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Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz im naturwissenschaftlichen Fachunterricht

Künstliche Intelligenz ist eine Zukunftstechnologie, die in den kommenden Jahren zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen führen wird. Eine kritische Auseinandersetzung mit Anwendungen, Risiken und zukünftigen Potenzialen Künstlicher Intelligenz auf Basis theoretischer und praktischer Kenntnisse spielt gerade bei Lehramtsstudierenden eine zentrale Rolle. Durch ihre Funktion als Multiplikatoren, können sie Wissen über und den Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Unterricht vermitteln und bei Schüler*innen ein entsprechendes Bewusstsein auszubilden, ihre Zukunft zu gestalten. Im Rahmen des Projektes " Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz im naturwissenschaftlichen Fachunterricht (AKI-NaFa)" setzen sich Lehramtsstudierende mit einzelnen KI-Themenbereichen auseinander und entwickeln Lehrkonzepte für den schulischen Unterricht. Die Anwendung im naturwissenschaftlichen Fachunterricht, die Beschäftigung mit Risiken von KI sowie und ethische Aspekte werden einbezogen. Bei der Konzeption soll ein fächerübergreifender Ansatz verfolgt werden, der die Anwendung in unterschiedlichen Schulfächern begünstigt. Zusätzlich soll eine zielgruppengerechte KI-Anwendung programmiert werden, mit der Studierende und Schüler*innen in praktischen Erfahrungszusammenhängen lernen, wie eine KI-Anwendung funktioniert. Die Projektergebnisse werden über eine Webseite, Fortbildungen und Öffentlichkeitsarbeit einem breiten Nutzerkreis zur Verfügung stehen.

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Projekt 101234
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Advance Organizer in der VR für Verfahrenstechnik

Ein grünes Chemiewerk soll allen Interessierten an (Hoch)Schulen und im Arbeitsleben als digitales Abbild in der virtuellen Realität (VR) verfügbar gemacht werden. Unzusammenhängend erscheinende Lehrinhalte werden in einen größeren Kontext eingebettet und das Zusammenwirken der Lehrinhalte maßgeblicher Kurse wird an verschiedenen Bereichen der Anlage erlebbar. Die Einbindung der Anlage in den Kurs Einführung in das BCI erzeugt Vorwissen welches in der Verwendung als semesterübergreifender Advance Organizer (AO) in weiteren Kursen aktiviert wird, wodurch vernetztes Wissen entsteht. Auch in Grundlagenfächern wird so verfahrenstechnischer Bezug deutlich. Um der hohen Abbruchquote weiter entgegenzuwirken wird ein semester- und fächerübergreifender Gamification-Ansatz verfolgt, in welchem bspw. der Lösung eines Kriminalfalls im Verlauf des Studiums durch steigende verfahrenstechnische Kompetenzen näher gekommen wird.Physikalische Darstellungen erfolgen in verschiedenen Detailgraden auf molekularer, infinitesimaler und makroskopischer Skala und bieten so auch Studierenden anderer Fachrichtungen einen konzeptionellen Mehrwert. Zunehmende Kenntnisse der Studierenden werden durch Detailtiefen der Anlagenbestandteile und Modelle berücksichtigt. Constructive Alignment (CA) basierte Laborversuche werden in der VR-Anlage durchführbar sein, welche fachliche Nöte der Studierenden adressieren, die Reflexion des Standes ihrer Kompetenzen ermöglichen und das Lernen und Arbeiten 4.0 adressieren.

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Maßnahme 100126
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Medienkompetenz und Videoproduktion

Die Maßnahme diente dazu, die medienbezogene Arbeit im Projekt DigiTaL zu unterstützen und die Schnitt-stelle zum Medien- und Informationszentrum (MIZ) zu stärken. Der Arbeitsbereich Medienkompetenz entwi-ckelte hierfür Medienformate und bot Beratungen und Workshops zur digitalen Medienproduktion an. In Kooperation mit dem Arbeitsbereich Kommunikation entstand der Bereich Videoproduktion, um Projektinhalte und Veranstaltungen audiovisuell aufzubereiten und so die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen. Die Umsetzung umfasste Konzeption, Dreh und Postproduktion verschiedener Videoformate sowie den Aufbau und die Ausstattung des Bib-Studios als neuer Infrastruktur für Audio- und Videoproduktionen. Ergänzend wurden Schulungen und Einzelberatungen bereitgestellt, um Mitarbeitende und Studierende in der Produktion und Nutzung digitaler Medienformate zu unterstützen.

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Publikation 100747

Innovative Hochschullehre auf dem digitalen Campus - Konzepte, Methoden und Anwendungen

Im Bereich der digitalen Hochschullehre hat die Universität Hildesheim seit 2020 besondere Innovationskraft bewiesen. Im Drittmittelprojekt „Digital C@MPUS-le@rning“ und in seiner direkten Nachbarschaft wurden hochinnovative digitale Lehr-Lern-Szenarien entwickelt, erprobt und verstetigt. Im Fokus dieses Sammelbands stehen didaktische Konzepte, praxisnahe Einsatzszenarien und empirische Erfahrungen. Die Beiträge bieten somit wertvolle Einblicke in den nachhaltigen Wandel universitärer Lehre im digitalen Zeitalter. Der Band lädt dazu ein, digitale Lehr-Lernformate mit unterschiedlichen Schwerpunkten – individuell, sozial, immersiv, hybrid – kennenzulernen, weiterzuentwickeln und als Inspiration für weitere Lehrinnovationen zu nutzen.

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