
Landschaftslabor HafenCity Universität Hamburg
Im Rahmen des Landschaftslabors entsteht eine 1:1-Plattform, bei der Studierende gemeinsam mit Lehrenden und Akteur:innen aus Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft an der Entwicklung; innerstädtischer Begrünungssysteme sowie nachhaltiger Produktions- und Anbauformen von Pflanzen und Nahrungsmitteln im urbanen Kontext arbeiten. Das Labor fungiert als ko-kreativer Lehr- und Lernraum, der einen reflexiven Landschaftsansatz und ein Learning by Doing ermöglicht. Im Fokus steht das forschungsorientierte Lernen der Studierenden durch die praxisorientierte Befassung mit radikal ressourcenschonenden und klimaangepassten Ansätzen zur Förderung von Grün und Biodiversität im urbanen Raum. Die Studierenden werden befähigt, konzeptionelle und praktische Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung von Metropolen zu leisten, deren Wirkungen in Bezug auf die Verbesserung des Stadtklimas, Wasserhaushalts und Förderung der Biodiversität und die Gestaltung nachhaltiger Lebensräume zu verstehen und zu reflektieren. Die Planung, Realisierung, Bewirtschaftung und Pflege in Verbindung mit empirischen Untersuchungen durch Messungen, Beobachtungen und Interviews, sowie die Durchführung von Aktionen, Workshops und Veranstaltungen, fördern die Einbindung von Studierenden in forschungsorientierte Lernprozesse und verbinden fachliche Lehrinhalte mit gesellschaftlichen Engagement und der Übernahme von Verantwortung (Service-Learning) und die Bearbeitung von echten Problemstellungen (Challenge-based Learning).
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Vernetzter Bildungsraum für BNE
Die Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die hochschulische Lehrkräftebildung wurde bisher weitgehend randständig behandelt und steht noch vor vielen Herausforderungen. Dazu zählt, wie BNE den Lehramtsstudierenden so nahegebracht werden kann, dass sie Möglichkeiten der schulpraktischen Umsetzung erfahren und BNE nicht nur als eine in der Praxis nicht realisierbare, zusätzliche Bürde für ihren zukünftigen Beruf wahrnehmen. Hier setzt das Projekt an, indem mittels eines digitalen Portals ein vernetzter Bildungsraum entwickelt wird, durch den die Studierenden in ihren individuellen Lernprozessen zu BNE unterstützt werden. Dieser wird in Seminare der Bildungswissenschaften zum studienbegleitenden Schulpraktikum implementiert. Die Studierenden erhalten dadurch verschiedene Zugänge und Lernpfade zu BNE und können an deren (Weiter-)Entwicklung selbst mitwirken. Um eine ganzheitliche Perspektive auf BNE für die Lehramtsstudierenden zu eröffnen, erfahren die Studierenden in Vernetzung mit BNE-orientierten Schulen ergänzend reale Beispiele der schulpraktischen Umsetzung, die sie mit ihrem theoretischen Wissen verknüpfen können. Zudem können die Studierenden durch das aufgebaute Netzwerk im Rahmen des studienbegleitenden Schulpraktikums in diesem Modul die Umsetzung von BNE selbst erleben. Dadurch wird eine Brücke zwischen dem hochschulischen Lernfeld zu BNE und der schulpraktischen Umsetzung gebaut, die ein ganzheitliches Lernen im Bereich BNE eröffnet.
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Partizipatives Lernen
Studierende lernen in angeleiteten Gruppen die Inhalte zur historischen Semantik von mhd. Wörtern. Durch das eigene Erstellen von Inhalten, gelingt ihnen ein Blick hinter die Funktionsweise der Lehr-Lern-App WABE. Ihre Produkte können anschließend eingepflegt werden, bieten neue Inhalte und ein greifbares Erfolgserlebnis für Lernende. Besonders herausfordernd sind hier leistungsheterogene Gruppen, deren Ergebnisse womöglich stärker überprüft werden müssen.
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Studentische Partizipation: Eine demokratie-, organisations- und lerntheoretische Standortbestimmung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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