
Environmental Nature Lab
In Anlehnung an den Begriff des Environment, einen Begriff aus der künstlerischen Praxis der 1950er Jahre, in der die Diskrepanz zwischen Leben und Kunst thematisiert wurde, befasst sich die Professur der Gestaltung Medialer Umgebungen (GMU) mit Alltagssituationen, ihren Gegenständen, Apparaten und Praktiken, um diese neu zu entwerfen. Mit Hilfe von Experimenten hinterfragen wir unser Selbstverständnis inmitten einer sich rasant verändernden Welt. Wir begreifen unsere Zivilisation als Voraussetzung, aber auch als Herausforderung für die Suche nach neuen Strategien in der Kunst. Um das Bewußtsein für das Zusammenleben mit lebenden Organismen zu stärken, schlägt die Professur Gestaltung Medialer Umgebungen nun vor, ihren Lehrplan im Hinblick auf den Klimawandel zu erweitern. Die Stärkung umfasst sowohl den Ausbau der thematischen Lehre als auch die Verbesserung der Infrastruktur des DIY Biolabs. Der vorgeschlagene Lehrplan wird sich durch partizipatives Lernen mit einer "Maker"-Philosophie entfalten. Die konzeptionelle, kollaborative und technische Herangehensweise wird durch neue Fachmodule, das BioArt Forum sowie eine Reihe von den Workshops erreicht.
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Übungsaufgaben KI-gestützt individualisiert
Das Projekt;AdapTask;entwickelt eine KI-gestützte Lernumgebung zur Stärkung des Übungsformats im ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenstudium am Beispiel des Moduls;Maschinenelemente. Ziel ist es, Studierende durch adaptive, individualisierte Übungsaufgaben gezielt in ihrer fachlichen Kompetenzentwicklung zu fördern. Über einen dialogbasierten Prozess ermittelt ein KI-gestütztes System den individuellen Kompetenzstand eines Studierenden und passt bestehende Aufgaben durch evidenzbasierte Scaffolding-Maßnahmen z.?B. sprachliche Vereinfachung, Segmentierung, metakognitive Hinweise oder Übersetzung so an, dass sie in der Zone der nächsten Entwicklung liegen. Ein tutorielles Feedbacksystem begleitet den Lösungsprozess und reduziert Hilfen schrittweise mit wachsender Kompetenz (Guidance Fading). Die Entwicklung erfolgt partizipativ mit Studierenden und zielt auf flexible Übungsformate, die unterschiedliche Lernbedarfe, Studienrealitäten und Motivationen berücksichtigen. Die Wirksamkeit des Ansatzes wird datenbasiert über Kompetenzzuwachs, Nutzungsverhalten und qualitative Rückmeldungen überprüft.;AdapTask;verbindet aktuelle bildungswissenschaftliche Erkenntnisse mit technologischer Innovation und schafft neue Möglichkeitsräume für aktives, selbstreguliertes Lernen mit dem Ziel, Überforderung zu reduzieren, Motivation zu steigern und vermittelt über die Förderung der fachlichen Kompetenzentwicklung langfristig Studienabbrüche zu senken.
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Innovative Lehrkonzepte: Bamberger Best Practices
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