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  • Projekt 101085
    Universität Koblenz
    Projekt

    Praxis-Erfahrungen studentischer (PES-)Lehrkräfte unterstützen und im Studium integrieren

    Aufgrund des Lehrkräftemangels nutzen Schulen in Rheinland?Pfalz immer häufiger die Möglichkeit einer befristeten Anstellung von Vertretungslehrkräften. Diese können als Maßnahme des Personalmanagements im Rahmen Erweiterter Selbstständigkeit (PES) von Schulen direkt angeworben und flexibel eingesetzt werden. Sowohl die Fachbereiche der Universität als auch das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) beobachten eine wachsende Zahl an Lehramtsstudierenden, die als PES?Kräfte an Schulen arbeiten. Während sie Lücken im Schulbereich füllen, bewegen sich die Studierenden selbst in einem unbegleiteten Raum des Bildungswesens. Für sie ist weder eine Vorbereitung, noch eine Betreuung zur Reflexion der Tätigkeiten vorgesehen, da diese in keinen etablierten Unterstützungsbereich für Praktika oder Vorbereitungsdienst fallen. So muss den Studierenden nicht nur eine Balance zwischen den Anforderungen von Studium und Schule gelingen, sie müssen auch unbegleitet einen Umgang mit den Herausforderungen des „Praxisschocks“ finden. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu einer Fossilisierung (intuitiver) didaktisch?pädagogischer Methoden oder sogar zu einer Wegorientierung vom Lehrberuf kommt, da Erfahrungen nicht reflektiert und aufgearbeitet werden können.? Im Projekt wird ein Informations? und Unterstützungsangebot für studentische Lehrkräfte entwickelt, das Maßnahmen für Information, Austausch und Reflexion umfasst, die mit Angeboten der Fachdidaktiken und des ZfLs verzahnt sind.

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  • Projekt 101472
    Universität Koblenz
    Projekt

    Studium für Menschen mit Sehbehinderung an der Universität in Koblenz

    Mit diesem Projekt erhalten Blinde oder Menschen mit Sehbehinderung den Zugang zum Studium an der Universität in Koblenz. Hierzu erhalten sie Geräte, die ihnen die Teilhabe an den Veranstaltungen und die Nutzung der Einrichtungen am Campus ermöglichen. Diese Geräte liefern auch außerhalb des Campus neue Möglichkeiten der Navigation, Kommunikation und Interaktion. Auf dem Campus werden keine wesentlichen Änderungen an Gebäuden und Infrastruktur erfordert. Genutzt wird eine Stereo-Brille, die in der Arbeitsgruppe von Prof. Bayro in Mexiko entwickelt wurde. Ein Kleinrechner ermöglicht mit künstlicher Intelligenz die Übersetzung visueller Information in Sprache oder akustische Signale. Damit ist es möglich, Texte zu lesen, Objekte zu erkennen, zu navigieren, vor Hindernissen zu warnen, etc. Dieses Gerät ermöglicht die Teilnahme am weitgehend regulären Studienbetrieb. Weiterhin werden organistatorische Änderungen im Rahmen des Projekts durchgeführt und eine intensive Betreuung der Studierenden sichergestellt. Lehrkonzepte werden didaktisch weiterentwickelt, um auch für diese Zielgruppe einen optimalen Studienerfolg zu gewährleisten. Als erster Studiengang, der für Blinde geöffnet wird, dient “Pädagogik mit Ausrichtung Migration/Heterogenität” unter der Leitung von Frau Prof. Wiebke Waburg. Das Projekt findet in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Blindenschulen statt.

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  • Projekt 101253
    Universität Koblenz
    Projekt

    Digitale Kompetenzen aller sichtbar machen und steigern (DigiKompASS)

    DigiKompASS zielt darauf ab, die Digitalen Kompetenzen aller sichtbar zu machen und nachhaltig zu steigern. Nach einem flächendeckenden Self-Assessment entlang des DigCompEdu adressieren auf der Basis eines Kompetenznetzwerkes für Digitale Lehre ausgewählte Querschnitts- und Teilprojekte alle drei Schwerpunkte: (1) Bestehendes wird evaluiert und als Best Practice in seiner Übertragbarkeit auf andere Formate, Disziplinen und Prozesse geprüft (Bestandsaufnahme); (2) Neues wird konzipiert, so dass identifizierte Lücken geschlossen werden können (Werkstätten & innovative Prototypen); (3) Transfer in und außerhalb der Universität ist von Anfang an strukturell mit angelegt. DigiKompASS inkludiert so die systematische Verankerung von Lerngelegenheiten in der Breite des universitären Lehr- und Prüfungsangebots sowie ein Austausch- und Weiterbildungskonzept für alle an Lehre Beteiligten. In zwei Innovationsclustern stehen zum einen kontinuierliches Peer-Learning innerhalb und zwischen unterschiedlichen Statusgruppen und Werkstätten zur Entwicklung u.a. von OER, aber auch als innovation spaces für gemeinsames Erfahrungslernen im Vordergrund und werden zum anderen innovative Prototypen (weiter-)entwickelt. DigiKompASS wurde 2021 von der Universität Koblenz-Landau als Einzelprojekt eingeworben und wird seit der Trennung der Standorte zum 01. Januar 2023 als Verbundprojekt der Universität Koblenz und der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau weitergeführt.

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Transformation universitärer Bildungsräume

Eine transformative Universitätsucht Antworten auf sich ständig verändernde Anforderungen in einer Gesellschaft. Sie macht dabei nicht nur die Veränderungsprozesse zum Kern von Forschung, Lehre und Transfer, sondern gestaltet die dafür notwendigen Rahmenbedingungen kollaborativ mit regionalen Akteur*innen. Als „Brückenbauende“ eines solcherart geöffneten Bildungsraums agieren Studierende als „transformative ambassadors“ – sie lernen Perspektiven von Wissenschaft und Gesellschaft zu reflektieren und nachhaltige Möglichkeitsräume als gemeinsamen gesellschaftlichen Raum zu gestalten. Sie lernen dabei, sich auch nach dem Studium in gesellschaftliche Prozesse einzubringen und spezifische regionale Bedürfnisse mitzugestalten (Chatterton/Goddard 2000). „Gut leben, lernen und arbeiten“ wird zum Motto eines neu definierten regionalen Bildungsraums. Für eine solche Neuinterpretation von Universität baut das Projekt auf bereits bestehenden Transformationsprojekten auf und führt sie im gerade in Bau befindlichen „Internationalen Wissenschaftszentrum“ im Rahmen des Projektes TrauBe zu einem „transformativen Bildungsraum“ zusammen. Dabei entsteht eine neue Lehr- und Lernarchitektur, die sowohl physische als auch digitale Räume integriert, um flexible, partizipative und transdisziplinäre Lernformate zu ermöglichen, die weit über die Universität hinausdenkt: Die Universität wird zu einem Ort des Dialogs und der Ko-Konstruktion, der über die Grenzen des Campus hinaus in die Region wirkt.

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Gemeinsam tiefer graben, Ideen spinnen und Kaffee trinken – wie drei ungewöhnliche Austauschformate die digitale Verbundarbeit verbessern.

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