
Advanced Mastery Learning in der Telemedizin
Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als Adaptive Mastery Learning bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des Adaptive Mastery Learning entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Gesundheit gestalten im Studium
Gesundheit gestalten im Studium ist ein interdisziplinäres Lehrprojekt der Universität zu Lübeck (UzL) zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Studierenden und zur partizipativen Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Settings Hochschule. Im Zentrum steht die Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines curricular verankerten Wahlmoduls, in dem Studierende Bedarfe an ihrer Hochschule analysieren, eigene Maßnahmen zur Gesundheitsförderung entwickeln und diese am Campus implementieren. Das Modul verbindet evidenzbasierte Inhalte der Gesundheitsförderung mit praxisnaher Anwendung, bei dem Studierende von passiven Adressaten zu aktiven Change Agents im hochschulischen Gesundheitsmanagement werden. Ziel ist die Befähigung zur aktiven Mitgestaltung einer gesundheitsförderlichen Hochschulstruktur, die auf individueller und institutioneller Ebene wirkt. Durch die enge Anbindung an die zentrale Einrichtung Prävention und Universitäres Gesundheitsmanagement (UGM) der UzL und wird eine nachhaltige Verankerung sichergestellt. Das hochschuleigenen Monitoringinstrument Lübeck University Students Trial (LUST) bietet die Grundlage für datenbasierte Maßnahmenentwicklung und zielgerichtete Projektarbeit. Die Ergebnisse werden als Open Educational Resources aufbereitet, über hochschulübergreifende Netzwerke verbreitet und leisten so einen Beitrag zur Qualitätssicherung, zum Wissenstransfer und zur langfristigen Verankerung partizipativer Gesundheitsförderung im Hochschulsetting.
Projekt anzeigen
Workspace zur Unterstützung des Studieneinstiegs
Der Studieneinstieg ist eine Phase, in der viele Studierende Unsicherheit und Überforderung erleben, da viele Dinge erledigt werden müssen und vieles neu ist. Der Workspace zum Thema „Onboarding“ leitet Schritt für Schritt durch die verschiedenen Phasen des Onboarding-Prozesses und gibt den Studierenden so ein Gefühl von Orientierung und Informationssicherheit zurück.
Maßnahme anzeigen
Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen