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Diversitätssensible lehrunterstützende Maßnahmen im MINT-Bereich

Ziel des Projekts ist eine Lehr- und Lernunterstützung in studienerfolgskritischen Modulen in MINT-Studiengängen. Ein Schwerpunkt liegt mit dem Matheerfolgspaket auf Unterstützungsangeboten für Mathematik. Zur Sicherung des Studienerfolgs soll mit verzahnter fachlicher und überfachlicher Unterstützung angesetzt werden. Die Sensibilisierung der Studierenden für studienerfolgskritische Faktoren im Selbststudium erfolgt über (Peer-)Tutor:innen, die für diese Aufgabe entsprechend geschult werden. Zudem soll der Studienerfolg durch rechtzeitige Vermittlung in entsprechende Angebote erhöht werden, u. a. bei bislang unterrepräsentierten Zielgruppen. Die Attraktivität eines Studiums in Wildau für non traditional students soll ebenso gesteigert werden wie die eines MINT-Studiums für Studentinnen. Durch ein MINT-Empowerment-Programm sollen Studentinnen für eine MINT-Karriere ermutigt werden.

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Projekt 101168
Projekt

Erfolgreicher Studieneinstieg mit LearnTeamCoaching

Der Übergang von der Schule zur Hochschule ist häufig problematisch, da sich Unterrichtsmethoden und Anforderungen unterscheiden. Dies trägt dazu bei, dass Studienanfänger häufig frustriert und überfordert sind. Das Projekt "ErstLTC" soll im ersten Studienjahr das Lernen mit Fokus auf die Mathematik unterstützen. "LearnTeamCoaching" (LTC) ist ein Format des Blended-learning, für das es an der htw saar erste Erfahrungen gibt. Um die Probleme in den Ingenieurwissenschaften anzugehen, soll dieses Konzept auf die Mathematik-Anfängervorlesungen übertragen werden. Das LTC eignet sich auch sehr gut für die Teilnahme von Schülern kurz vor dem Hochschulzugang, weshalb diese Gruppe zukünftiger Studierender ebenfalls angesprochen wird. LTC gestattet, Dank modernen Medien, auch eine Teilnahme fern ab der Hochschule. Im Projekt „ErstLTC“ werden folgende Ziele angestrebt: - Steigerung der Motivation, Verbesserung des Lernverhaltens und Stärkung des kontinuierlichen Lernens - Bessere Studienerfolge und geringere Abbruchquoten im Ingenieursbereich - Steigerung der Kompetenzen der Studierenden in der Wissensanwendung - Anwendung moderner didaktischer Methoden und verbesserte Lehre und Wissensvermittlung - Steigerung der Attraktivität eines Ingenieursstudiums - Besser abgestimmter Übergang von Schule zur Hochschule

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Maßnahme 100185
Maßnahme

Taktiler Informationszugang und Barrierefreiheit

In einem Lernsetting ergab sich die Anforderung, interaktiv aufbereitete naturwissenschaftliche Daten visuell und taktil zugänglich zu machen, um Lernende mit Sehbehinderung/Blindheit nicht auszuschließen. Es wurde eine Recherche zu AR/VR-Anwendungen für visuell beeinträchtigtes Publikum durchgeführt und geeignete Hardware getestet. Es gilt, die weitere Entwicklung geeigneter Soft- und Hardware im Blick zu behalten.

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Publikation 100653

Examining the regulation of motivational and comprehension-related problems during collaborative learning

Während des kooperativen Lernens können vielfältige Probleme auftreten, die es für Gruppen erforderlich machen, wirksame Regulationsprozesse einzusetzen. Bislang ist wenig darüber bekannt, (a) welche Arten von Strategien Lernende in solchen Gruppen typischerweise anwenden, um ihr Lernen zu regulieren, und (b) auf welchen sozialen Ebenen (Selbst‑ vs. Co‑ vs. geteilte Ebene) sie diese Strategien einsetzen, um unterschiedlichen Arten von Problemen Rechnung zu tragen, die während der Zusammenarbeit auftreten können. Um diese Fragen zu untersuchen, entwickelten wir vier Fallvignetten, die eine Lerngruppe bei der Prüfungsvorbereitung beschrieben, wobei Probleme systematisch in einem 2×2‑Within‑Subjects‑Design variiert wurden (Vorhandensein vs. Nicht‑Vorhandensein motivationaler bzw. verständnisbezogener Probleme). N = 278 Studierende wurden gebeten zu beschreiben (a) welche Strategien und (b) auf welchen sozialen Ebenen sie diese Strategien in jeder der vier Problemsituationen einsetzen würden. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende auf motivationale Probleme mit mehr motivationalen, jedoch weniger kognitiven Strategien reagieren und auf verständnisbezogene Probleme mit mehr kognitiven, aber einem ähnlich hohen Einsatz motivationaler Strategien. Damit scheinen Studierende motivationale Probleme in einer problemsensitiveren Weise anzugehen als verständnisbezogene Probleme – ein Befund, der sich auch über die verschiedenen sozialen Ebenen hinweg zeigte.

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