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Postdigital Interpretation

Obwohl wir uns im postdigitalen Zeitalter befinden, in dem Digitalität unseren Alltag durchdrungen hat, sind für viele Musiker*innen im Bereich klassischer Konzerte cross-mediale Gestaltungsmittel in Kompositionen oder bei der Inszenierung von Konzerten noch ungewohnt, während aktuelle Komponist*innen bereits ganz selbstverständlich digitale Medien einsetzen. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Proben und Konzerten kommen dadurch problematische Situationen auf, die durch sensible Vermittlung im Proben-Verlauf vermieden werden können. Künstlerische, proben- und aufführungsspezifische Herausforderungen im Umgang mit musikalischer Transdigitalität und Immersive Audio sollen im Projekt PODI für die Lehre analysiert und erörtert werden. Darauf basierend soll über den Zeitraum von 4 Semestern ein Leitfaden erarbeitet und dokumentiert werden, der Studierende und Lehrende, aber auch kulturelle Institutionen auf eine optimale Probenarbeit in diesem Kontext vorbereitet. Dadurch trägt PODI wesentlich und nachhaltig zur Professionalisierung Studierender aus den angesprochenen Bereichen bei. Über begleitende Vorträge von und Interviews mit spezialisierten Musiker*innen, Komponist*innen und Techniker*innen sowie über die Beobachtung aller Segmente der Vorbereitung von Konzert-Events mit verschiedenen cross-medialen Schwerpunkten werden die notwendigen Inhalte gewonnen und medial aufbereitet für die weitere Nutzung nach dem Abschluss des Projekts.

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Projekt 101127
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Interaktive Theorembeweiser im Mathematikstudium

Interaktive Theorembeweiser (ITB) sind innovative digitale Tools, die zum Beweisen von mathematischen Sätzen dienen und die sich aktuell in der Forschung als herausragendes digitales Werkzeug entwickeln. ITBs können auch gewinnbringend in der Hochschullehre verwendet werden, da sie Studierenden interaktives Feedback zu ihren Beweisen geben und weitere Stützen in Form von Übersichten und Hinweisen bieten. ITBs sind schon am Studienanfang zugänglich und haben dadurch auch das Potenzial, Probleme mit dem mathematischen Formalismus und dem Beweisen beim Übergang Schule-Hochschule abzumildern. Um Studierende in ITBs einzuführen, wollen wir in zwei Zyklen Lernumgebungen zu ITBs entwickeln und in der Regellehre erproben. Im ersten Zyklus soll die Lernumgebung die Vorlesung und den Übungsbetrieb der Mathematik-Erstsemestervorlesung Linearen Algebra 1 begleiten, im zweiten ein Masterseminar. Dazu wird Material in Form einer digitalen, online verfügbaren Lernumgebung entwickelt. Diese besteht sowohl aus Aufgaben, in denen man konkret mit dem ITB “Lean” arbeitet, als auch aus Anleitungen, Erklärungen, Videos, Hinweisen und schriftlichen Begleitaufgaben.

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