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Universität zu KölnInnovationsplattform Zukunftsrelevante Kompetenzen
Die Fähigkeit, die Kompetenzen zu identifizieren und zu vermitteln, die unsere heutige und künftige, sich rasch verändernde Berufs- und Lebenswelt erfordern, entscheidet wesentlich über Attraktivität und Wert universitärer Bildung. Lehrenden stehen aber nach wie vor zu wenig Ressourcen zur Verfügung, um diesen gesteigerten Anforderungen an ihre Lehre zu begegnen.Unser Antrag zielt daher darauf, an der UzK a) zukunftsrelevante Kompetenzen zu identifizieren und zu analysieren, b) durch forschungsnahes Lehren und Lernen für Bildungskontexte zu erschließen und c) mit Learning Experience Design in kompetenzorientierte Lehr-Lernangebote umzusetzen. Dieser Prozess wird wissenschaftlich geleitet und begleitet. Gleichzeitig soll die vorhandene, bereichsübergreifende Expertise der UzK mobilisiert werden, um das bestehende Innovations- und Erneuerungspotenzial in der Lehre freizusetzen und nachhaltig zu verankern. Hierfür gründen wir die Innovationsplattform für Zukunftsrelevante Kompetenzen.Im Zentrum der Plattform-Aktivitäten stehen zeitlich begrenzte Fokusthemenprogramme, in denen systematisch und strukturiert neue thematische Kompetenzfelder, z. B. Digitale Bildung, erschlossen und als Grundlage für innovative Lernformate genutzt werden. Die daraus gewonnenen Impulse, Ansätze und Umsetzungen fließen in Unterstützungsangebote für Lehrende ein. Die Ergebnisse der Plattformarbeit werden offen zugänglich einer breiten Zielgruppe zur Verfügung gestellt.
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Universität zu KölnGemeinsam Lehrpersonen bilden Digitalität mit Informatik nachhaltig gestalten
Interaktive, kommunikative Lehrformate leben von vielfältigen Diskussionen, die aber mit kleinen Kohorten nur schwer erzielbar sind. Betrifft dies Studiengänge, in denen Kommunikations- und Diskursfähigkeiten zum Kompetenzerwerb gehören, ist dies besonders problematisch. Eine Lösung ist, Kohorten gleicher Studiengänge universitätsübergreifend zusammenzufassen, dazu digitale Werkzeuge einzusetzen und die notwendigen Lehr- und Forschungsexpertisen zu bündeln. Für die fachdidaktischen Veranstaltungen im Lehramt Informatik wird dies pilotiert. Digitalisierung wird hier schon lange in der Dualität Werkzeug Inhalt behandelt; für den Distanzunterricht bestehen kreative und interaktive best practice - Vorbilder. Die Kohortenmitglieder werden zudem zu Botschafter:innen der Digitalität für ihre Mitstudierenden. Aufgrund bundeseinheitlicher, klarer KMK-Vorgaben hinsichtlich der zu erwerbenden fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kompetenzen sind die Studiengänge formal vergleichbar. Inhaltlich werden gemeinsame Veranstaltungen gestaltet, strukturell das Format über die Projektlaufzeit hinaus verankert, auch, um weiteren Universitäten die Beteiligung und damit das Lehramt Informatik in der Breite überhaupt erst zu ermöglichen.
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Universität zu KölnSchreiben Publizieren Reflektieren integriert in die Fachlehre durch Booksprints
Ein Booksprint ist ein Format zum gemeinschaftlichen Verfassen von Texten, i.d.R. von Fachbüchern und -artikeln. Das Format wurde inspiriert von Prinzipien der agilen Softwareentwicklung und wird in Unternehmen genutzt, die neue Arbeitsformen (New Work) praktizieren. Bei Booksprints in der Hochschule verfassen Studierende gemeinsam mit unterschiedlicher Rollenverteilung und mithilfe von kreativen und schreibdidaktischen Methoden in einer Woche einen Text für ein reales Publikum, z.B. einen Forschungsartikel oder einen populärwissenschaftlichen Beitrag. Die reale Veröffentlichung (z.B. als Blogpost) ist ein entscheidender Motivator. Unterstützt werden die Studierenden durch einen klar moderierten und strukturierten Zeit- und Ablaufplan, explizite Rollenverteilungen, visualisiertes Projektmanagement und die Nutzung von digitalen Plattformen. Die Themen, über die geschrieben wird, erarbeiten die Studierenden mit ihren Fachlehrenden vorab in einer Fach-Lehrveranstaltung. Noch fehlen systematische Erprobungen und Evaluationen des Booksprints in der Hochschullehre. Wir möchten das Format daher an verschiedenen Hochschulformen und in unterschiedlichen Fachkulturen in Kooperation mit Fachlehrenden erproben. So sollen nach einem Pilotsprint an jedem Standort zwei Booksprints durchgeführt werden. Ziel ist, kontextsensibel Gelingensbedingungen für den Einsatz des Formats herauszuarbeiten und basierend darauf eine didaktische Handreichung (als Open Educational Resource) zu erarbeiten.
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Es handelt sich um ein aufsuchendes Format, bei dem Mitarbeitende der Hochschuldidaktik Lehrende über die Funktionsweise, gesellschaftlichen Auswirkungen und didaktischen Einsatzszenarien von generativer KI informieren. Die einzelnen Veranstaltungen finden in den jeweiligen Fachbereichen der Universität statt. Sie dauern zwischen 60 und 90 Minuten und legen den Fokus neben dem Input vor allem auf den Austausch mit den anwesenden Lehrenden.
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