Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Vernetzungshomepage STACK Connect

STACK Connect fördert den Austausch und die Vernetzung innerhalb der deutschsprachigen STACK-Community, indem es eine interaktive Plattform bereitstellt. Sie ermöglicht den Nutzenden den Austausch über fachspezifische Themen und Best Practices. Die Plattform wird durch verschiedene interaktive Visualisierungen unterstützt, die eine gezielte und datenbasierte Vernetzung ermöglichen.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Community
Vernetzung
Austausch
Interaktion
Visualisierung
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Die Herausforderung bestand darin, die deutschsprachige STACK-Community zu erweitern und besser zu vernetzen, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Zur Lösung wurde eine zentrale Website geschaffen, die den Austausch rund um das Thema STACK ermöglicht und neuen Interessierten den Einstieg in die STACK-Welt erleichtert. So konnten Mitglieder ihre Expertise teilen und voneinander profitieren.

Herangehensweise

STACK Connect bietet eine interaktive Plattform, die verschiedene Tools wie ein Sunburst-Diagramm und ein Bubble-Diagramm umfasst. Diese Diagramme ermöglichen eine tiefere Einsicht in die Themenverteilung und den thematischen Austausch innerhalb der Community. Mit einer benutzerfreundlichen Anmeldefunktion und einer interaktiven Landkarte können Nutzer ihre Profile sichtbar machen und gezielt Kontakte knüpfen. Die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung dieser Tools tragen maßgeblich zum Erfolg bei.

Zusammenhang

Die STACK Connect Website wurde als Teil des Projekts "STACK Net" zur Erweiterung und Vernetzung der deutschsprachigen STACK-Community im Rahmen des Förderprojekts der Stiftung Innovation in der Hochschullehre umgesetzt.

Voraussetzung

Für die erfolgreiche Durchführung von STACK Connect waren verschiedene Bedingungen entscheidend. Eine stabile technische Infrastruktur, die den sicheren Austausch von Daten ermöglicht und die DSGVO-Vorgaben erfüllt, war essenziell. Besonders wichtig war die kontinuierliche Entwicklung und Implementierung neuer Funktionen wie interaktive Diagramme und die verbesserte Nutzendenkarte. Darüber hinaus waren regelmä-ßige Überprüfungen und Optimierungen der Plattformfunktionen erforderlich, um die Nutzendenerfahrung zu verbessern und technische Probleme frühzeitig zu identifizieren und zu beheben. Die fortlaufende Anpassung an die Bedürfnisse der Community, sowie die aktive Registrierung der Mitglieder, trugen ebenfalls maßgeblich zum Erfolg bei.

Eignung

Nachnutzende können an verschiedenen Faktoren erkennen, dass die STACK Connect Website erfolgreich ist. Ein wichtiger Indikator für den Erfolg ist die kontinuierlich wachsende Zahl an Mitgliedern und Registrierungen auf der Plattform. Dies deutet auf eine zunehmende Nutzung von STACK Connect hin, was auf das wachsende Interesse innerhalb der Community hinweist. Ein weiterer Erfolgsmesser ist die fortlaufende Verbesserung und Erweiterung der Plattform. So wurden regelmäßig neue Funktionen und Features wie interaktive Diagramme eingeführt, die die Benutzerfreundlichkeit und den Mehrwert für die Nutzenden erhöhen. Auch die kontinuier-liche Optimierung der bestehenden Funktionalitäten – etwa durch Updates zur Leistungsfähigkeit und Nutzendeerfahrung – zeigt, dass die Plattform aktiv gepflegt wird und den Bedürfnissen der Community gerecht wird.

Vorgehen/Schritte

Für die erfolgreiche Adaption einer solchen Maßnahme ist eine detaillierte Vorplanung entscheidend. Zunächst sollte genau definiert werden, welche Funktionen und Inhalte in die Plattform aufgenommen werden sollen und welche Ziele verfolgt werden. Eine präzise Zielgruppenanalyse hilft dabei, die Bedürfnisse der po-tenziellen Nutzer:innen zu erkennen und die Plattform maßgeschneidert auszurichten. Ob Wissensaustausch, Vernetzung oder Best-Practice-Weitergabe – die Zielsetzung bestimmt die Struktur und den Ablauf der Plattform.

Ein benutzerfreundliches Design und eine klare, intuitive Navigation sind essenziell, um den Einstieg für neue Mitglieder zu erleichtern und eine angenehme Nutzendenerfahrung zu gewährleisten. Eine frühzeitige Einbindung der Community ist ebenfalls essenziell, damit ein communitygetriebenes Netzwerk entsteht, das sich weitestgehend selbst verwaltet und möglichst ohne externe Ressourcen auskommt.

Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen (z.B. DSGVO) ist eine grundlegende Voraussetzung für den Er-folg der Plattform. Die transparente Handhabung von Nutzerdaten und die Gewährleistung der IT-Sicherheit sind zentral, um Vertrauen in der Community aufzubauen und rechtliche Konflikte zu vermeiden.

Schließlich sollte regelmäßig Feedback von den Nutzern eingeholt werden. Dies gibt wertvolle Einblicke in Stärken und Schwächen der Plattform und ermöglicht eine regelmäßige Anpassung.

Indem diese Punkte beachtet werden, kann eine nachhaltige und erfolgreiche Plattform entstehen, die den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Community fördert und langfristig einen bedeutenden Mehrwert für die Hochschullehre bietet.

Hinweise

Effekte

Erwartet wurde eine steigende Zahl an Nutzenden und eine zunehmende Akzeptanz der Plattform, was sich in der wachsenden Mitgliederzahl widerspiegelt. Unerwartet war die hohe Komplexität, die bei der Entwicklung der interaktiven Website und der kontinuierlichen Optimierung in der Anfangsphase auftrat. Dies führte zu unerwarteten finanziellen Herausforderungen, der durch eine Umwidmung von Mitteln erfolgreich begegnet werden konnte.

Learnings

Ein wichtiges Learning war, wie entscheidend regelmäßige technische Updates und Anpassungen sind, um eine reibungslose Nutzung und hohe Zufriedenheit sicherzustellen. Auch die Wichtigkeit einer benutzerfreundlichen Gestaltung der Plattform wurde besonders deutlich, um alle Mitglieder – sowohl neue als auch erfahre-ne Nutzer – anzusprechen.

Empfehlung

Rückblickend könnte es sinnvoll sein, bereits vor dem Start regelmäßig eine Pilotphase mit einer kleineren Nutzergruppe durchzuführen, um technische Hürden, Usability-Fragen und Optimierungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und zu adressieren. So lassen sich spätere Anpassungen verringern und die Plattform kann zum offiziellen Start stabiler und passgenauer angeboten werden.

Tipps

Es lohnt sich, ausreichend Zeit für Testläufe, technische Optimierungen und Feedbackrunden einzuplanen. Eine transparente Kommunikation über Neuerungen, geplante Änderungen und Wartungsphasen sorgt für Orientierung und reduziert Rückfragen.

Sonstiges

STACK Connect zeigt, wie durch gezielte Weiterentwicklung und Nutzerorientierung eine Community erfolgreich zusammengeführt werden kann. Der Fokus auf die Integration der Community und einfache Bedienbarkeit sind wesentliche Erfolgsfaktoren, die den langfristigen Nutzen der Plattform sichern.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Kontinuierliches Community-Feedback, nutzerzentrierte Entwicklung und agile Anpassung an Bedürfnisse der Nutzer:innen
Formate
Jährliche Beiratstreffen, Evaluierungen
Technische Tools
Interaktive Landkarte mit Filterfunktion, Diagramme zur Visualisierung aggregierter und anonymisierter Nutzendendaten, nutzendenfreundliche Registrierungs- und Profilverwaltung

Nicht empfohlen

Methoden
Ein rein statisches Informationsangebot ohne Interaktionselemente oder Möglichkeiten zum aktiven Austausch
Formate
Lange, unstrukturierte Textseiten ohne klare Navigation oder visuelle Aufbereitung der Inhalte
Technische Tools
Funktionen, die nur aufwändig zu warten sind oder häufige technische Fehler verursachen

Kontakt

Projekt Kontakt
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
Vernetzungshomepage STACK ConnectLink aufrufen/Link/

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101453
Projekt

Digital Humanities Ruhr – Korpuslinguistische und texttechnologische Methoden an der Universität Duisburg-Essen

Anknüpfend an die Zusammenarbeit zur Förderung von Datenkompetenzen entwickeln die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TUDo) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) als Partner in der Universitätsallianz Ruhr (UAR) Konzepte und Module für die curriculare Verankerung von Digital Humanities in der universitären Lehre. Das Projekt zielt einerseits auf die Integration von (Selbstlern-)Kursen und Materialien in ausgewählten geisteswissenschaftlichen Studiengängen und andererseits auf einen fach- und hochschulübergreifenden Austausch. Die Kurse und Angebote können von allen UAR-Studierenden im Wahlpflichtbereich belegt und perspektivisch mit einem Zertifikat abgeschlossen werden. Die Partner bringen sich mit verschiedenen Schwerpunkten ein. Die UDE widmet sich digitalen Methoden der Germanistik und weiteren Philologien mit besonderem Fokus auf die texttechnologische Aufbereitung und Auswertung von Korpora, Metadaten, linguistische Annotationen, digitale Texteditionen und korpuslinguistische Forschung. Die Maßnahmen der RUB zielen auf die fachübergreifende Vermittlung von digitalen Kompetenzen, Werkzeugen und Methoden für die Geistes-/Gesellschaftswissenschaften ab und berücksichtigen den Einsatz universeller Programmiersprachen wie Python. An der TUDo wird der Schwerpunkt auf den Teilbereich der Algorithmic Accountability, insbesondere in der Journalistik und Statistik, gelegt.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100060
Maßnahme

Hospitationen bei Partnerships (Teilprojekten)

Zur Förderung des persönlichen Austauschs, des Kennenlernens der Teilprojekte (sog. „Partnerships“) und dem praktischen Erleben wurden über den Verlauf der Förderung mehrere Hospitationen bei allen Partnerships durchgeführt. Ziel war es, Einblicke in die jeweiligen Arbeitsweisen, Herausforderungen und Fort-schritte zu gewinnen und dadurch Synergien innerhalb des Gesamtprojekts zu stärken. Diese persönlichen Kontakte und praktischen Erfahrungen ermöglichten einen gezielten Wissenstransfer und trugen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Teilprojekte bei.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100708

Schmitz, Sigrid & Both, Göde (eds.) (2021): Positionensammlung. SI: Digitalisierung (geschlechter-)gerecht gestalten.

Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung nicht nur in Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung hinsichtlich ihrer Geschlechtergerechtigkeit zu hinterfragen, haben wir Kolleg*innen aus dem Feld gebeten, ihre Erfahrungen, Analysen und Reflexionen in einem Positionenportfolio einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Die Positionspapiere spannen ein breites Feld auf, wägen Chancen und Risiken ab, und das vielfach mit Bezug zur Situation der plötzlichen Umstellung auf zumeist rein digitale Lehre im Frühjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie. In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 131-180.

Publikation anzeigen