische Forschungsergebnisse aus Haus- und Abschlussarbeiten oder Ergebnisse aus Seminardiskussionen, deren Inhalte in Form eines Fachartikels aufgearbeitet wurden. Daneben findet die wissenschaftlich reflektierte Betrachtung der (eigenen) Praxis Raum, die ein wichtiger Bestandteil der Musikpädagogik ist. Sie trägt zu einem erhöhten didaktischen Verständnis, zur Auseinandersetzung mit der Literatur und einer theoretischen Fundierung des eigenen professionellen Handelns bei. Ein Critical-Friend-Review-Verfahren führt die Studierenden an diese Art der Qualitätssicherung der Beiträge heran, ohne jedoch sie mit anonymen Kommentaren allein zu lassen. So kann ein wertschätzender Austausch stattfinden und für Studierende eine Vernetzung in der Fachcommunity angebahnt werden.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100111
Maßnahme

Mikromodule („MiMos“)

Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100113

Planungs- und Entscheidungshilfe zum Einsatz von E-Portfolios in der Lehre [1]

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen