
Nachhaltiges und transdisziplinäres Studium
Die Universität Bremen adressiert mit dem Projekt nuts@UB die zentralen Innovationsfelder Gestaltung von Transformation, die Angebotsjustierung mit Blick auf sich verändernde Zielgruppen sowie den nachhaltigen Einsatz von Ressourcen. Neu konzipierte Studienangebote sollen dazu beitragen, multiple Krisen wissenschaftlich zu reflektieren, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Studierende mit heterogenen Voraussetzungen und individuellen Interessen sollen ebenso davon profitieren wie Lifelong Learners aus der Zivilgesellschaft und aus Unternehmen, um den Transfer zwischen Universität und Gesellschaft auszubauen.Das Projekt wird in fünf Arbeitspaketen umgesetzt, um die Veränderung von Strukturen und Angeboten zu befördern und die Menschen zu stärken, die diese Transformationsprozesse gestalten werden. Die Arbeitspakete umfassen die strategische Planung und inter-/transdisziplinäre Ausrichtung des Studienangebots, die Entwicklung von Studiengängen mit flexiblen, individuell justierbare Curricula, die Entwicklung von Microdegrees zum Erwerb spezifischer Kompetenzen, die Etablierung einer institutionellen Kultur der Anerkennung und Förderung der Lehre sowie zielgruppenspezifische Qualifizierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten in der Curriculums- und Studiengangsentwicklung. Das Projekt arbeitet wissenschaftlich fundiert nach den Methoden des Design Thinking und unter Beteiligung aller relevanten Stakeholder inner- und außerhalb der Universität.
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Implementierung der Biogaserzeugung und Gärrestverwendung in die Lehre.
Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit Prof. Hartmut Krause (Lehrstuhl für Gas- und Wärmetechnische Anlagen) der TU Bergakademie Freiberg wird die Beschaffung einer Biogas-Batchanlage und deren Integration in die Lehre an der HTW Dresden umgesetzt. Mit der Batchanlage ist es möglich, mehrere unterschiedliche Ausgangssubstrate im Labormaßstab gleichzeitig zu vergären und sowohl die Ausbeute als auch die Qualität des Biogases zu erfassen. Neben den theoretischen Grundlagen können die Studierenden somit sehr praktisch ausgerichtete Übungen durchführen und die Ergebnisse unmittelbar überprüfen und reflektieren. Darüber hinaus werden unterschiedliche Gärreste in Gefäß- und Feldversuchen auf den Versuchsflächen der HTWD hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Eignung als organische Düngemittel geprüft. Mit der Erzeugung von Biogas aus organischen Reststoffen einerseits und der Verwendung der Gärreste als Düngemittel andererseits können im Projekt und darüber hinaus zwei wesentliche Elemente aus der landwirtschaftlichen Praxis didaktisch aktivierend und motivierend in die Lehre eingebunden werden. Das Projekt läuft bis 31. März 2026 und beinhaltet neben der Beschaffung von Labor- und Messgeräten auch die Erstellung von Lehr- und Begleitmaterialien sowie Lehrkonzepten zur Einbindung der Technik und des Themas in die Lehre. Das Projekt ist vor dem Kontext des Beitrages der Biogaserzeugung zur Versorgung mit Energie aus Reststoffen und nachwachsenden Rohstoffen zu sehen.
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Einführung und Evaluierung digitaler Zwischen- und Endprüfungen
Digitale Zwischentests sollen die Motivation, Selbstwirksamkeit, Standortbestimmung, Prüfungsvorbereitung und das Gefühl der Anwendungsbezogenheit der Studierenden beeinflussen und den Lehrenden Hinweise zur Anpassung von Lehrmethoden und Lerninhalten geben. Darüber hinaus sollen digitale Prüfungsszenarien die Gestaltung eines anwendungsbezogeneren Prüfungsrahmens sowie die Fokussierung auf höhere Taxonomiestufen ermöglichen. Die Ziele werden evaluiert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule. Strategien - Bedingungen - Umsetzung,
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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