
Educational Innovation System
Die Hochschule RheinMain stärkt mit dem Projekt Educational Innovation System (EIS@HSRM) ihre Innovationskraft in Studium und Lehre. Ziel ist es, innovative Ideen systematisch zu fördern, den Austausch über gute Lehrpraxis zu unterstützen, bestehende Aktivitäten besser zu vernetzen und erfolgreiche Ansätze strategisch weiterzuentwickeln. Auch Studierende erhalten dabei die Möglichkeit, eigene Perspektiven und Ideen einzubringen, um Lehre und Lernen an der Hochschule nachhaltig mitzugestalten und das Profil der Hochschule RheinMain als Hochschule für Angewandte Wissenschaften weiter zu schärfen. EIS@HSRM schafft dafür einen strukturierten Rahmen, dessen Kern das Educational Innovation Office (EIO) als Koordinationszentrum und das Educational Innovation Board (EIB) als Entscheidungsgremium bilden: Das EIO begleitet Lehrende und Studierende von der ersten Idee bis zur Umsetzung, während das aus Lehrenden, Studierenden und externen Expert:innen besetzte EIB eingereichte Vorhaben bewertet und über deren Förderung entscheidet. Inhaltlich konzentriert sich EIS@HSRM auf drei Innovationslinien: Xperience, Xplore und Xchange. In Pilotprojekten werden diese Ansätze erprobt und weiterentwickelt – etwa durch praxisnahe Challenges in Xperience, experimentelle Lernräume und Prototyping-Ansätze in Xplore sowie KI-gestützten Austausch und Reflexion in Xchange. So entstehen konkrete Impulse für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Ko-Konstruktion Digitaler Lerndiagnostik
Das Projekt KoKo-DiL an der Bergischen Universität Wuppertal stärkt die Innovationskompetenz von Lehramtsstudierenden für das Berufskolleg in der Lehrer*innenbildung, indem es Studierenden ermöglicht, eine aktive, selbstbestimmte Rolle in schulischen Innovationsprozessen zu übernehmen. Die Studierenden bearbeiten im Rahmen des weiterentwickelten Moduls Forschungsprojekt eigenverantwortlich in kooperativen Teams authentische Entwicklungsaufträge von Berufskollegs und entscheiden im Sinne des eduSCRUM-Ansatzes eigenständig über Ziele und Vorgehen in iterativen Arbeitszyklen (Sprints). Durch die enge Kooperation mit Schulen und die Umsetzung praxisrelevanter digitaler Diagnosesysteme erwerben die Studierenden fundierte Innovationskompetenz und stärken ihre Selbstwirksamkeit, Kooperationsfähigkeit und Problemlösekompetenz zentrale Voraussetzungen für eine moderne Lehrerinnenrolle.Für die Lehrerinnenbildung entsteht so ein nachhaltiger Mehrwert: Die universitäre Lehre wird durch echte Praxis- und Entwicklungsaufgaben bereichert, neue Impulse für die Schulentwicklung werden gesetzt, und Schulen profitieren direkt von einsatzfähigen Lösungen. Die Wirksamkeit des Formats wird systematisch evaluiert und trägt dazu bei, die Lehrerinnenbildung zukunftsorientiert und partizipativ weiterzuentwickeln. KoKo-DiL liefert damit ein übertragbares Modell für eine handlungsorientierte, selbstverantwortliche Ausbildung angehender Lehrkräfte.
Projekt anzeigen
Sensibilisierung für den Einsatz von KI-Tools
Eine Intervention zum Einsatz in Veranstaltungen für Lehramtsstudierende der Grundschule wurde konzipiert, um zu prüfen, ob sich im Teilprojekt entwickelte Intelligente Tutorsysteme (ITS) für Mathematik neben dem Einsatz zum Üben von Rechenaufgaben auch dazu eignen, Lehramtsstudierende mit KI-Tools vertraut zu machen und sie dafür zu sensibilisieren, angemessene Anwendungsgebiete im Unterricht zu identifizieren und mögliche Effekte des Lernens mit KI zu reflektieren. Die Intervention ist dreiteilig: 1.Vortrag zu Grundlagen der KI, 2. kurze Einführung in die ITS für Subtraktion und Addition, 3. freie Explorationsphase. Die Intervention wurde im Rahmen eines dreitätigen Blockseminars zum Thema KI in der Grundschule an der Universität Bamberg durchgeführt. Erste Evaluationen zeigen, dass Studierende zu Beginn der Intervention die eigene mögliche Nutzung von ChatGPT und ITS ähnlich hoch einschätzen, nach der Intervention die Nutzung von ITS tendenziell höher bewerten.
Maßnahme anzeigen
Räume der Hochschullehre
Wie gestalten wir die Hochschullehre der Zukunft? Welche Räume fördern effektives Lernen und kreative Entfaltung? Die Beiträger*innen zeigen aus interdisziplinärer Perspektive die Wechselwirkungen zwischen Raum, Technologie und Lehrmethoden. Von hybriden Lernumgebungen, die Studierende in ihrer Selbstorganisation unterstützen, bis zu digitalen Prüfungsformaten im Nachhaltigkeitskontext verdeutlichen sie, wie universitäre Räume als Katalysatoren für kritisches Denken und kreatives Lernen fungieren. Das Fazit: Interaktive Formate und neue didaktische Konzepte transformieren die Lehre und revolutionieren das Lernen.
Publikation anzeigen