
Sichtbarkeit & Transfer durch Social Media
Das DigiTeLL-Projekt stärkt gezielt die Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung zur Siche-rung der Nachhaltigkeit und des Transfers von Learning Designs. Über LinkedIn wer-den Erfolge, Tipps, Veranstaltungen und Innovationen aus dem Bereich digitale Lehre kommuniziert, um Reichweite und Wirkung auch über die Goethe-Universität hinaus zu entfalten. Vernetzung, Austausch und Feedback werden gezielt über die Plattform gefördert.
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Erhöhung der Sichtbarkeit und Präsenz innerhalb und außerhalb der Universität; Stei-gerung der Bekanntheit innovativer Lehransätze.
Herangehensweise
Die LinkedIn-Kommunikation wurde systematisch aufgebaut, indem regelmäßig Bei-träge zu aktuellen Projekten, Veranstaltungen und Best-Practice-Beispielen veröffentlicht wurden. Tutorials und Erfahrungsberichte aus der Praxis machten die Inhalte anschaulich und praxisnah. Ergänzend entstanden Blogartikel, die Hintergründe und Erfolge der DigiTeLL-Initiative transparent machten. Die gezielte Videoproduktion ver-stärkte die Reichweite durch visuelle und authentische Einblicke in die Projektarbeit. Die Vernetzung und der Austausch mit relevanten Akteuren erfolgten durch Interakti-on auf LinkedIn, die Beteiligung der Teilprojektbeteiligten und das Teilen von Erfah-rungswissen, wodurch Synergieeffekte geschaffen wurden.
Voraussetzung
Für die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahme waren verschiedene Voraussetzungen erforderlich: Ein engagiertes Team mit umfassender Medienkompetenz sorgte für die professionelle Erstellung und kuratierte Veröffentlichung der Inhalte. Die notwendige Produktionsinfrastruktur umfasste hochwertige Kameras, Audioequipment sowie Software für Schnitt und Grafikbearbeitung. Ein strukturierter Redaktionsplan koordinierte Themen, Veröffentlichungszeitpunkte und die Verantwortlichkeiten der Beteiligten. Zudem bildeten unter anderem die Inhalte der DigiTeLL-Teilprojektbeteiligte die Grundlage für die Vielfalt und Relevanz der Social-Media-Inhalte und förderte die Mitwirkung sowie den fachlichen Austausch im Rahmen des Projekts.
Eignung
Zur Bewertung des Erfolgs wurden verschiedene Social-Media-Kennzahlen analysiert. Besonders der Anstieg der Follower-Zahlen zeigte die wachsende Reichweite der Lin-kedIn-Präsenz. Detaillierte Einzelstatistiken lieferten Aufschluss über die Wirksamkeit der Maßnahmen: Die Anzahl an Impressions spiegelte die Sichtbarkeit der Beiträge wider, während Interaktionen wie Kommentare, Likes und geteilte Beiträge das Inte-resse und die Beteiligung der Community belegten. Die Engagement-Raten gaben Aufschluss darüber, in welchem Maße die veröffentlichten Inhalte zum aktiven Mitma-chen anregten und somit die Relevanz für die Zielgruppen erhöhten. Diese Daten er-möglichten eine kontinuierliche Bewertung und zielgerichtete Optimierung der Social-Media-Strategie.
Schritte
Ein strukturierter Redaktionsplan sollte als Grundlage dienen, um Themen, Veröffentlichungszeitpunkte und Verantwortlichkeiten transparent zu koordinieren. Die Kommunikationsstrategie legt dabei die Zielsetzungen, Zielgruppen und den Kern der Botschaften fest. So kann langfristig eine konsistente und nachvollziehbare Präsenz in sozialen Netzwerken gewährleistet werden. Ergänzend sollte ein Leitfaden entwickelt werden, der die Content-Erstellung, Designrichtlinien und Anforderungen an die Plattform-Nutzung (z.B. LinkedIn-Formate, optimale Beitragslänge, Einsatz von Hashtags) praxisnah zusammenfasst. Dies erleichtert neuen Teammitgliedern und Beteiligten den Einstieg und schafft Klarheit für die Umsetzung.
Für den nachhaltigen Wissensaustausch ist es ratsam, themenorientierte Netzwerke oder „Communities of Practice“ aufzubauen, in denen sich Interessierte regelmäßig zu Social-Media-Trends, Erfahrungen und Best Practices austauschen können. Die Initiierung von Workshops, digitalen Arbeitsgruppen oder Foren fördert kollegiale Beratung und stärkt die Identifikation mit der Kommunikationsstrategie.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Qualifizierung der Mitarbeitenden durch gezielte Workshops und Tutorials, insbesondere zur effektiven Nutzung der Plattform (z.B. LinkedIn-Algorithmus, Reichweitensteigerung, Zielgruppenansprache) sowie zur Produktion von hochwertigen Video- und multimedialen Inhalten. Gerade die niederschwellige Einführung in Videoproduktion, Post-Gestaltung und den Umgang mit Kommentaren steigert die Qualität der Beiträge und die Reichweite.
Zur Feedback-Kultur gehört, systematisch Möglichkeiten für Rückmeldungen zu schaffen. Das geschieht einerseits durch die gezielte Auswertung von Interaktionen (Likes, Kommentare, geteilte Beiträge, Engagement-Rate), andererseits durch Umfragen oder strukturierte Rückmeldungen von Fachgruppen. Die gewonnenen Einblicke fördern eine kontinuierliche Verbesserung der Inhalte und Prozesse.
Hinweise
Effekte
Die Maßnahme führte erwartungsgemäß zu einer deutlich höheren Sichtbarkeit der Projektaktivitäten und einer erweiterten Reichweite, sodass auch neue Zielgruppen angesprochen wurden. Überraschend positiv zeigte sich ein digitaler Wandel in der Kommunikationskultur, begünstigt durch die neuen Vernetzungen auf LinkedIn. Zu-dem entstanden zusätzliche Austauschmöglichkeiten und es gab unerwartet viele positive Rückmeldungen zu den Beiträgen.
Learnings
Bereits zu Projektbeginn sollte eine durchdachte Social-Media-Strategie inklusive eines klaren Redaktionsplans entwickelt werden. Es ist wichtig, die Mitarbeiter*innen für Kameraauftritte offen zu machen und Sicherheit im Umgang mit Videoproduktionen zu schaffen. Die enge Zusammenarbeit mit Expert*innen aus der Videoproduktion und Social-Media-Manager*innen gewährleistet professionelle Inhalte. Ein strukturierter Redaktionsplan mit klar definierten Verantwortlichkeiten bildet das Fundament für den Erfolg. Offenheit und niedrigschwellige Kommunikation steigern Reichweite und Partizipation nachhaltig.
Empfehlung
Rückblickend empfiehlt es sich, bereits zum Projektbeginn auch andere Social-Media-Kanäle neben LinkedIn in die Strategie einzubeziehen, um die Reichweite weiter zu erhöhen. Zudem sollte frühzeitig eine Evaluation der eingesetzten Maßnahmen erfolgen, um die Wirksamkeit kontinuierlich zu überprüfen und die Strategie bedarfsgerecht anzupassen
Tipps
Mitarbeiter*innen sollte als Weiterbildung der Besuch von Schreibkursen zu Social Media und Blogs gewährt werden.
Eine klare, verständliche Sprache sowie prägnante, leicht konsumierbare Inhalte erhöhen die Reichweite und die Beteiligung. Ziel ist es, sowohl Expert*innen als auch andere Anspruchsgruppen anzusprechen. Die Einbindung visueller Elemente wie Fotos, Grafiken und insbesondere kurze Videos macht komplexe Sachverhalte anschaulicher, sorgt für Aufmerksamkeit im Feed. Regelmäßigkeit und thematische Vielfalt sind entscheidend: Ein fortlaufender Veröffentlichungsrhythmus (z.B. zwei bis drei Posts pro Woche) mit wechselnden Themenschwerpunkten stärkt nicht nur die Präsenz, sondern baut ein interessiertes und engagiertes Netzwerk auf.
Sonstiges
Die Teilprojektbeteiligte und andere Beteiligte sollen sich aktiv in die Content-Erstellung einbeziehen, etwa durch das Teilen eigener Best-Practice-Beispiele oder das Verfassen von Beiträgen, erhöht die Identifikation und bringt vielfältige Perspektiven ein.
Bei der Planung und Umsetzung empfiehlt es sich, regelmäßig (z.B. quartalsweise) Auswertungsrunden durchzuführen und Maßnahmen flexibel anzupassen
Methoden
Empfohlen
Nicht Empfohlen
Das könnte Sie auch interessieren

Sehen lernen: Mensch und KI im Vergleich
Viele Studierende und Lehrende der Geisteswissenschaften sind vom digitalen Wandel überfordert und können sich den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Studium, Lehre und Beruf nicht vorstellen. Deshalb möchten wir ein entsprechendes, webbasiertes Schlüsselkompetenzangebot schaffen. Im Zentrum sollen menschliche und maschinelle Lernverfahren stehen, die auf dieselben Inhalte trainiert und getestet werden. Dabei soll ein Schwerpunkt auf der Interpretation visueller Medien liegen. Die Studierenden lernen an ausgewählten Beispielen regelbasiertes und intuitives Bildverstehen an sich selbst kennen, indem sie in mehreren Experimenten gegen Neuronale Netzwerke antreten. Diese Erfahrung wird jeweils als Ausgangspunkt genutzt, um Grundlagen des maschinellen Lernens und ihre Auswirkungen auf den (Studien)alltag auf leicht verständliche Weise zu vermitteln.
Projekt anzeigen
Hochschul-Kartenansicht zur besseren Orientierung
6) Besonders zu Beginn des Studiums ist der eigene Campus oft ein Ort, an dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Der Kartendienst stellt die einzelnen Fakultäten der HAWK mit verschiedenen Standortmarken zu wichtigen Orten und Personen dar. So können Studierende schon vorab ihre Hochschule kennenlernen und sich mit der Örtlichkeit vertraut machen.
Maßnahme anzeigen
Diversität und Digitalität in der Hochschullehre. Innovative Formate in digitalen Bildungskulturen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen