
Infomaterialerstellung von Studierenden für die „Digital Feedback Map“ (DFM)
Studierende erstellen im Seminar „Digital Feedback Methods“ Material (Manuals und Videos) zur Nutzung verschiedener digitaler Feedbackmethoden, die die bisherigen Inhalte der „Digital Feedback Map“ (DFM) ergänzen sollen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Ergänzung der Informationsplattform „Digital Feedback Map“ (DFM) mit zusätzlichen Anwendungsbeispielen, einschließlich Handouts und Videoanleitungen. Digitale Medien, Tools und Ressourcen entwickeln sich fortwährend weiter, weshalb auch die DFM einer kontinuierlichen Aktualisierung bedarf. Förderung digitaler Kompetenzen der Studierenden durch konkrete Praxisprojekte. Die Erstellung von Aufgabenanleitungen und Videotutorials oder anderer digitaler Lehr-/ Lernmaterialien ist oftmals nicht Bestand
Voraussetzung
Im Laufe des Seminars wurden die Nutzungsbedingungen der Software Camtasia geändert, so dass die Testversion nicht mehr 30 Tage, sondern lediglich drei Tage lang gültig war. Da die Video-Templates jedoch nur in dem Programm Camtasia funktionierten, mussten kurzfristig Alternativlösungen gefunden werden. Eigene Vorerfahrungen der Lehrkraft im Bereich Videoproduktion sind essentiell, um die Vorgehensweise für die Studierenden zu modellieren und ihnen beratend zur Seite zu stehen. Zudem war es sinnvoll, vorab Leitfragen und Vorlagen für die Handouts und Videos zu erstellen, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten und Produktionsprozesse zu beschleunigen.
Des Weiteren ist die vorangestellte Literaturrecherche zu Feedback und digitalen Methoden sowie das Erkunden unterschiedlicher digitaler Tools eine wesentliche Grundlage für die weitere Arbeit der Studierenden.
Insgesamt konnten die Studierenden hierdurch ihr Wissen und ihre Kompetenzen erweitern und gleichzeitig eigene Idee
Eignung
summativ (zum Abschluss)
Die Studierenden haben zum Abschluss des Seminars einen Kursevaluationsfragebogen ausgefüllt (Rücklaufquote: 75%). Des Weiteren haben einige von ihnen eine selbst-reflexive Stellungnahme verfasst und eingereicht. Aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes, der seitens der Studierenden für die Erstellung der Anleitungen für die DFM benötigt wird, wurde auf weitere Evaluationsmaßnahmen verzichtet.
Vorgehen/Schritte
Entwicklung des Kurskonzepts (Lehrkraft) (mehrere Wochen)
Entwicklung konkreter Aufgabenstellungen und Erstellung von Handreichungen, Handout-Vorlagen und Video-Templates (Lehrkraft) (mehrere Wochen)
Vorstellung der Aufgabenstellung für die Studierenden (Lehrkraft) (1 bis 2 Wochen)
Literaturrecherche zu digitalen Feedback-Methoden (Studierende) (2 bis 3 Wochen)
Kreatives Erproben digitaler Tools (2 Wochen)
Erstellung von Handouts (Studierende) (mehrere Wochen)
Erstellung von Videos (Studierende) (mehrere Wochen)
Feedback durch Lehrkraft (mehrere Wochen)
ggfs. Überarbeitung der Handouts und Videos (Studierende) (mehrere Wochen)
finaler Upload auf Google Drive und Verlinkung zu DFM (Mitarbeitende) (1 Woche)
(ein Semester bis zu einem Jahr)
Hinweise
Effekte
Die DFM wurde um acht Videos und Handouts zu digitalen Feedback-Methoden erweitert. Die Erstellung von Materialien für eine weltweit zugängliche Plattform bietet Studierenden eine zusätzliche Motivation über das erfolgreiche Absolvieren des Seminars hinaus. Das Praxisprojekt fördert vielfältige Kompetenzen, die für das spätere Berufsleben als Lehrkraft relevant sind. Gleichzeitig finden weitere interessierte Lehrpersonen und Studierende neben den theoretischen Grundlagen anschauliche Anwendungsbeispiele für die Praxis auf der DFM. Die Unterstützung der Studierenden bei der Erstellung von Handouts und Video-Tutorials ist sehr zeitintensiv.
Hinzu kam, dass sich wenige Tage nach Vorstellung der Aufgabenstellung im Seminar die Nutzungsbedingungen der Software Camtasia geändert haben, so dass die Testversion nicht mehr 30 Tage lang gültig war, sondern lediglich drei Tage. Die erstellten Video-Templates wurden jedoch vorab im Programm Camtasia erstellt und konnten nur mit diesem genutzt werd
Learnings
Der aktive Einbezug von Studierenden in Lehr- und Forschungsprojekte kann für alle Beteiligten bereichernd sein.
Die Produkte, d.h. die schriftlichen Anleitungen und Video-Tutorials, sind nachhaltig auf der DFM verfügbar.
Empfehlung
Im Seminar wurden regelmäßige individuelle Beratungen durchgeführt, um die Studierenden bei der Erstellung ihrer gewählten Aufgabe und bei der Videoproduktion zu unterstützen. Je nach Anzahl der Teilnehmenden im Kurs ist es ratsam, studentische Hilfskräfte einzuarbeiten, die bei der Beratung und Videoproduktion unterstützend zur Seite stehen können.
Die Bereitstellung von Handoutvorlagen und Videoanleitungen ist zudem hilfreich, um ein einheitliches Layout der zu entwickelnden Materialien zu gewährleisten.
Tipps
Die Vorgehensweise kann flexibel an verschiedene Themen und Projektvorhaben angepasst werden.
Die Maßnahme ist empfehlenswert für diejenigen, die praxisorientierte Projekte mit Studierenden durchführen möchten.
Sonstiges
Die generelle Vorgehensweise war sinnvoll. Künftig könnten den Studierenden von Beginn an verschiedene Programme zur Videoproduktion vorgeschlagen werden, um Problemen mit einer einzelnen Videoproduktionsanwendung zu begegnen.
Methoden
Empfohlen
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