
Digitale Methoden des Lernens und Lehrens in der Archäologie. Chancen und Herausforderungen
Data Literacy hat in den vergangenen Jahren in den archäologischen Disziplinen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Während in der Forschung schon lange mit digitalen Werkzeugen gearbeitet wird, sind in der Lehre sowohl die Vermittlung digitaler Kompetenzen als auch die Anwendung digitaler Lehrformate bislang eher noch die Ausnahme. Das Netzwerk „Digitale Kompetenzen in der Archäologie“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier für Verbesserung zu sorgen. Auf einem Workshop an der TU Darmstadt im Juni 2024 wurden Chancen und Herausforderungen digitaler Methoden des Lernens und Lehrens angeregt diskutiert und zahlreiche Best Practice-Beispiele vorgestellt. Die Ergebnisse dieses Workshops werden in dem hier vorliegenden Band präsentiert. Sie bieten wertvolle Anregungen für die zukünftige Entwicklung digitaler Lehrkonzepte in der Archäologie.
Auf einen Blick
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Sichere Laboreinführung mit VR/AR-Unterstützung
Im Fokus des Projekts steht die Integration von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) für die Laboreinführung in der Werkstofftechnik, um den Studierenden eine praxisnahe und sichere Vorbereitung auf die Arbeit im Werkstofflabor zu ermöglichen. Das Vorhaben wird von einem interdisziplinären Team an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) umgesetzt und baut auf den Ergebnissen des Freiraum 2023-Projekts DigiMatLabExam (Projektnummer: FR?627/2023) auf. Die bereits erarbeiteten und erprobten Lehrmaterialien werden in das Projekt integriert und durch AR- und VR-Anwendungen erweitert. Mittels VR sollen die Laborversuche einschließlich der genutzten Gerätschaften virtuell abgebildet werden, sodass die Studierenden die Versuchsdurchführung nachvollziehen und üben können. Sobald die Studierenden die Laborversuche in der VR-Umgebung sicher beherrschen, sollen sie mit AR?Unterstützung die Versuche mit realen Proben im Labor durchführen und auswerten. Dabei können verschiedene Unterstützungsgrade in der AR eingestellt werden (Beginner, Intermediate, Expert). Die digitale Bereitstellung der Inhalte erhöht die Flexibilität und stärkt damit die Selbstorganisation der Studierenden. Zur Förderung der studentischen Partizipation wird das Projekt von einem unabhängigen Studierendengremium begleitet, das im Rahmen der Konzeption beratend tätig ist und auch in die regelmäßige Evaluation eingebunden wird.
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Hybridprüfung im MINT-Bereich
Die Maßnahme begegnet der Herausforderung, Berechnungsaufgaben einer Klausur im MINT-Bereich effizient auszuwerten, indem papierbasierte Lösungen mit einer digitalen Ergebniseingabe kombiniert wer-den. Die Auswertung erfolgt automatisiert und wird bei Bedarf manuell nachkorrigiert. Das hybride Format ermöglicht eine Reduktion des Korrekturaufwands und eine didaktische Weiterentwicklung der Prüfungen.
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