Suchergebnisse
Eberhard Karls Universität TübingenBrücke zwischen Universität und Schüler:inne
Im Sinne der 3rd Mission unterstützt die Universität Tübingen die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Das BUS-Projekt verbindet Engagement und Hochschullehre in besonderer Weise, fördert Bildungsgerechtigkeit und den Erwerb überfachlicher Kompetenzen. Um der gesellschaftlichen Herausforderung Bildungsgerechtigkeit zu begegnen, vernetzt das BUS-Projekt bestehende Mentoringprogramme von NGOs und Studierendeninitiativen und bindet sie als Praxispartner und Experten in das Projekt ein. Durch die gezielte Verbindung von Studierenden aus benachteiligten Kontexten mit Praxispartnern werden strukturelle Barrieren für ein Engagement nachhaltig reduziert. Die Praxispartner erhalten so Zugang zu einer vielfältigeren Gruppe engagierter Studierender mit neuen Perspektiven und Ideen, die sich aktiv für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Der vorurteilsfreie Austausch zwischen Studierenden und Schüler:innen kann Hemmschwellen abbauen und Orientierung in der komplexen Informationslandschaft zum Thema Studium bieten. BUS ist ein Lehr-Lernprojekt. In Workshops werden akademisches Wissen vermittelt und spezifische Fähigkeiten gestärkt, während die Studierenden praktische Erfahrungen im Mentorat sammeln. Zudem wird durch explizite Reflexionsprozesse die Wissens- und Erfahrungsebene verknüpft. Durch die curriculare Verankerung und die Vergabe eines Zertifikats werden das Engagement und die erworbenen Kompetenzen der studentischen Mentor:innen anerkannt und sichtbar gemacht.
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Lernspiel für die Orthopädie und Unfallchirurgie
Ein wesentlicher Teil akuter medizinischer Konsultationen geht auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates zurück. Neben dem Beherrschen wichtiger Handgriffe zur raschen Diagnostik einer Fraktur müssen Studierende der Humanmedizin sich auch mit weiteren Prinzipien der Notfallversorgung vertraut machen hierzu gehören die Priorisierung von Patient:innen und die korrekte Interpretation von Röntgenbildern. Häufig liefert auch das einfache Gespräch mit dem/der Patienten/in bereits die entscheidenden Hinweise auf den Ablauf eines Unfalls und somit auf die wahrscheinlich vorliegenden Verletzungen. Die entsprechenden Kompetenzen können in erster Linie im direkten Patient:innenkontakt erworben werden. Dies ist im Medizinstudium nicht umfassend realisierbar, da der großen Zahl an Studierenden eine begrenzte Zahl an Patient:innen gegenübersteht und Notfallsituationen sich generell nicht gut für Lehrzwecke eignen. Eine Alternative sind Simulationen mit Schauspielpatienten; diese sind jedoch sehr ressourcenintensiv. In dem hier vorgestellten Projekt soll aufbauend auf Vorarbeiten auf dem Gebiet der Inneren Medizin eine interaktive, digitale Simulation einer chirurgischen Notaufnahme programmiert werden, die von Studierenden der Medizin und verwandter Fächer deutschlandweit kostenlos genutzt werden kann. Die Plattform soll etabliert, ihr Einsatz pilotiert und der mit ihrer Nutzung verbundene Lernerfolg der Studierenden evaluiert werden.
Projekt anzeigen
Communitybuilding für Lehrende
Die Maßnahme richtet sich an Lehrende mit hohem Workload, die dennoch einen praxisorientierten Austausch zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen suchen. In locker gestalteten Workshops werden Hierarchien bewusst aufgehoben und eine greifbare, weniger akademische Ansprache gewählt. Ziel ist es, keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu erzeugen, sondern tatsächlichen Mehrwert zu bieten: Dazu zählen individuelle 1:1-Gespräche, Anerkennung ausgezeichneter Lehre sowie ein asynchrones Social-Network (Academic Cloud Hub) für Publikationen, Ankündigungen und informellen Austausch. Ergänzend ermöglichen Kontakte über LinkedIn und ähnliche Netzwerke gezielt Unterstützung einzuholen. Durch fach- und institutsübergreifende Vernetzung werden didaktische und technische Herausforderungen – etwa der Einsatz von KI-Tools – gemeinsam adressiert. Als Impuls dienen eine gemeinsame Lehr-Lern-Plattform und Academic Cloud Tools.
Maßnahme anzeigen
Diversität und Digitalität in der Hochschullehre. Innovative Formate in digitalen Bildungskulturen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen