
KI + Dozent:in: UnterrichtsExperiment TeamTeaching
Das Projekt KI-DUETT (KI + Dozent*in: UnterrichtsExperiment TeamTeaching) beschäftigt sich am Beispiel der Geschichtswissenschaft mit der Frage, wie Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz aussehen kann. Es analysiert insbesondere, welche Rolle Dozierende heute spielen, wenn große Teile ihrer Lehre von Chatbots wie ChatGPT übernommen werden könn(t)en. Das Ziel ist die Entwicklung einer neuen Dimension des Lehrens, bei der Künstliche Intelligenz als Lehrpartnerin von Dozierenden einen angemessenen Platz findet. Das Projekt reagiert damit auf die Tatsache, dass Chatbots inzwischen zum Alltag Studierender gehören, und steuert darauf hin, diese neue Technik in für die Lehre sinnvolle Bahnen zu lenken. Die Entwicklung solcher neuartiger Lehrkonzepte erfolgt auf Grundlage großflächiger Studierendenbefragungen und experimenteller Lehrveranstaltungen gemeinsam mit Studierenden. KI-DUETT kooperiert mit dem an der TU Chemnitz konzipierten Projekt DIGILEHR, welches sich parallel mit digitalen Lerntools für die Geschichtswissenschaft beschäftigt. Einzeln und in der Symbiose tragen die Projekte zur Weiterentwicklung innovativer Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bei.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Lernfeedback durch Kontrafaktische Erklärungen
Die Maßnahme adressiert die Herausforderung, dass Lernende in digitalen Lernumgebungen stark hetero-gen in ihren selbstregulierten Lernfähigkeiten (SRL) sind und herkömmliches Feedback diese Unterschiede nicht berücksichtigt. Auf Basis der SRL-Theorie wurden Anforderungen an personalisiertes Feedback abge-leitet und mit Verfahren des Maschinellen Lernens sowie Erklärbare KI (XAI) umgesetzt. Dadurch konnten Lernverhalten und individuelle Charakteristika von Studierenden erfasst und mittels kontrafaktischer Er-klärungen in handlungsleitendes Feedback übersetzt werden. Eine universitäre Lehrveranstaltung diente als Testfeld, in dem signifikante Verbesserungen bei Plattformnutzung und Prüfungsergebnissen nachge-wiesen wurden.
Maßnahme anzeigen
Wissenschaftsgeleitete Wirkungsreflexion – Ansätze der Qualitätsentwicklung für eine Hochschulbildung der Zukunft
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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