
Digital and Data Literacy in Teaching Lab
Mit dem Digital and Data Literacy in Teaching Lab (DDLitLab) verfolgt die Universität Hamburg das Ziel, am Beispiel des interdisziplinären Studienprogramms Data Literacy Education (DLE) ein digitales Studienökosystem zur Förderung der Digital University Teaching Literacy (DUTy) zu entwickeln. Im Studienökosystem DLE wird Digitalität in Studium und Lehre als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Studienprogramms und seiner Module und Lehrveranstaltungen gedacht und nicht, wie sonst üblich, als ergänzendes Werkzeug. Das Studienökosystem DLE stärkt zum einen die DUTy auf der Ebene einzelner Lehrender durch kontinuierliche fakultätsübergreifende Austausch- und Reflexionsprozesse und mit diesen verzahnte didaktische und technische Weiterbildungsangebote. Gleichzeitig dient es als Vorbild für die systematische Weiterentwicklung der DUTy auf der Ebene ganzer Studiengänge und -programme und strahlt durch die enge inhaltliche Verknüpfung fachübergreifender und fachspezifischer DLE-Angebote in die Fächer und Fakultäten aus.
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Hochschulübergreifend adaptive Lernwege Mathematik
Etwa die Hälfte aller deutschen Studierenden bestreitet ein mathematikhaltiges Studium. Viele erleben dort erhebliche Schwierigkeiten und die Abbruchquoten sind hoch. Maßnahmen der letzten Jahrzehnte waren zwar lokal oft erfolgreich, haben aber die Lage insgesamt kaum verändert. Gründe dafür können in mangelnder Individualisierung, Verbindlichkeit und Kohärenz der Angebote sowie einer unzureichenden Einbindung in jeweilige Studiengänge gesehen werden. Das Projekt HALMA soll für Studierende verbindliche und an Kompetenzprofile sowie Studienziele adaptierte individuelle sowie fachlich kohärente Wege im Lehrangebot explizit verankern. Damit verbundene Ziele sind (1) das Schaffen eines Fundaments verbindlicher Angebote zur Sicherung berufsfeldbezogener Studierfähigkeit, (2) die Revision der mathematischen Curricula, aufbauend auf erwartbarem Schulwissen und gerichtet auf studiengangspezifische Anforderungen, (3) die Stärkung berufsfeldbezogener Mathematikangebote und (4) die Individualisierung der Lehre. Die Umsetzung dieser Ziele erfordert eine grundlegende strukturelle Veränderung der Lehrarchitektur beteiligter Studiengänge. In HALMA ist ein agiler und evidenzbasierter Prozess in Partizipation aller am Lehr-Lern-Prozess beteiligten Personen aus der Mathematik und den beteiligten Fachbereichen vorgesehen. Das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik (khdm) als Institution mit Erfahrung und internationalem Netzwerk wird diesen Prozess steuern und die Maßnahmen beraten.
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Digital Object Identifier (DOI)
Alle Text-Beiträge, die im Portal LEHRELADEN veröffentlicht werden, werden mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen, was die Attraktivität für Autor*innen erhöht. Dahinter stehen eine Kooperation mit der für DOI verantwortlichen Universitätsbibliothek sowie ein eigens entwickeltes Plugin für die WordPress-Instanz, das die Kommunikation mit DataCite ermöglicht.
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Schütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.
Eine diskriminierungssensible Lehre birgt nicht nur das Potenzial, institutionalisierte Ungleichheitsdynamiken zu unterbrechen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, neue (Selbst-)Erkenntnisse zu gewinnen. Gender- und intersektionale Perspektiven unterstützen Lehrende dabei, ihre Rolle als Lehrperson sowie ihre Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, strukturelle Ungleichheiten und Barrieren in Lehr- und Lernprozessen zu erkennen und abzubauen sowie Lernräume so zu gestalten, dass sich alle respektiert und repräsentiert fühlen.
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