
Praxisnahe Umweltlehre im Studium mit KI
Dieses Projekt zielt darauf ab, Studierenden der Biowissenschaften und des Orientierungsstudiengangs Naturwissenschaften moderne Methoden zum Monitoren der Biodiversität von Vögeln zu vermitteln und gleichzeitig ihren Nutzen aufzuzeigen. Durch praktische Erfahrungen mit Bioakustik- und Videoaufnahmen sowie der Auswertung mittels künstlicher Intelligenz (KI) werden sie in aktuellen Forschungstechniken geschult. Im Rahmen dieses Projekts wird eine neue Möglichkeit des virtuellen Lernens erprobt. Um die Studierenden vorab zum Selbststudium zu motivieren, wird ein virtueller Lernraum in Form einer 360°-Tour erstellt, in dem sie durch Übungsaufgaben auf relevante Inhalte vorbereitet werden. Die Kombination aus virtuellem Lernen und praktischer Anwendung soll das Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertiefen, den Nutzen der Methoden verdeutlichen und den Lernerfolg erhöhen. Die vermittelten Kompetenzen in innovativen Methoden kommen sowohl dem weiteren Studium als auch Projekten zum Schutz der Biodiversität zugute.Ziele des Projektes sind dabei:1. Vermittlung moderner Biodiversitäts-Monitoring-Methoden an Studierende.2. Praktische Erfahrung in der Durchführung von Bioakustik- und Videoaufnahmen3. Einführung in die Nutzung von KI zur Auswertung biologischer Daten.4. Förderung des Verständnisses für ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung von Biodiversität.5. Interdisziplinarität durch Biologie, Technologie und Umweltschutz
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Interaktive Visualisierung der Wissensvernetzung
Wie gelingt es Studierenden, die Verbindung zwischen Lehrinhalten über Modul- und Semestergrenzen hinweg aufzuzeigen? Wie können Studierende Verbindungen zwischen Themen, auch über verschiedene Fachbereiche hinweg, unmittelbar identifizieren? Hier setzt das Projekt InViWis mit der Idee der interaktiven Wissensvisualisierung an. Ziel ist es, Lehrmaterialien so aufzubereiten, dass inhaltliche Zusammenhänge durch netzwerkartige Visualisierungen deutlich werden. Durch den Einsatz von Technologien wie Linked Data, Natural Language Processing und offenen Webstandards entstehen interaktive Grafiken, die verdeutlichen, wie Themen, Begriffe und Konzepte miteinander in Beziehung stehen. Studierende haben die Möglichkeit, diese Strukturen zu erforschen und durch einen einfachen Klick direkt zu der entsprechenden Stelle im Lehr-Lern-Material zu gelangen.InViWis will Lehrende unterstützen, ihre Unterrichtsmaterialien systematisch zu ordnen, versteckte Verbindungen aufzudecken und die Entwicklung vernetzten Denkens bei Studierenden gezielt zu unterstützen auch über den Rahmen einzelner Module hinaus. Entwickelt wird eine plattformunabhängige Lösung, die explizit Open Educational Resources einbezieht und einfach in verschiedenen Lernmanagement-Systemen integriert werden kann. Das Konzept wird zu nächst im Bereich der Technischen Chemie und Informatik umgesetzt und erprobt. Der Einfluss auf das Lehr-Lern-Erlebnis sowie auf Wissensvernetzung und -erhalt werden untersucht.
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Taktiler Informationszugang und Barrierefreiheit
In einem Lernsetting ergab sich die Anforderung, interaktiv aufbereitete naturwissenschaftliche Daten visuell und taktil zugänglich zu machen, um Lernende mit Sehbehinderung/Blindheit nicht auszuschließen. Es wurde eine Recherche zu AR/VR-Anwendungen für visuell beeinträchtigtes Publikum durchgeführt und geeignete Hardware getestet. Es gilt, die weitere Entwicklung geeigneter Soft- und Hardware im Blick zu behalten.
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Was lernen Studierende durch Escape Games?
Um angehende Lehrkräfte auf die vielfältigen Anforderungen ihres zukünftigen Mathematikunterrichts vorzubereiten, müssen sie alle Wissensfacetten des TPACK-Frameworks entwickeln. In dieser Studie entwickelten und erprobten 58 Lehramtsstudierende der Primar- und Sekundarstufe digitale, mathematische Escape Games. In einer onlinebasierten Erhebung berichten sie von deren subjektiven Lernzuwächsen. Die Studierenden nennen einen Lernzuwachs in allen Wissensfacetten, v.a. aber in PCK, TK und TPCK.
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