
Digitale Lehrmittel für die Mittelalterliche Lehre
Das Projekt DIGILEHR (Digitale Lehrmittel für die Mittelalterliche Lehre) beschäftigt sich am Beispiel der mittelalterlichen Geschichte mit der Frage, wie Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz aussehen kann. Es befasst sich mit dem Einsatz von digitalen Lerntools zur Vermittlung von Grundlagenkompetenzen im Bereich der Geschichtswissenschaften. Um den fachwissenschaftlichen Nutzen und die Effektivität dieser Tools für die Lernleistungen beurteilen zu können, kooperieren in diesem Projekt Expert*innen aus dem Bereich der Mittelalterlichen Geschichte und der Instruktionspsychologie. In einem ersten Schritt sollen auf der Grundlage einer Studierendenbefragung existierende Lerntools erprobt und evaluiert werden. Dann erfolgt die Entwicklung eines neuen Lerntools, das sich der geschichtswissenschaftlichen Quellenarbeit annimmt und die Ergebnisse der instruktionspsychologischen Analysen in die Konzeption einbezieht. Damit stehen am Projektende Ergebnisse zu Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten von Lerntools und ein innovatives neues Lerntool zur Verfügung.DIGILEHR kooperiert mit dem Projekt KI-DueTT, welches sich parallel mit dem Einsatz von KI in der Hochschullehre im Bereich der Geschichte beschäftigt. Einzeln und in der Symbiose tragen die Projekte zur Weiterentwicklung innovativer Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bei.
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Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern
Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.
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Qualifizierungsbedarfe erkennen und unterstützen
Um die Kompetenzen von Teilprojektbeteiligten gezielt weiterzuentwickeln, werden Qualifizierungsangebote konzipiert. Diese fokussieren auf mediendidaktische sowie medientechnologische Inhalte zur Stärkung der digitalen Expertise. Ziel ist die systematische Erweiterung des Know-hows der Teilprojektbeteiligten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
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Das digitale DILELA-Handbuch bündelt Erfahrungen und Erkenntnisse aus vier Jahren Projektlaufzeit zur Förderung digitaler Kompetenzen an der HNE Eberswalde. Es stellt anhand von 12 Erfolgsfaktoren und 10 Handreichungen innovative Formate wie Podcasts und virtuelle Touren, alternative und kompetenzorientierte Prüfungsformate, Medientechnik und interaktiven Lernumgebungen vor, wie Lernen als gemeinschaftlicher (hybrider) Prozess gedacht wird. Es bietet praxisorientierte Handreichungen mit konkreten Anleitungen. Das Handbuch richtet sich an Lehrende und Mitarbeitende, die digitale Lehr- und Lernformate weiterentwickeln oder neu einsetzen möchten.
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