
Praxisnahe Umweltlehre im Studium mit KI
Dieses Projekt zielt darauf ab, Studierenden der Biowissenschaften und des Orientierungsstudiengangs Naturwissenschaften moderne Methoden zum Monitoren der Biodiversität von Vögeln zu vermitteln und gleichzeitig ihren Nutzen aufzuzeigen. Durch praktische Erfahrungen mit Bioakustik- und Videoaufnahmen sowie der Auswertung mittels künstlicher Intelligenz (KI) werden sie in aktuellen Forschungstechniken geschult. Im Rahmen dieses Projekts wird eine neue Möglichkeit des virtuellen Lernens erprobt. Um die Studierenden vorab zum Selbststudium zu motivieren, wird ein virtueller Lernraum in Form einer 360°-Tour erstellt, in dem sie durch Übungsaufgaben auf relevante Inhalte vorbereitet werden. Die Kombination aus virtuellem Lernen und praktischer Anwendung soll das Verständnis für ökologische Zusammenhänge vertiefen, den Nutzen der Methoden verdeutlichen und den Lernerfolg erhöhen. Die vermittelten Kompetenzen in innovativen Methoden kommen sowohl dem weiteren Studium als auch Projekten zum Schutz der Biodiversität zugute.Ziele des Projektes sind dabei:1. Vermittlung moderner Biodiversitäts-Monitoring-Methoden an Studierende.2. Praktische Erfahrung in der Durchführung von Bioakustik- und Videoaufnahmen3. Einführung in die Nutzung von KI zur Auswertung biologischer Daten.4. Förderung des Verständnisses für ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung von Biodiversität.5. Interdisziplinarität durch Biologie, Technologie und Umweltschutz
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Shared Excellence - Laboratory Learning Spaces 4.0
Für die Vermittlung von digitalen Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0 spielen Laborveranstaltungen an den HAW eine herausragende Rolle. Diese Veranstaltungsart kann von digitalen Lehr- und Lernmethoden vielfältig profitieren, zugleich ist dort die Umsetzung digitaler Lehre sehr herausfordernd und aufwendig. Die vier Verbundpartner, die Hochschule Karlsruhe (federführend), die Hochschule Mannheim, die Hochschule Offenburg und die Hochschule Pforzheim, setzen im Projekt Shared Excellence Laboratory Learning Spaces 4.0 einen hochschulübergreifenden Pool hybrider kompetenzorientierter Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation um, unter Einbindung der in hohem Maße anerkannten Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD). Im Verbund entwickelte Laborveranstaltungen sollen als Modelle für erfolgreiche hybride HAW-Laborlehre dienen. Zugleich ist die Öffnung von Veranstaltungen für Studierende mehrerer HAW ein innovativer Ansatz, um das Lehrangebot für Studierende zielgerichtet zu erweitern sowie seine Attraktivität und Interdisziplinarität zu erhöhen gerade auch dort, wo Erfordernisse zur Profilschärfung und effizienten Ressourcennutzung die Breite des hochschuleigenen Lehrangebots limitieren.
Projekt anzeigen
Aufbau & Etablierung didaktischer Supportstruktur
Die Maßnahme zielte darauf ab, eine hochschulweite didaktische Supportstruktur aufzubauen, um die zuvor stark technikorientierte Perspektive der digitalen Lehre um fundierte didaktische Begleitung zu ergänzen und Lehrende systematisch zu qualifizieren. Der iterative Entwicklungsprozess integrierte vielfältige Zugangs- und Austauschformate – darunter Hospitationen, Coachings, Sprechstunden, Workshops, didaktische Hochschulveranstaltungen, Kurzvideos der Teilprojekte und Gremienarbeit – und ermöglichte eine Such- und Erprobungsphase mit kontinuierlichem Feedback aus der Lehrpraxis. Als besonders wirksam erwiesen sich die Formate Hospitation und Coaching, und die entwickelten Herangehensweisen, Kommunikationswege und Zugänge wurden nachhaltig in das Angebot des Referats Lehre und Weiterbildung überführt.
Maßnahme anzeigen
Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen
Die Hochschullehre befindet sich im Wandel: Lehrkonzepte bewegen sich weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einem studierendenzentrierten Ansatz. Lehrende möchten nun Studierende neben benötigten Fachkompetenzen auch mit den passenden Zukunftskompe-tenzen ausstatten und sie zur aktiven Mitgestaltung von Innovationen befähigen. Dieser Wandel erfordert folglich einen kompetenzbasierten Ansatz, der Studierenden mehr Verantwor-tung und Gestaltungsmöglichkeiten für ihren eigenen Lernprozess einräumt. Partizipative Hochschullehre bietet einen didaktischen Ansatz, um diesen Wandel zu meistern, denn Partizipation bietet die Möglichkeit Studierende aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden, die das Lehr-Lern-Setting von Lehrveranstaltungen betreffen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Studierenden in die (Um-)Gestaltung und Umsetzung von Vorlesungsinhalten einzubeziehen. Doch was bedeutet dies praktisch für Lehrende und Lernende? Wann und wie kann studentische Partizipation in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden und welche Erwartungen haben Studierende und Lehrende an eine gelungene Umsetzung? Diese und weitere Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet worden. Hier setzt unser Forschungsprojekt KoLLI (Kollaborative Lehr-Lern-Innovation, KoLLI, 2026) an. Am Beispiel eines Moduls im Master Wirtschaftsinformatik am DHBW CAS mit vielen partizipativen Elementen versuchen wir in diesem Artikel auf Basis unserer Forschungser-gebnisse, diese Fragen zu beantworten.
Publikation anzeigen