
Rechtschreibung Lernen und Lehren intensiv
Das Projekt reagiert auf sinkende Orthografiekompetenzen von Schülerinnen, Schülern und Studierenden bei gleichzeitiger Anforderung an Lehrkräfte, diesen Trend umzukehren. Projektziel ist die Entwicklung des studienbegleitenden H5P-Selbstlernsystems RELLi zur Stärkung des Wissens- und Kompetenzerwerbs zu Schriftspracherwerb, Rechtschreibung und ihrer Didaktik/Förderung. In einem 360°-Schulszenario werden Selbstlernmodule mit individualisierten Lernpfaden (durch Handschriftlabor, Fach-/Methodenbibliothek, Diagnostikraum und Förderzentrum) angelegt. Die individuelle Lernprogression geht durch automatisiertes formatives Feedback auf heterogenes Vorwissen ein und baut dies sukzessive aus. Die Entwicklung neuer H5P-Module (Wortstatistik, Handschrift, Fragenpool) und APIs zur Integration bestehender (Rechtschreib-, Graphomotorik-) Apps ermöglicht gamifizierte, aktivierende Aufgabenformate. RELLi wird zur Erzeugung von Synergieeffekten in einem partizipativen Design-Based-Research-Prozess mit Studierenden und lehrenden Handschrift-, Orthografie- und Diagnostik-Expert:innen der Universität Potsdam entwickelt. Es soll die Wissensvermittlung und Übung effizienter und effektiver gestalten und Freiräume für diskursive, angewandte, problemzentierte Formate in der Präsenzlehre schaffen. So wird das Studium attraktiv und lernförderlich umgestaltet und fit für die Ausbildung heutiger Deutschlehrkräfte gemacht. Als OER-Publikation soll RELLi die Aus- und Weiterbildung im DACH-Raum bereichern.
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Konzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre 2023 - Berlin
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Digitaler Kerbschlagbiegeversuch
Im Maschinenbau werden Praktika zur Vertiefung der Vorlesungsinhalte angeboten, in denen die Studieren-den anhand von Anwendungsfällen ihr theoretisches Wissen und die teilweise komplexen Inhalte anwenden lernen. Aktuell werden die theoretischen Grundlagen dazu nur anhand von Skripten in Textform vermittelt, was zu einer gewissen Skepsis im Umgang mit den Prüfmaschinen und -geräten führt.
Maßnahme anzeigen
Examining the regulation of motivational and comprehension-related problems during collaborative learning
Während des kooperativen Lernens können vielfältige Probleme auftreten, die es für Gruppen erforderlich machen, wirksame Regulationsprozesse einzusetzen. Bislang ist wenig darüber bekannt, (a) welche Arten von Strategien Lernende in solchen Gruppen typischerweise anwenden, um ihr Lernen zu regulieren, und (b) auf welchen sozialen Ebenen (Selbst‑ vs. Co‑ vs. geteilte Ebene) sie diese Strategien einsetzen, um unterschiedlichen Arten von Problemen Rechnung zu tragen, die während der Zusammenarbeit auftreten können. Um diese Fragen zu untersuchen, entwickelten wir vier Fallvignetten, die eine Lerngruppe bei der Prüfungsvorbereitung beschrieben, wobei Probleme systematisch in einem 2×2‑Within‑Subjects‑Design variiert wurden (Vorhandensein vs. Nicht‑Vorhandensein motivationaler bzw. verständnisbezogener Probleme). N = 278 Studierende wurden gebeten zu beschreiben (a) welche Strategien und (b) auf welchen sozialen Ebenen sie diese Strategien in jeder der vier Problemsituationen einsetzen würden. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende auf motivationale Probleme mit mehr motivationalen, jedoch weniger kognitiven Strategien reagieren und auf verständnisbezogene Probleme mit mehr kognitiven, aber einem ähnlich hohen Einsatz motivationaler Strategien. Damit scheinen Studierende motivationale Probleme in einer problemsensitiveren Weise anzugehen als verständnisbezogene Probleme – ein Befund, der sich auch über die verschiedenen sozialen Ebenen hinweg zeigte.
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