
Access@DigitalLabs
Auch wenn heute unstrittig ist, dass Studierende mit Behinderung ein Recht auf eine chancengleiche und gleichberechtigte Teilhabe an Hochschulbildung haben, ist der Zugang zu Lehrveranstaltungen im Labor weiterhin schwierig für Studierende mit heterogenen Lernvoraussetzungen. Um Studierenden insgesamt den Zugang zu Laboren zu erleichtern, wurde in den letzten Jahren an der TU Dortmund intensiv daran gearbeitet digitale Labore, von Remote-Laboren bis zu VR-Laboren, zu entwickeln. Allerdings wurde bislang noch nicht analysiert und erprobt, inwiefern digitale Labore auch von Studierenden mit Behinderung barrierefrei genutzt werden können und inwiefern diese ein Potential hinsichtlich eines chancengleichen und gleichberechtigten Experimentierens im Labor besitzen. Daher werden bestehende digitale Labore basierend auf einem Design-Based-Research-Ansatz untersucht und studierendenzentriert weiterentwickelt. Bei der Anforderungsanalyse und iterativen Weiterentwicklung spielt das Studierendenfeedback eine zentrale Rolle (Fokusgruppendiskussionen, Usability-Tests und Feedbackschleifen). Die didaktisch und technisch weiterentwickelten digitalen Labore werden in konkreten Lehrveranstaltungen in den Fakultäten Bio-Chemie-Ingenieurwesen und Maschinenbau erprobt, evaluiert und im Erfolgsfall künftig in der Laborlehre eingesetzt. Ausgehend von der Erprobungsphase werden Design-Prinzipien für Entwicklung und Einsatz barrierefreier und inklusiver digitaler Labore abgeleitet und verbreitet.
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Innovationscluster E-Assessment
Die Optimierung von Prüfungsbedingungen ist zentrales Thema für Hochschulen. Zugleich hat sich die Zahl durchgeführter E-Assessments unter Corona deutlich erhöht. Alleine die Verbundpartner führen aktuell >75.000 E-Abschlussprüfungen durch. NOVA:ea möchte akademische Bildung in allen biographischen Phasen mit studierendengerechten E-Asessments fördern. Es platziert Studie-rendendiversität im Zentrum der didaktischen/technischen/diagnostischen Gestaltung von E-Assessments. Leitprinzip ist die Verzahnung der studierendenzentrierten Innovierung mit technologi-scher Weiterentwicklung, die für an über 230 HS eingesetzte E-Prüfungssysteme als Open Source erfolgt. Zu den Entwicklungen zählen domänenspezifische Aufgabenformate sowie flexible On-Demand E-Assessments. Ein Prüfungscockpit gibt Lehrenden durch Assessment Analytics Hand-lungsempfehlungen zur iterativen Verbesserung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Akzeptanzför-derung bei der Einführung von E-Assessments. Besonderen Stärke des Projektverbunds ist der fest in der Projektstruktur verankerte Transfer zwischen komplementären Verbundpartnern. Austausch in andere HS soll durch ein OER E-Assessment-Toolkit für Lehrende & Serviceeinrichtungen erleichtert werden.
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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Course Climate in Higher Education: Psychological and Structural Correlates
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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