
Künstliche Intelligenz und Psychologie – Von Kognitiver Modellierung bis Erklärbarkeit
Auf einen Blick
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Engineering for Sustainability @HRW
Eine interdisziplinäre Gruppe Lehrender und Studierender entwickelt einen neuen, nicht-traditionellen Bachelor-Ingenieurstudiengang im Open Curriculum-Format. Die Basishaltung der Lehrenden dieses Studiengangs ist, dass unsere Studierenden motiviert sind zu lernen. Die aktuellen Studienstrukturen enthalten jedoch durchgehend extrinsische Anreize, so dass die intrinsische Motivation der Studierenden sinkt. Hinzu kommen systemische Gestaltungsprinzipien wie Pflichtmodule, geringe Lernautonomie und keine explizite Integration der Studierenden in ihre Studierendenkohorte, so dass wichtige Merkmale, die für eine hohe intrinsische Motivation notwendig sind, meist nicht gegeben sind. Ziel des neuen Studiengangs ist, dass Studierende zukünftig im gesamten Studium selbst entscheiden, an welchen Lehr-Lernangeboten sie teilnehmen, um die von ihnen angestrebten fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zu entwickeln. Hierfür werden die beteiligten Lehrenden ihre Rolle von der Wissensvermittlung zum begleitenden Coaching weiterentwickeln, so dass die Lehr-Lernbeziehung zu einem akademischen Mentorat erweitert wird. Der Kompetenzerwerb wird größtenteils in Projekten durch Challenge-based Learning an gesellschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Aufgaben mit Nachhaltigkeitsbezug erfolgen. Im Rahmen dieses Projektes soll der aktuelle Planungsstand bis zur Implementierung des Studiengangs mit dem Arbeitstitel Engineering for Sustainability zum WiSe 25/26 konkretisiert werden.
Projekt anzeigen
Immersive Technologie in der Hochschule etablieren
Das VR-Lab bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Es unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen, fördert praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren und schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen. Entscheidend ist zudem die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse, um Vorbehalte abzubauen und Technikskepsis entgegenzuwirken. Der Erfolg des Lehrlabors basiert auf dem Zusammenspiel technischer, didaktischer und sozialer
Maßnahme anzeigen
KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume
Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.
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