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MHB isst gesund (Culinary Medicine)

Ernährungsassozierte Erkrankungen stellen weltweit eine der größten Herausforderungen dar, dennoch findet die Lehre der Diätetik bislang keinen Einzug in das Medizinstudium. Ärzte sind trotz mangelnder Ausbildung häufig erste Ansprechpartner für ihre Patient*innen für eine Ernährungsumstellung. Culinary Medicine (CM) verbindet Ernährungswissenschaften, mit Medizin und praktischen Kulinarik. "MHB isst gesund" ist eine 2020 gegründete Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Ernährungsmedizin an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) zu etablieren. Derzeit geschieht dies v.a. als Wahlplicht-Kurs. So konnte wir in den letzten vier Jahre für ca. 15% der Medizinstudierenden ernährungsmedizinische Lehrinhalte anbieten. Die Förderung ermöglicht im Rahmen eines Nutri-Skills-Lab die Einbindung von Ernährungsmedizin in das Curriculum des Modellstudiengangs der MHB. Somit wird allen Medizinstudierenden eine ernährungsmedizinische Ausbildung ermöglicht. Das Nutri-Skills-Lab wird angelehnt an die bereits existierenden semesterspezifischen Module (z.B.: Herz-Kreislauf im 1. Semester, Verdauung und Stoffwechsel im 2. Semester, Nervensystem im 3. Semester) Lehrinhalte anbieten. Diese sollen weiterhin Ernährungswissenschaften, mit Medizin und praktischen Kulinarik kombinieren. Das Projekt wird durch eine/n Clinical Scientist (ärztlich Leitung), ein/e Diätassistent*in sowie studentische Tutor*innen durchgeführt und wissenschaftlich betreut.

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Das exponentielle Wachstum an Faktenwissen führt zunehmend zu einer Überforderung von Studierenden der Medizin. Konventionell erlernte Wissensinhalte erreichen oft keine hinreichende Eindrücklichkeit im Gedächtnis, und das Bewusstwerden über das rasche Vergessen des mühsam Erlernten potenziert die Erschöpfung der Studierenden. Dies gilt im Besonderen für eine Vielzahl vitaler Biomoleküle und weltweit in der klinischen Praxis eingesetzter Medikamente, einschließlich ihrer einzigartigen Strukturen und Wirkweisen. Die Lehre verlässt sich weiterhin auf traditionelle, unisensorische Informationstransferwege wie z.B. abgedruckte Sprache. Dies wird gemeinhin als unzureichend empfunden. Lückenhaftes Faktenwissen wird so später unreflektiert und ohne ein tieferes Verständnis für wichtige Entscheidungen herangezogenen. Diese Unbesonnenheit auch in der Verordnung von potenten Medikamenten kann schwerwiegende Konsequenzen für das Individuum und die Gesellschaft als Ganzes haben. Es fehlt bislang an Methoden, die ein konzeptionelles Verständnis von z.T. komplexen Inhalten vermitteln und fördern. Neue Möglichkeiten und Horizonte eröffnen sich durch weiterentwickelte Ansätze basierend auf virtual und augmented reality (VR, AR) Technologie. Sie wird hier durch individualisierte Akustik entscheidend verstärkt, um durch eine multisensorische Lehrstrategie den Medizinstudierenden dauerhaft und praxisrelevant Wissen zu vermitteln.

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