
Forschungsorientiertes Praktikum für eine bessere Wissensvernetzung
Die praktische Ausbildung ist in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen eine wichtige Säule des Studiums, wobei die klassischen Praktika häufig aus isolierten Experimenten bestehen, die nicht die Komplexität und Vernetzung realer technischer Prozesse widerspiegeln. Die isolierte Betrachtung von Prozessen verschenkt damit die große Chance, dass in Forschung und Industrie häufig geforderte vernetzte Denken und Arbeiten zu fördern. Durch die Entwicklung eines forschungsorientierten Laborpraktikums im Projekt ReFineLab sollen die bisherigen Hürden in der Lehr-Lern-Erfahrung überwunden werden. Bisher einzeln betrachtete Prozessschritte, deren Verknüpfung in der Technik oft die größte Herausforderung darstellt, sollen durch eine neuartige Strukturierung des Praktikums realisiert werden. Praktika im Studiengang SINReM bieten sich in diesem Zusammenhang besonders an, da die ganzheitliche Betrachtung von Prozessen im Mittelpunkt des Studiums steht. Im forschungsorientierten Praktikum - ReFineLab - sollen die Studierenden in Kleingruppen aus einem technisch relevanten Rohstoff durch geschickte Kombination von Verfahrensschritten ein Zielprodukt abtrennen. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen den Studierenden verschiedene Versuchsanlagen und Analysenmethoden zur Verfügung, die eigenständig zur Bearbeitung der Aufgabenstellung kombiniert werden sollen.
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Stud. Aushilfs-/Vertretungslehrkräfte unterstützen
Der massive Lehrkräftemangel führt deutschlandweit zumverstärkten Unterrichtseinsatz von Lehramtsstudierenden an Schulen. Diese Aushilfs- und Vertretungslehrkräfte sammeln dabei extracurriculareschulische Praxiserfahrungen, können diese aber nicht systematisch für ihren Professionalisierungsprozess im Studium nutzen.DieserEntwicklung begegnet der Projektverbund der Universitäten Hildesheim (UHi) und Marburg (UMR) mit save_u (Studentische Aushilfs-/Vertretungslehrkräfte unterstützen):UHi und UMRwerden gemeinsam Studienelemente konzipieren und erproben, umdie extracurricularenPraxiserfahrungen der Lehramtsstudierenden in Schulen kohärent mit ihrem Lern-und Professionalisierungsprozess im Studium zu verzahnen. Neben akademischem Ertrag und Innovationspotenzial erhöht die enge Anbindung schulischer Tätigkeit an wissenschaftsgeleitete Reflexion kurzfristig die Unterrichtsqualität.Die Kooperation der bzgl. Schulformen und strukturellem Rahmen komplementär aufgestellten UHi und UMR wird das Professionalisierungsspektrum für Lehrende und Studierende erweitern. save_u erlaubt eine Neufokussierung der wissenschaftlichen Qualifizierung im Lehramtsstudium durch innovative Praxisorientierung und Verbesserung des Bezugs zu Anforderungen des Berufsfelds. Die vonsave_uerprobten Modelle haben das Potenzial, bundesländer- und studiengangübergreifend für Architekturen von Lehramtsstudiengängen als Blaupausen für Studienstruktur, einzelne Module, Lehrformate und Lehrkultur zu dienen.
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Herausforderung „Tafel“ – Hybride Lehre im Modul Technische Thermodynamik an der Hochschule Zittau/Görlitz.
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