
Kollaboratives Arbeiten in Lehre und Studium – Beiträge des Verbundprojektes Co3Learn beim Hochschulforum Digitalisierung
Alle Tool-Empfehlungen basieren auf einer gründlichen Exploration der digitalen Tool-Landschaft mit Blick auf innovative Funktionalitäten, Nutzungskonzepte sowie einer Bedarfserhebung von Lehrenden und Studierenden. Die Testphasen der Tools wurden in Absprache mit dem Datenschutzmanagement der drei Verbundhochschulen durchgeführt und mithilfe der Nutzungserfahrungen von Lehrenden und Studierenden evaluiert (Laufzeit 01.08.2021 – 31.12.2025). Zudem werden in diesem Buch auch Tools zur Veranschaulichung genannt, die nicht getestet wurden. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise zur Lizenzierung der Tools an den einzelnen Verbundhochschulen. Alle Illustrationen in diesem Booklet stehen Lehrenden zur Nutzung unter der Lizenz CC-BY-NC-ND 4.0 zur Verfügung und sind auf unserer Website unter co3learn.de abrufbar.
Auf einen Blick
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Zukunftscampus im Verbund der VFH
Der VFH-Zukunftscampus soll die Studierenden auf ein turbulentes Umfeld mit Umbrüchen, Chancen und Risiken neuer Technologien bestmöglich vorbereiten und sie umfassend dazu aktivieren, mehr Verantwortung zu ergreifen. Vier Arbeitspakete nehmen vier unterschiedliche Perspektiven ein und greifen wie folgt ineinander: In der Ausgangsperspektive werden die gesellschaftlichen Herausforderungen in interdisziplinären Zukunftsmodulen thematisiert. Es werden Module entwickelt, in denen die Studierenden konkrete Problemstellungen lösen und ihnen Future Skills vermittelt werden, um diese Herausforderungen bewältigen zu können.In der Hochschulperspektive wird untersucht, wie der Einsatz von Zukunftsmodulen die bestehenden Lehrarchitekturen verändern kann und welche neuen Lehrarchitekturen ermöglicht werden.In der Unternehmensperspektive werden Instrumente entwickelt, um die Lehrarchitekturen durch Anrechnung durchlässiger zu gestalten und durch die Integration von praktischen Fragestellungen mit der Unternehmenspraxis zu vernetzen.Schließlich sollen in der Studierendenperspektive neue Studienassistenzsysteme erprobt werden, mit denen Studierende besser durch die Lehrarchitekturen navigieren und ihren Studienerfolg erhöhen können.Die Studierenden sollen durch neue Formen der Teilhabe an der Ausgestaltung der Lehre beteiligt und aktiviert werden, mehr Verantwortung zu übernehmen - für die Gesellschaft, für ihre Arbeitgeber und für ihr Selbstmanagement.
Projekt anzeigen
Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums
Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
DigiCurate-Lab / Abschlussdokumentation
Im Rahmen des Projekts „Digicurate-Lab" wurden praxisbezogene Feldstudien, Hands-On-Projekte sowie deren methodisch-theoretische Reflexion gemeinsam mit den Studierenden durchgeführt. Ziel war es, digitale Strategien und Benutzerschnittstellen von Onlineausstellungen und Sammlungspräsentationen zu analysieren, zu verstehen und kritisch zu bewerten. Dabei entwickelten die Studierenden eigene Kriterien zur Bewertung, griffen auf kuratorische Theorie zurück und traten in den direkten Austausch mit eingeladenen Expert:innen. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Feldstudien erhielten die Studierenden in den Hands-On-Projekten die Möglichkeit, eigene Web-Ausstellungen in Gruppen zu konzipieren und Erfahrungen mit kuratorischer Software und digitalen Tools zu sammeln. Es war uns ein Anliegen, wichtiges Grundlagenwissen zum Sammlungsmanagement, zu Datenstrukturen im Feld des Kulturguts sowie zu einem differenzierten Umgang mit den physischen Objekten und digitalem Bild- und Abbildungsmaterial zu vermitteln. Die Abschlussdokumentation bietet einen Überblick über die Lehrveranstaltungen, die Ziele und Maßnahmen des Lehr- und Forschungsprojekts.
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