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Technische Hochschule DeggendorfXtraveL
Das Projektvorhaben am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf fasst Elemente aus bestehenden Lehrangeboten zusammen und stellt daraus ein individuell anpassbares Lehrmodul zur Verfügung, das im wesentlichen drei Lehrveranstaltungstypen verbindet: Eine regelmäßige Vorlesung, ein begleitendes Umsetzungsseminar sowie Exkursionen. Zur Erprobung des Lehrmoduls werden Studierende der Bachelorstudiengänge International Tourism Management/ Health and Medical Tourism sowie der Masterstudiengänge International Tourism Development und Global Public Health eingebunden. Der hohe Anteil an internationalen Studierenden erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Dynamik, da unterschiedlichste Vorkenntnisse und Qualifikationen aufeinandertreffen. Hier setzt das Projekt an und unterstützt Studierende und Lehrende andere Perspektiven einzunehmen und neue Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu erwerben.
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Technische Hochschule DeggendorfBildung reaktiv, integrativ, dynamisch gestalten
Die Technische Hochschule Deggendorfist geprägt von einem stark steigenden Anteil international Studierender (WS 24/25 bei 48%), was aufgrund kultureller und sprachlicher Barrieren, sowie unterschiedlichen Wissensständen zu spezifischen Problemen wie sehr diversen Lerngruppen, hohen Studienabbruchquoten und sozialen Konflikten führt. Die bisherigen Maßnahmen führten zu keiner zufriedenstellenden Lösung. Mit dem Projekt BRIDGE (Bildung reaktiv, integrativ, dynamisch gestalten) sollen die Lehrstrukturen, Entscheidungsprozesse und begleitenden Studienstrukturen angepasst werden um langfristig eine Verbesserung des Lernerfolgs und der sozialen und beruflichen Integration internationaler Studierender, sowie der Anpassungsfähigkeit der Hochschule zu erreichen. Im Kern stehen dabei die systematische Verbreitung von innovativen Lern- und Lehrformen, die durch Individualisierung, Kompetenzorientierung und sozialen Austausch Lernerfolge, sowie soziale und berufliche Integration fördern. Gleichzeitig soll durch die Etablierung einer partizipativen und datengestützten Hochschulgestaltung die Bedarfsorientierung der Lehre und der Unterstützungsmaßnahmen, und langfristig der Anpassungsfähigkeit der Hochschule sichergestellt werden. Weitere Aspekte umfassen Sozialinnovationen, wie die Erhöhung der interkulturellen Kompetenz von Personal und Studierenden, sowie die Anpassung von technischen Strukturen und den Aufbau von Netzwerken.
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