
Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt von morgen
Virtuelle Lehre wird an der htw saar pandemiebedingt bereits flächendeckend umgesetzt, wesentliche Voraussetzungen dafür sind implementiert. Allerdings sind bei praxisbezogenen Lernumgebungen wie der Modellfabrik und den Laboren virtuelle Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien zurzeit nicht möglich. Das Vorhaben Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt von morgen fokussiert sich daher auf die Förderung von Future Skills in anwendungsbezogenen digitalen Settings. Einerseits werden hybride und virtuelle Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien in und mit einer smarten Modellfabrik sowie mit einer Plattform für Real- und Echtzeitdaten entwickelt, erprobt und skaliert, die nach dem didaktischen Modell des constructive alignment auf die Vermittlung von Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt von morgen abzielen. Andererseits werden hochschulweite Maßnahmen umgesetzt, wie die Verbesserung der technischen Ausstattung und die Erprobung eines Kompetenznachweises Future Skills für Studierende, die Einführung von Schulungen und Austauschformaten für Lehrende sowie ein studentischer Lehrpreis. Die Veröffentlichung der technischen Entwicklungen und didaktischen Konzepte wird ebenso angestrebt wie die nachhaltige Verankerung der Projektergebnisse.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Metadaten-Plugin
Mit Amb-DidO verfügt das Portal über ein Plugin, über das die Beiträge mit Metadaten nach dem Standard des AMB versehen sind. So sind sie für einen darauf ausgerichteten Metasuchindex auffindbar.
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Feministische Science & Technology Studies im Dialog mit Natur- und Technikwissenschaften: Inklusionen – Grenzlinien – Strategien. Gender 3/2025, Schwerpunkt Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften
Dieser Beitrag erörtert die Möglichkeiten und Herausforderungen zur Berücksichtigung von gesellschaftlich kontextualisierten Geschlechterperspektiven in den Naturwissenschaften. Ansatzpunkte zur Inklusion bieten Bereiche der Lebenswissenschaften und der Medizin, die bereits verschränkte Sex/Gender-Konzepte in ihrer Forschung berücksichtigen, Geschlechtervielfalt auch auf biologischer Ebene analysieren und die gesellschaftliche Kontextualisierung der Forschung thematisieren, wie beispielsweise der SFB „Sexdiversity“. Epistemologische Perspektiven der feministischen Science & Technology Studies (STS) zur Situiertheit der Forschenden und zur Reflexion ihrer eigenen gesellschaftlich-kulturellen Positioniertheit in Forschungsprozessen stoßen im Dialog aber immer noch auf Grenzen, wenn auf die Objektivität und Neutralität der MINT-Forschung gepocht wird. Strategien für einen transdisziplinären Austausch zur Positioniertheit der eigenen Forschungsmethodologien und Forschungspraxen sowie zur Kompetenzbildung für Sex/Gender- und feministische STS-Perspektiven in der Lehre und Nachwuchsförderung in MINT werden vorgestellt. In: Gender 3/2025, Schwerpunkt Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften
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