
Educational Innovation System
Die Hochschule RheinMain (HSRM) will mit dem Projekt Educational Innovation System (EIS@HSRM) die Lehr-Lern-Innovationskraft der HSRM stärken, den Austausch von Erfahrungen fördern, Synergien schaffen und dadurch Lehre und Lernen strategisch weiterentwickeln sowie ihr Profil als Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) schärfen.An der HSRM gibt es bereits viele engagierte Lehrende, die ihre Lehre studierendenzentriert und innovativ gestalten, doch sind diese Aktivitäten oft isoliert und Austausch fehlt. Auch viele Studierende haben wertvolle Ideen für Studium und Lehre, jedoch keine Möglichkeiten, diese niederschwellig einzubringen. Daher soll ein Lehr-Innovations-System entstehen, das sich an Konzepten von Innovationslaboren in Unternehmen orientiert und das Entwickeln und Erproben innovativer Lehr-Ideen ermöglicht. Ein Educational Innovation Office unterstützt den Prozess, während ein Educational Innovation Board, bestehend aus Lehrenden, Studierenden und Expert:innen, die Ideen bzgl. ihrer Wirksamkeit bewertet und über die weitere Förderung entscheidet (s. Abb. 1). Der Fokus liegt auf den drei Projektlinien Xperience, Xplore und Xchange, die im Vorfeld durch eine hochschulweite Befragung ermittelt wurden. Pilotprojekte in jeder Linie dienen dazu, das Innovationssystem zu erproben und weiterzuentwickeln. Mit diesem Ansatz will die HSRM sowohl Lehre und Lernen besser gestalten als auch den Weg für eine zukunftsorientierte Hochschulentwicklung ebnen.
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Blackout-Demonstrations-Zentrum (Phase 1)
Eine sicherere Stromversorgung ist der zivilisatorischen Grundversorgung (Daseinsversorgung) zuzuordnen. Insofern werden an die elektrische Energieversorgung sehr hohe Ansprüche hinsichtlich Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität gestellt. Die Betriebsführung der Stromnetze (Leitwarte) ist hierbei die zentrale Schaltstelle auf der die Sicherheit des Netzes überwacht wird. Dennoch steigt die Gefahr eines systemweiten Blackouts jährlich. Ein längerer systemweiter Blackout würde zu einem Zusammenbruch der gesamten öffentlichen Infrastruktur führen. Lokale Blackouts hingegen haben starke Auswirkungen auf jeden Einzelnen und können durch Kaskadeneffekte einen Systemweiten Blackout lostreten. Ziel des Lehr-Projekts ist daher Studierenden die zugehörigen Zusammenhänge in der Theorie zu vermitteln und dieses Wissen dann in einer Leitwartenumgebung realistisch in Planspielen umzusetzen. Fokus wird hierbei auf dem Netzwiederaufbau nach lokalen Blackouts auf der Verteilnetzebene gelegt. In Phase 1 soll der technische Rahmen für das zukünftige Praktikum ermöglicht werden. Dazu soll ein realitätsnahes Leitwarten Interface hergestellt werden.
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Konzept
Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.
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Studentische Partizipation weiterdenken: Gelebte Mitbestimmung als Zukunftsaufgabe der Hochschule
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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