Suchergebnisse
Hochschule KoblenzMaterial Art Lab
Am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der HS Koblenz studieren angehende Künstler:innen im Bachelor oder Master Freie Kunst Keramik und Glas. Das IKKG weist ausgezeichnete Expertise an handwerklich-künstlerischen Techniken auf, wobei der Schritt in Richtung computergestützte künstlerische Lehre noch aussteht. In Zeiten von NFT und virtuellen Präsentationsformaten ist dieser Schritt für eine zukunftsträchtige künstlerische Ausbildung unumgänglich. Für das gezielte Anwenden von 3D-Technologien im Bereich Freie Kunst Keramik/Glas werden daher grundlegende Expertise und Wissen sowie technische Ausstattung benötigt. Ziel des Projekts MaRt-Lab ist es, mit einem Modell des forschenden Lernens die Studierenden zu befähigen, in einem Reallabor eigenständig und explorativ 3D-Technologien für ihr künstlerisches Arbeiten zu erproben, ausstellungsreif anzuwenden und einen zeitgemäßen Material- und Werkbegriff für Künstlerische Keramik und Glas, der auch die immaterielle (virtuelle) Skulptur einfasst, zu etablieren. Dafür werden im Projekt die Einrichtung des MaRt-Labs in einem Tiny House, die Erprobung und Evaluierung der 3D-Technologien, Blockwochen zur materialspezifischen Erprobung und Evaluierung sowie der Transfer in die künstlerische Praxis durch MaRt-Lab-Ausstellungen umgesetzt. Die Erprobung im Lehrkontext und projektbegleitenden Evaluierungen bilden die Basis für die Integration der neuen Erkenntnisse und Techniken in Lehrmodule für das IKKG.
Projekt anzeigen
Hochschule KoblenzEin OpenSource QuizDuell-App für Hochschulen
StudyDuel ist ein innovatives Open-Source-Quizduell für die Hochschullehre, das (vorerst) speziell auf MINT-Fächer ausgerichtet ist. Die mobile App (für Android, iOS und Web) ermöglicht Studierenden, in spielerischen Wissensduellen gegeneinander anzutreten und dabei nicht nur Multiple-Choice-Fragen, sondern auch komplexe Aufgaben mit Formeln, Programmiercode oder freien Texteingaben zu bearbeiten. Ein KI-System auf Basis eines hochschulinternen Large Language Models (LLM) wertet die Antworten automatisiert aus und generiert unmittelbares Feedback auf Grundlage der hochschuleigenen Lernmaterialien. Studierende werden von Anfang an aktiv in die Entwicklung einbezogen von Fokusgruppen zur Bedarfserhebung bis hin zur Möglichkeit, eigene Fragen zur App beizusteuern. Gamification-Elemente wie Ranglisten, Ehrungspunkte und personalisierte Lernempfehlungen nach absolvierten Duellen steigern die Motivation und fördern einen kontinuierlichen Lernprozess. Als Open-Source-Projekt auf dem KI-Cluster der Hochschule Koblenz angelegt, zielt StudyDuel auf eine hochschulweite Nutzung und bietet zugleich Potenzial für eine nachhaltige, hochschulübergreifende Verbreitung. Damit soll die Lehre in MINT-Fächern innovativer, interaktiver und motivierender gestaltet werden.
Projekt anzeigen
Hochschule KoblenzPraxisnah lernen mit digitalen Zwillingen
Praxisnah lernen mit digitalen ZwillingenIm Projekt soll ein dreizügiges Lehrformat für das duale Studium im Bereich Robotik entwickelt werden. Digitale Zwillinge bilden das zentrale Element: Sie verknüpfen Simulation und reale Hardware, sodass Studierende Roboter virtuell steuern, testen und weiterentwickeln können auch ortsunabhängig. Über eine digitale Infrastruktur mit Fernzugriff wird eine praxisnahe Lernumgebung geschaffen, die unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen ausgleicht.Ein flexibles, an den Lernstand und die Studienziele der Studierenden anpassbares Konzept in drei Ausprägungen passt duale Studiengänge individuell an unterschiedliche Ausgangslagen an. Die Ausprägungen Basic, Advanced und Premium ermöglichen einen individuellen an das duale Studium angepassten Kompetenzaufbau der Studierenden und sind auf die Bedürfnisse von potenziellen Arbeitgebern ausgerichtet. Sie reagieren auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Partnerunternehmen. Die dreistufige Struktur stellt sicher, dass alle Studierenden vergleichbare Kompetenzen erwerben.Das Projekt fördert aktives, selbstgesteuertes Lernen, stärkt die Verbindung zwischen Hochschule und Praxis und unterstützt den Wissenstransfer. Es ist eng mit dem neuen Studiengang Robotik und Künstliche Intelligenz (dual) verknüpft und schafft nachhaltige Strukturen für die Lehre mit digitalen Zwillingen.
Projekt anzeigen
Hochschule KoblenzCampusLab für Lehre, Lernen und Prüfen
Im Zuge der Digitalisierung und des wachsenden Einflusses von Künstlicher Intelligenz (KI) ist es für die Zukunftsfähigkeit der Hochschulen entscheidend, Lehr-, Lern- und Prüfungskonzepte neu zu denken. Die Hochschule Koblenz (HS KO) hat 2023 einen Strategieprozess gestartet, um u. a. diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Für Studierende bedeutet es, Zukunftskompetenzen zu entwickeln, für die sie analoge und hybride Experimentierräume für Austausch, Aktion und Reflexion ihrer individuellen Lernprozesse benötigen. Ziel ist die Schaffung einer offenen Kompetenzwerkstatt für Lehre, Lernen und Prüfen (CampusLab) als Experimentierraum für ko-kreatives Arbeiten, interdisziplinäre Projektideen und das Testen neuer Medientechnologien. Der Werkstattcharakter erlaubt, neue Lehr-, Lern- und Prüfungsformate zu testen und weiterzuentwickeln. Mit einem experimentellen Ansatz, der von Partizipation, Offenheit und Experimentierfreude geprägt ist, wird der Shift zu einem Future-Skills Mindset gefördert. Das CampusLab wird als Pilotprojekt konzipiert, umgesetzt und evaluiert, mit den Arbeitspaketen: AP01: (Weiter-)Entwicklung innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien AP02: Entwicklung flexibler Raum-in-Raumkonzepte AP03: Implementierung des CampusLab AP04: Qualifizierung und Einbindung studentischer Coaches AP05: Umsetzung und Erprobung entwickelter Szenarien im CampusLab AP06: Projektevaluation AP07: Transferveranstaltung AP08: Transferkonzept und Handlungsempfehlungen
Projekt anzeigen
Hochschule KoblenzKultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen! (A. de Saint-Exupéry) Ziel ist es, die Lehre auf ein nächstes Qualitätslevel zu heben, welches die Potentiale der digitalen Lehre optimal nutzt. Folglich werden Flexibilität und Individualität von Studium und Lehre verbessert, digitale Lehr- und Lernkompetenzen ausgebaut sowie technische Voraussetzungen geschaffen und in einem ganzheitlichen Ansatz in einer Kultur der Digitalität zusammengeführt. In Anlehnung an das Design Thinking, ist das gesamte Projekt als innovativer Gestaltungsraum angelegt, der alle Hochschulakteure und -gremien in die Entwicklung, Erprobung und Justierung folgender Maßnahmen (M) einbindet: M 1 Digitaler Fachbereich | erprobt flexible Studienmodelle und Semesterrhythmisierungen M 2 Digitale Lehrkompetenz | adressiert mediendidaktische Kompetenzen M 3 Digitale Lernkompetenz | adressiert Future Skills M 4 Digitale Lehr- und Lerninfrastruktur| schafft digitale Interaktionsräume durch Anpassung der IT. Über die Verbindung der organisatorischstrukturellen, sozialen und technischen Ebenen, leistet die Entwicklung der Kultur der Digitalität einen Beitrag zur nachhaltigen Hochschulentwicklung und zum Wissenstransfer über die Hochschule hinaus.
Projekt anzeigen
Hochschule KoblenzDaten, digitale Lehre und digitale Methoden: Datenkompetenz für räumliche Entwicklung im interdisziplinären Kontext
An der HS Koblenz wird die Digitalisierung des Bau- und Planungssektors bereits in Lehrformaten thematisiert, jedoch mit Fokus auf einzelne Bauprozesse in 2-D, z.B. bei der Vermittlung von Kenntnissen in BIM-Software (Bauwerksdatenmodellierung). D-DREI wird ein breiteres Verständnis von digitalen, datengestützten Methoden (DDM) schaffen. Am Beispiel des drängenden Zukunftsthemas der Klimaanpassung macht D-DREI deutlich, wie DDM die Steuerung und Entscheidungsfindung in der Stadtplanung unterstützen. So können mittels digitaler dreidimensionaler Stadtmodelle und hybrider Analysemethoden planerische, bauliche und soziale Szenarien sowie ihre Auswirkungen visualisiert und interdisziplinär diskutiert werden. Als zukünftige EntscheidungsträgerInnen müssen Studierende sowohl interdisziplinäres Arbeiten beherrschen als auch über eine fundierte Daten- und Bedienkompetenz verfügen. In Kooperation mit der FH Potsdam wird die HS Koblenz in D-DREI diese digitalen Lehrinhalte konzipieren, in bestehenden Lehrformaten testen und mit den Studierenden weiterentwickeln. In einem koproduktiven Format sollen sich sowohl Studierende als auch Lehrende zukunftssicher weiterqualifizieren (gemeinsam lehren & voneinander lernen). Der interdisziplinäre Lerngedanke sowie die Fachexpertise in der Klimaanpassung der HS Koblenz ergänzen sich dabei mit der Lehrerfahrung im Bereich Urbane Zukunft und Modellierung komplexer Systeme der FH Potsdam sowie dem dort gelebten Ansatz des forschenden Lernens"
Projekt anzeigen
Hochschule KoblenzWeitblick in der Sozialen Arbeit
Das Projekt WeSA ist eine innovative Idee zur Neugestaltung von divergenten Lehr- und Lernsettings. Durch den Einsatz von 360°-Videos und Virtual Reality (VR)-Technologien sollen Studierende, in diesen Settings, realitätsnahe und nachvollziehbare Einblicke in die Lebenswelt und Lebensrealitäten von Adressat*innen (z.B. Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderung) gewinnen. Die Studierenden im Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz werden dabei aktiv in den gesamten Prozess der Medienproduktion eingebunden, so dass das Projekt fachliche Themen wie Inklusion, Teilhabe, Diversität und Partizipation für Studierende erfahr- und erlebbar macht und Perspektivwechsel ermöglicht. Ziel ist es, bei den Studierenden ein reflexives Verständnis und Empathie für die Herausforderungen der jeweiligen Lebenslagen von Adressat*innen zu fördern, um die sozialarbeiterische Handlungskompetenzen zu stärken. Im Fokus des Projektes steht die Transformation von Lehr- und Wissensinhalten durch eine komplexe Verschränkung von Lehre und Praxisfeld durch eine aktive Kooperation mit unterschiedlichen Praxiseinrichtungen aus dem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit und der Kindheitswissenschaften.
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Lernen und Lehren für die Arbeitswelt der Zukunft
Hochschulen für angewandte Wissenschaften müssen den regionalen und bundesweiten Fachkräftemangel adressieren und Studierende für die Arbeitswelt der Zukunft vorbereiten. Studierendengruppen werden immer diverser und heterogener aufgrund der zunehmenden Diversität in Bildungs- und Kulturhintergrund, Lebenssituation und Internationalisierung. Dennoch muss ein erfolgreiches Studieren mit hochwertiger Lehre ermöglicht werden, auch in großen Kohorten. Auch der rasante Fortschritt der Künstlichen Intelligenz stellt Lehrende und Studierende sowie die gesamte Arbeitswelt vor enorme Herausforderungen: Welche Kompetenzen werden in Zukunft wichtig sein? Welche Konsequenzen hat KI für Lehre und Lernen? Unser Projekt schlägt daher einen konsequent KI-integrierten Ansatz vor, der sowohl innovative Lehrmethoden im Sinne eines Active Learning als auch die Förderung selbstregulierten Studierens mit einem digitalen Ökosystem KI-AUX (Augsburg User Experience), bestehend aus KI-Mentor und KI-Buddy, unterstützt, durch messbare Kennzahlen validiert und durch Forschung begleitet. Die TH Augsburg baut somit frühzeitig ein Studium auf, bei dem eine Alignierung von Lehren und Lernen mit der Arbeitswelt der Zukunft hergestellt wird. Das System KI-AUX, integriert in die erfolgreiche Campus App der TH Augsburg, sowie ein Kompetenzprogramm, eine professionelle Medienproduktion sowie geeignete Lehrräume und Lernräume haben das Potenzial, in der deutschen Hochschullandschaft Modellcharakter zu entwickeln.
Projekt anzeigen
Online-Selbstlernumgebung zur Curriculumsvernetzun
Das Biologiestudium hat den Anspruch alle grundlegenden Fachdisziplinen (von Biochemie bis Zoologie) und die naturwissenschaftlichen Grundlagen in den ersten Semestern zu vermitteln. Dabei werden Inhalte oft iso-liert betrachtet, obwohl es viele Überschneidungen gäbe. Um in diesem eingespielten Curriculum Platz für übergreifende Inhalte zu finden, wurde das Online-Selbstlernmodul „Prinzipien der Biologie“ als Unterstützung geschaffen. Es ermöglicht den Studierenden, den Lernstoff fächerübergreifend zu strukturieren, zu vernetzen und neu zu erleben. Dabei sind oft Anknüpfungen an die Inhalte der Vorlesungen gegeben, um das Curriculum nicht weiter aufzublähen, aber Vernetzung zwischen den Disziplinen als neue Perspektive im Vordergrund.
Maßnahme anzeigen
Open-Source Intelligent Tutoring System for Programming Exercises in Engineering Education
Implementing control and machine learning algorithms in MATLAB and Simulink is a critical competency in advanced control engineering. While immediate feedback is essential for fostering intuitive understanding, it is traditionally constrained to scheduled exercise sessions or consultation hours. To bridge this gap, this project introduces an open-source intelligent tutoring platform that provides continuous, on-demand feedback. To accommodate diverse solution strategies, the platform employs a hybrid evaluation strategy combining result-based and code-based metrics. This ensures that valid alternative solutions that differ from predefined sample solutions are not misclassified. In case of incorrect solutions, a Large Language Model, contextualized with sample solutions and task classification results, offers auxiliary support for students struggling to initiate or complete tasks. Instructional scaffolding is adaptively adjusted to guide students toward independent problem-solving. We position this platform as a supplementary tool designed to enhance, rather than replace, valuable interactions between students and human tutors. Built on open-source tools, the system is architected for reusability, enabling lecturers across engineering subjects to adapt the framework to their teaching needs easily.
Publikation anzeigen