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Freie Universität BerlinFUtureLab - Custom Chatbots für Laborpraktika
Laborpraktika dienen in den Naturwissenschaften dazu, Studierende schon früh an die experimentellen Methoden des Erkenntnisgewinns heranzuführen. Sie wiederholen und erarbeiten in den Praktika fachliche Grundlagen, stellen Hypothesen auf, führen Experimente durch, werten Messdaten aus, bewerten die Ergebnisse und setzen sich mit den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis auseinander. Vor allem in den Selbstlernphasen nutzen Studierende zunehmend KI-Anwendungen zur Vor- und Nachbereitung der Experimente. Häufig werden die so generierten Inhalte nicht kritisch reflektiert und fachlich durchdacht. Die Studierenden nehmen eine passive, konsumierende Rolle ein, die der Erreichung der Lernziele entgegensteht.Im Rahmen des Projekts FUtureLab werden Custom Chatbots entwickelt, die die Studierenden in den Selbstlernphasen, in Form eines KI-Tutors im Lernprozess unterstützen. Der KI-Tutor soll zunächst in einem Gespräch das Vorwissen der Studierenden eruieren und dann über die Methode der minimalen Hilfe das versuchsrelevante Wissen und Vorgehen mit den Studierenden interaktiv erarbeiten.; Über diese adressatenspezifische Form der Nutzung, kann an das heterogene Vorwissen der Studierenden angeknüpft werden. Das so Erlernte, müssen die Studierenden am Versuchstag in Präsenz einbringen und reflektieren, wobei der wissenschaftliche Austausch der Studierenden in moderierten Peer-Gruppen gefordert und gefördert wird.;
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Freie Universität BerlinStudents´University - Einsatz von Student Consultants zur Stärkung studierendenzentrierter Lehre durch studentische Partizipation
Das Projekt StudentU wird vom Dahlem Center for Academic Teaching (DCAT), der hochschuldidaktischen Einrichtung der Freien Universität Berlin, durchgeführt. Mit StudentU unterstützen wir gemeinschaftliche Projekte von Lehrenden und Studierenden und bieten damit eine Gelegenheit, Formen der partizipativen Lehrentwicklung zu erproben und für die Verbesserung von Lehre und Studium einzusetzen. In den Lehrentwicklungsprojekten erarbeiten die Beteiligten Lösungen für Probleme, die wiederkehrend im Studiengang, im Modul oder bestimmten Studienphasen auftreten und den Lern-/Studienerfolg behindern (typische Flaschenhälse). Das DCAT begleitet die Projekte von der Ideenfindung bis zum Abschluss in bedarfs-, themen- und teilnehmendenabhängigen Umfang u.a. in den Bereichen Prozessdesign und -moderation, Beratung und Schulung. Die Student Consultants werden in ihrer Rolle als Berater:innen und Gestalter:innen der Lehrentwicklung ausgebildet und supervidiert. Regelmäßig kommen Teilnehmende und Mitarbeiter:innen von StudentU in einem Peeraustausch zusammen, um Input zu erhalten und Reflexionen über Themen wie Lehrinnovation, Hochschuldidaktik, Studierendenzentrierung, Feedback und (didaktische) Curriculumsentwicklung anzustellen. Die Ergebnisse und Erfahrungen der Lehrentwicklungsprojekte werden begleitend ausgewertet und als fortlaufende Werkstattberichte aufbereitet, um universitätsweit Interesse und Bewusstsein für die Chancen und Stärken partizipativer Lehrentwicklung zu wecken.
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Freie Universität BerlinVeterinary Medical Detectives
Die veterinärmedizinische Lehre soll durch interaktive, praxisnahe Fälle ergänzt werden, welche die Studierenden in einer App bearbeiten (zB in Pausen, in der U-Bahn ). Die Fälle sollen eine Patientengeschichte enthalten, mit audiovisuellem Material angereichert werden und kleine Knobelaufgaben enthalten, die detektivisch gelöst werden sollen. Innerhalb eines Falles werden mehrere Lösungswege angeboten, von denen einige richtig und andere falsch sind. Die Fälle fokussieren jeweils ein oder mehrere veterinärmedizinische Disziplinen. Sie können ergänzend zur curricularen Lehre eingesetzt werden (z.B. Üben von Vorlesungsinhalten) oder eigenständig und interessegeleitet durch die Studierenden bearbeitet werden. Die Konzeptionierung der Fälle soll durch Studierende erfolgen. Sie sollen Fälle und Themen auswählen, die sie selbst interessieren und als relevant erachten. Als Gamefication Faktor sollen die Nutzenden einen Account anlegen und eine eigene virtuelle Praxis gründen. Durch die erfolgreiche Bearbeitung von Fällen können Credits verdient werden, durch welche virtuell Praxisausstattung (z.B. Ultraschallgerät) gekauft werden kann. Dadurch werden neue Fälle freigeschaltet. Die Fälle sollen jeweils ca. 6 bis 10 Seiten umfassen und eine Bearbeitungszeit von 3 bis 7 Minuten erfordern, gelerntes Wissen aufgreifen, einen Praxisbezug aufweisen, zum Nachdenken anregen und Spaß machen.
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Freie Universität BerlinGeostatistische Grundlagenbildung ko-kreativ
Das Projekt Geostatistische Grundlagenbildung ko-kreativ (GesoStat) knüpft an aktuelle gesellschaftliche Themen, indem es den wissenschaftlichen Nachwuchs bei der Bewältigung bestehender und kommender Herausforderungen bzgl geostatistischer Themen fördert. Probleme wie mangelnde Vorkenntnisse, studentische Beteiligung und Selbstlernkompetenzen zeigen sich u. a. in Studienabbruchquoten. Im Projekt werden gemeinsam mit Studierenden als Consultant, Lehrenden und Hochschuldidaktiker:innen innovative Wege und Lösungen gefunden, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Das frühzeitige Erkennen von Lernhürden, die Stärkung der Kompetenzen des Selbstverantwortlichen Lernens und Statistikanalysekompetenzen werden durch einen an Design Based Research angelehnten Prozess gefördert, begleitet und analysiert, um so ko-kreativ konkrete Lösungen auf verschiedenen Ebenen für bessere Lernergebnisse zu entwickeln. Geprägt wird dieser Prozess durch Hinzunahme heterogener Perspektiven, Phasen der Problemerkundung, -erprobung, -überarbeitung und -reflektion, Entwicklung von Maßnahmen, Workshops und Schulungen. Zum Ende des Projektes erfolgt eine abschließende Auswertung des Projekts und der entwickelten Maßnahmen. Die Wirksamkeit der Projektmaßnahmen wird als Teil des DBR formativ überprüft. Die Ergebnisse werden begleitend dokumentiert, veröffentlicht und als Good Practice für die hochschulinterne wie externen Öffentlichkeit bereitgestellt.
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Freie Universität BerlinDie Lehrzelle
Das Ziel dieses Projektes ist es, die Kosten und den Ressourcenverbrauch für Laborpraktika in den Lebenswissenschaften nachhaltig zu senken und den Lernerfolg für Studierende zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Nutzung von tierischen Materialien im Praktikum reduziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir eine offene Lehrressource für biochemische und molekularbiologische Praktika herstellen und erst lokal, dann deutschlandweit, dann weltweit zugänglich machen. Diese Lehrressource besteht aus zwei zusammengehörigen Komponenten. Erstens aus der Lehrzelle einer Zelllinie, die mittels Genomeditierung so verändert wurde, dass sie die Durchführung von Standardversuchen eines biochemischen und molekularbiologischen Praktikums wesentlich erleichtert. Zweitens wird eine interaktive Webseite für Studierende und Lehrende erstellt, auf der Inhalte zur Verfügung gestellt werden und mit Studierenden und Lehrenden interagiert werden kann. Diese Webseite erläutert die technischen und biochemischen Hintergründe der Versuche, streamt Videos der Durchführung der Versuche und stellt Onlinetests zur Verfügung. Weiterhin dient sie zum Vertrieb der Reagenzien zur Lehrzelle. Im Zusammenhang werde der Praktikumsablauf vereinfacht und der Lernerfolg erhöht.
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Freie Universität BerlinFlexibel und berufsintegriert Lehramt studieren
Das Projekt FlexibeL Flexibel und berufsintegriert Lehramt studieren zielt auf eine Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums an der Freien Universität Berlin ab, durch die eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte bei gleichzeitiger Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von bereits an Schulen tätigen Studierenden nach einem flexiblen und berufsintegriertem Studium gewährleistet wird.In einem am design thinking orientierten partizipativen Prozess sollen in FlexibeL für bereits berufstätige Studierende besonders relevante Kern-Inhalte des Studiums identifiziert, darauf gerichtete digitale Selbst-Lernangebote für flexiblere Studienverläufe und ein "digitaler Kompass" entwickelt werden, an dem sich Studierende in ihrer selbstgesteuerten professionellen Entwicklung orientieren können. Gelegenheiten zum Erwerb von Reflexionskompetenz, multiprofessionelle Kooperationen und eine kollegiale Feedbackkultur werden etabliert. Dadurch sollen das Relevanzerleben der Studierenden gestärkt und einem Überlastungserleben vorgebeugt werden.Die Wirksamkeit von FlexibeL wird formativ durch Teaching Analysis Polls und summativ durch den Aufbau eines Lehramtspanels evaluiert, das insbesondere Lernprozesse, Verhaltensänderungen und den professionellen Kompetenzerwerb der Studierenden im Verlauf des neu konzipierten Studiums in den Blick nimmt.
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Freie Universität BerlinKonzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre 2024 - Berlin
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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COMPASS: Stärkung des selbstgesteuerten Lernens von Studierenden
Die Kompetenz von Studierenden in selbstgesteuertem Lernen spielt eine Schlüsselrolle im Gelingen von kompetenz-basierter Studiengänge vieler Fächer, wird aber häufig nicht ausreichend und explizit adressiert. Mit dem Modellstudiengang Medizin (MSM) wurde an der Charité Berlin ein integrierter kompetenzbasierter Studiengang eingeführt. Trotz erfolgreicher curricular-struktureller Implementation, bleibt eine zentrale Herausforderung, dass der Grad des selbstgesteuerten Lernens der Studierenden deutlich hinter den Anforderungen zurückbleibt. Ziel des COMPASS Projektes ist es, die Kompetenz zum selbstgesteuerten Lernen der Studierenden im MSM zu stärken. Dazu soll ein aufeinander abgestimmtes Bündel von 4 Maßnahmen umgesetzt werden, die auf einem Just-in-Time-Learning-Konzept und studentischer Co-Produktion beruhen: I. Die Inhalte zum selbstgesteuerten Lernen werden anhand eines Person-Prozess-Kontext-Rahmenwerks mit Infografiken als Startpunkt und digitalen Vertiefungsmodulen ausgearbeitet. II. Die Inhalte werden den Studierenden als mobile, multifunktionale Web-App zur Verfügung gestellt. III. Didaktische Einführungs- und Aufbauworkshops flankieren die Implementation. IV. Die Projektumsetzung wird durch eine agile Projektkoordination mit kontinuierlicher Qualitätssicherung gewährleistet. Ergebnisse des COMPASS Projektes können über den MSM hinaus von anderen medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen genutzt werden
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Einsatz digitaler Mathematikaufgaben
In der Maßnahme wurden digitale Mathematikaufgaben in der Lehre an Hochschulen gewinnbringend eingesetzt, weiterentwickelt und innerhalb eines Aufgabenpools mit anderen geteilt. Dabei sind verschiedene Aspekte wichtig: Ein gemeinsamer Aufgabenpool über verschiedene Hochschulen hinweg begünstigt den Einsatz der Aufgaben, weil durch das Teilen von Aufgaben der Aufwand für den einzelnen Lehrenden verringert werden kann und weil die Grundlagenausbildung in Mathematik an Hochschulen für fachfremde Studiengänge sich thematisch stark ähnelt. Neu- und Weiterentwicklungen, die sich aus den Bedarfen der Hochschullehre ergeben, sind leichter umzusetzen, wenn eine gute Zusammenarbeit mit den Entwicklern des genutzten E-Assessment-Systems besteht. In unserem Fall war dies das System OPAL/ONYX, das die BPS GmbH betreut. So konnte in dieser Maßnahme z.B. die JavaScript Bibliothek JSXGraph als interaktives Werkzeug, das an der Universität Bayreuth entwickelt wird, in ONYX integriert werden.
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Ein Intelligentes Tutorensystem für Rekursive Programmierung. Fehlkonzepte identifizieren für zielgerichtetes Feedback
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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