
AAA. Ein Reallabor für planetarische Raumpraktiken
AAA. Ein Reallabor für planetarische Raumpraktiken ist ein zweijähriges Lehrprojekt an der HCU Hamburg, das Architektur, Kunst (Art) und Anthropologie (AAA) in einem experimentellen Format verbindet. Die Studierenden stehen im Zentrum und gestalten den gesamten Lernprozess aktiv mit forschend, entwerfend, umsetzend und reflektierend. In zwei aufeinanderfolgenden Jahreszyklen widmet sich das Projekt zunächst dem Thema Erdboden, anschließend der Sonne. Beide werden nicht nur als Ressourcen behandelt, sondern als planetarische Akteure verstanden, die materielle, kulturelle und klimatische Ordnungen prägen. In transdisziplinären Lehrmodulen entstehen 1:1-Interventionen an realen Orten, begleitet von Seminaren, Workshops und einer öffentlichen Summerschool. Im Wintersemester erfolgt eine kuratorische Aufarbeitung der Ergebnisse, gefolgt von einer Ausstellung und der Herausgabe einer zweibändigen Publikation unter dem Titel Erde/Sonne Planetarische Architekturen. Ziel ist es, planetare Perspektiven in die Architekturlehre zu integrieren und neue Formen ortsbezogener, verantwortungsvoller Raumgestaltung zu erproben. Das Projekt verbindet Theorie, Praxis und öffentliche Auseinandersetzung und wird qualitativ und quantitativ evaluiert. Es soll langfristig als Wahlpflichtmodul verstetigt und auf weitere Disziplinen übertragen werden. Damit stärkt das Projekt die Position der HCU Hamburg als Ort innovativer, transdisziplinärer Lehre im Kontext planetarischer Transformationen.
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Philotastisch Sonderbaren Fragestellungen vielperspektivisch begegnen
Im Projekt Philotastisch wird ein inklusives Seminarkonzept im Studiengang Sonderpädagogik/Sachunterricht entwickelt und erprobt, das zum Ziel hat, mit Methoden der Biografiearbeit und der Persönlichkeitsbildung die Resilienz der Seminarteilnehmenden sowie individuelle und selbstständig organisierte Lernprozesse zu fördern. Um die in der Sonderpädagogik vielfach geforderte Begegnung mit und Wertschätzung von Diversität konkret umzusetzen und den Theorie-Praxis-Transfer zu verbessern, wird das Seminar partizipativ, also unter Einbezug von Menschen mit Behinderung, durchgeführt. Das Arbeiten in inklusiven Kleingruppen und der damit verbundene Austausch zu Fragen, die nicht (allein) auf der Basis von Wissen zu beantworten sind, sondern bei denen eigene Erfahrungen und Biografien wesentlich sind, wirft einen positiven Blick auf den Umgang mit Diversität. Im Fokus des Seminares stehen philosophische Fragestellungen, die in selbstgewählten Kleingruppen interessengeleitet und projektorientiert erarbeitet werden. Die philosophischen Fragen eröffnen einen ergebnisoffenen Arbeitsprozess unter Einbezug verschiedener Perspektiven. Ziel dabei ist es, dass die Teilnehmenden individuelle (Lern-)Wege gehen und damit die Kompetenzen des selbstständigen Lernens, des vernetzenden Denkens und des Problemlösens gefordert und gefördert werden. Das Lernen wird durch das Lehrtandem selbst und durch zwei studentische Hilfskräfte, die als Peer-Berater*innen eingesetzt werden, begleitet.
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Festival of Digital Connections für Studierende
Anfang Oktober 2022 fand an der Uni Göttingen drei Tage lang das Festival of Digital Connections statt. Etwa 200 überwiegend niedersächsische Studierende nahmen daran für drei Tage teil. Das Programm umfasste rund 40 Workshops, Keynotes, eine Toolmesse und Diskussionen zu Studium und Leben im Kontext der Digitalisierung.
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Haltung, Struktur und Betreuung im Communitybuilding für die Hochschullehre
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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