
Digitale Kulturen der Lehre entwickeln. Rahmenbedingungen, Konzepte und Werkzeuge
Die Digitalisierung sowie der damit einhergehende Wandel von Gesellschaft und Arbeitsleben verändern die Anforderungen an Hochschulen, Lehrende und Studierende. Dabei entsteht eine neue Kultur digitaler Lehre mit großen Chancen und Herausforderungen für alle Akteursgruppen. Die Beiträge des vorliegenden Open-Access-Sammelbandes beleuchten die Entstehung digitaler Kulturen in der Hochschullehre und stellen neue Konzepte, Gestaltungsmöglichkeiten sowie Evaluationsergebnisse digitaler Lehr-Lern-Wege vor. Vor diesem Hintergrund werden in den Ausführungen auch digitale Werkzeuge und deren Anwendung sowie Weiterentwicklung in den Blick genommen – sowohl für reine Online-Formate als auch für Mischformen aus digitalen und klassischen Lehransätzen.
Auf einen Blick
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Remote Lab Challenge mit Studierenden
Das Projekt Remote Lab Challenge mit Studierenden (ReLaCS) entwickelt ein innovatives Lehrkonzept, das Challenge-Based Learning mit der partizipativen Konzeption von Remote Labs verbindet. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, ihre eigenen Lernprozesse aktiv mitzugestalten und den Erwerb von Fachkompetenzen als eigenverantwortliche und nachhaltige Lernerfahrung zu fördern.Zentrales Element sind zwei aufeinander aufbauende internationale Challenge-Formate, bei denen Studierende in interdisziplinären Teams technische Laborversuche für eine passende Remote Lab-Infrastruktur entwickeln. Spezielle Reflexionsformate und Peer-Feedback-Mechanismen unterstützen dabei den eigenverantwortlichen Lernprozess in der Projektarbeitsphase. Eine begleitende wissenschaftliche Evaluation untersucht die Wirkung des Challenge-Based Learning Formats auf Kompetenzerwerb, Motivation und langfristigen Lernerfolg der Studierenden.Das Projekt bindet Studierende konsequent in alle Phasen ein von der Konzeption über die Durchführung bis hin zur nachhaltigen Implementierung. Ein offener digitaler Wissenshub bündelt Erfahrungen, Best Practices und Schulungsmaterialien und fördert so den fachübergreifenden Austausch sowie den Transfer in Wissenschaft und Gesellschaft.ReLaCS schafft damit eine agile und praxisnahe Lernumgebung, die digitale Innovation mit Transformativem Lernen verbindet, internationale Hochschul-Kooperationen stärkt und barrierearmen Zugang zu experimenteller Lehre ermöglicht.
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Interaktive Webseite: Digital Feedback Map (DFM)
Es wird eine Online-Plattform, die „Digital Feedback Map“ (DFM), entwickelt, die Studierenden und (angehenden) Lehrkräften ein Orientierungswissen sowie konkrete didaktische Umsetzungsempfehlungen zu verschiedenen digitalen Feedback-Methoden bietet. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Bot or Not? Differences in Cognitive Load Between Human- and Chatbot-Led Post-Simulation Debriefings
Understanding how different debriefing formats impact learner’s cognitive load is crucial for designing effective post-simulation reflection activities. This paper examines cognitive load after post-simulation debriefings facilitated either by a human instructor or a generative AI Chatbot. In a controlled study with N = 45 educational science students, 23 participants engaged in a lecturer-facilitated debriefing, while 22 completed a chatbot-guided session. Cognitive load was assessed across intrinsic, extraneous, and germane dimensions. Results revealed no statistically significant differences between the two debriefing methods. Future research should examine AI-led debriefings with larger samples and employ complementary measures of cognitive load to provide a more comprehensive understanding.
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