
E-Portfolios in die Praxis bringen ein Dreiklang aus Theorie, Kommunikation und Anwendung
Lehrende stehen regelmäßig vor der Herausforderung, Prüfungsformen zu finden, die alle vermittelten Kompetenzen abprüfen. Für Hochschulen ist dabei der Qualifikationsrahmen HQR maßgebend. Die Eignung klassischer Formate, wie eine mündliche Prüfung oder Klausur, zur Prüfung der vier Kompetenzdimensionen des HQR wird immer wieder kritisch diskutiert. Inzwischen halten zunehmend digitale Formate Einzug in die Hochschullehre. E-Portfolios beispielsweise haben das Potenzial, verschiedene Kompetenzen umfassender abzubilden als klassische Prüfungsformen. Dennoch sind E-Portfolios an deutschen Hochschulen wenig verbreitet. Die Innovationsidee besteht daher darin, die TOP10 der Hürden für die Nutzung von E-Portfolios durch Studierende, Lehrende und Stakeholder zu identifizieren, diese Hürden durch zielgruppenspezifische Kommunikation und Angebote zu adressieren, in einem Starterkit für kompetenzorientierte Lehre mit E-Portfolios zu verdichten und durch diesen an unseren Hochschulen und darüber hinaus zu einer Verbreitung von E-Portfolios beizutragen. Ziel des Verbundprojektes ist es, mit einem Dreiklang aus Theorie & Dokumentation, Kommunikation und der konkreten Anwendung die Potenziale von E-Portfolios fass- und nutzbarer zu machen.
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Bielefeld Postkolonial
Im Studium beschäftigen sich Studierende der Anglistik kritisch intellektuell mit postkolonialen Literaturen und Kulturen in einer globalisierten Welt. Dass diese Themen, Konstellationen und Konflikte auch ihren eigenen Lebensalltag in Bielefeld jenseits des Seminarraums prägen, bleibt allzu oft unbeachtet, obwohl die Stadt vielfältige Spuren der kolonialen Geschichte und Gegenwart aufweist.Ziel des Projekts ist es, die distanzierte Lektüre und Analyse von Literatur als armchair intellectuals um affektive Praktiken der kritischen Beschäftigung mit dem Gegenstand zu erweitern. So sind Studierende und Lehrende der Anglistik eingeladen, postkoloniale Ansätze im Sinne einer Pädagogik des Unbehagens (vgl. Megan Bolers Konzept der pedagogy of discomfort) neu zu denken und sich über praxisbezogene Herangehensweisen aktiv in der Stadt Bielefeld zu verorten. Verschiedene Formen der (extra)curricularen Beschäftigung mit diesem gesellschaftlich relevanten Themenkomplex werden konzipiert und erprobt. Dies geschieht im Austausch mit einschlägigen Forschungszentren und vor Ort bestehenden außeruniversitären Initiativen.Die Modulstruktur der Bachelor- und Masterstudiengänge in Fachwissenschaft und Lehramt bietet Optionen für solch explorativ-forschendes Lernen. Diesen Freiraum gilt es auszuloten und produktiv zu nutzen für die Präsenzlehre, das Selbststudium und als third mission für die stärkere Verflechtung der Universität mit der Stadtgesellschaft.
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Mit Transfer auf verschiedenen Ebenen nachhaltig
Mit dem an der TH Köln entwickelten Ebenen-Modell begegnen wir der Frage, wie Projektergebnisse in Hochschule und Scientific Community wirksam und nachhaltig transferiert werden können. Ziel ist es, mit Transfermaßnahmen aus dem Projekt REDiEE eine möglichst breite Wirkung zu erreichen. So sollen nicht nur einzelne Lehrende/Personen erreicht werden, sondern bewusst gesteuerte Impulse für die Hochschulentwicklung gesetzt und Erkenntnisse im wissenschaftlichen Diskurs geteilt werden. Dazu strukturieren wir Transfer auf drei Wirkungsebenen: Individuum, Hochschule und Scientific Community. Anhand dieser Ebenen erkennen wir, wen wir mit Impulsen aus dem Projekt erreichen können, welche Kanäle und Formate sich dafür jeweils eignen und wie wir diese füllen möchten. Transfer denken wir dabei als kontinuierlichen Prozess, der projektbegleitend geplant, in Maßnahmen realisiert und regelmäßig reflektiert wird.
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„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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