
Digitale Innovationen in der Lehre durch virtuelles und Blended E-Learning
Bei Lehrenden und Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist in den stark von digitaler Lehre geprägten Jahren 2020 und 2021 der Wunsch entstanden, die vielen positiven Ansätze und Effekte der digitalen Lehr-/Lern-Szenarien langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dazu wurde das Projekt WueDive (Digitale Innovationen in der Lehre durch virtuelles und Blended E-Learning) ins Leben gerufen, das Austausch, Anschub und Unterstützung aus drei Perspektiven gibt: Organisational wird mit dem Digital Higher Education Hub eine Einrichtung zur Vernetzung und agilen Weiterentwicklung digitaler Lehre geschaffen. Hier bekommen Lehrende und Studierende technisches Rüstzeug und pädagogisch-didaktische Expertise für ihre interdisziplinären Projekte, in denen sie digitale Lehre ausarbeiten, testen und in den Lehralltag implementieren. Pädagogisch-didaktisch liegt ein Schwerpunkt auf Simulation in verschiedenen Ausprägungen. Mit Simulationen werden durch das Eintauchen in neue Lernwelten mehr Praxisanteile curricular verankert. Technisch wird VR/AR-Hard- und Software zentral zur Verfügung gestellt und für einen niederschwelligen Zugang erschlossen, so dass eine Ausweitung digitaler Lehre in alle Fächer entsteht.
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Lehramtsspezifische Repositorien Informatik
Das Projekt LEARNIN soll das Selbstverständnis naturwissenschaftlicher Lehrkräftebildung um eine notwendige interdisziplinäre Perspektive erweitern. Obgleich die digitale Transformation der biologischen Forschung korrespondierende informatische Kompetenzen für das Gewinnen/Nachvollziehen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse unabdingbar macht, zeigen Studien bei Schüler:innen und Studierenden genau dort erhebliche Defizite. Zwar werden diese Defizite in den schüler:innenzentrierten Strategien der KMK (mittlerweile) klar adressiert, jedoch scheinen die dafür (teil-)ursächlichen Defizite seitens der Lehrkäftebildung nur peripher im Fokus reformorientierter Bemühungen befindlich. Das Vorhaben sieht sich in diesem Kontext als Pilotprojekt in der Lehrkräftebildung, welches diese Defizite durch die Verknüpfung fachinformatischer Kompetenzen und Denkmuster mit naturwissenschaftlichen Forschungs- und Anwendungskontexten zu auszugleichen versucht. Im Projekt soll deshalb die universitäre Freiheit der kommenden nicht-lehramtsbezogenen Studiengangs(re)akkreditierung genutzt werden, um ein studiengangsübergreifend geöffnetes Modul zu konzipieren, zu erproben und perspektivisch (nach positiver Evaluation) ein analoges, lehramtsspezifisches Modul in den Pflichtlehrkanon der Lehrkräftebildung zu integrieren. Das Modul und dessen Evaluation sollen dabei von, im Projekt qualifizierten, Fachschaftsvertreter:innen begleitet und durchgeführt und ausgewertet werden.
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Digitaler Studienplanungsassistent
In der Maßnahme wurde ein digitaler Studienplanungsassistent für die Universität Bamberg entwickelt und beforscht. Ziel war die Zentralisierung planungsrelevanter Informationen für Studierende in einem System zur Verbesserung des Studienplanungsprozesses. Dabei wurde u. a. untersucht, ob und wie vergangene Studienverlaufsdaten in Form von Empfehlungen innerhalb eines solchen Tools zielführend integriert werden können. Insgesamt deutet eine erste qualitative Evaluation der Anwendung auf eine hohe Relevanz und Nützlichkeit für Studierende der untersuchten Hochschule hin.
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Baula – die digitale Studienplanungsassistentin an der Universität Bamberg
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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