
Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften
Auf einen Blick
Autor:innen & Herausgeber:innen
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Perspektivwechsel für Soziale Nachhaltigkeit
Im Rahmen das Projektes wird eine Simulation erarbeitet, in der unterschiedliche Perspektiven im Zusammenspiel von Immobilienprojektentwicklung und Gemeinwesenarbeit durch Studierende eingenommen und erfahrbar gemacht werden. Damit werden nicht nur Aspekte der Nachhaltigkeitstransformation zugänglich gemacht, die regelmäßig auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen angewiesen ist, sondern auch ein Schwerpunkt auf die soziale Dimension der gelegt, die bislang deutlich weniger im Fokus steht. Letzteres gilt insbesondere für die Immobilienbranche, die nicht selten egozentrisch und rein renditeorientiert agiert. Die Student*innen erlangen durch die Simulation die Möglichkeit, praxisrelevantes Wissen selbstgesteuert zu erlernen und darüber hinaus das Zusammenspiel relevanter beteiligter Akteure einzuordnen und aus den Perspektiven anderer Akteure zu lernen. Durch nachvollziehbare Szenarien, die multimediale Aufbereitung der Rollen und die Organisation als Blockseminar, das angebunden an ein reales Wohnprojekt- oder Quartier zusätzlich die Einbindung von Mentor*innen aus der Praxis ermöglicht, ergibt sich eine praxisnahes, realistisches und inter- sowie transdisziplinäres Lernumfeld, in dem die akteurs- und fachübergreifende Nachhaltigkeitstransformation erprobt und erfahren werden kann.
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Scholarship of Teaching and Learning (SoTL)
Über hochschulinterne Förderung konnten zwei Begleitprojekte zum Aufbau der Didaktischen Werkstatt Gesundheit unter Beteiligung von Studierenden realisiert werden. Über eine SoTL (11/2022 bis 10/2023) wurden Interviews mit Mentor*innen inhaltsanalytisch ausgewertet, die an beruflichen Schulen die Studierenden im Praktikum begleiten. Sie wurden u.a. nach geeignetem Anschauungsmaterial für das Fach Gesundheit befragt, wodurch die Ausstattung der DWG praxisnah und anwendungsorientiert erweitert werden konnte. Zusätzlich baten wir um Klassenbeschreibungen, aus denen authentische Fallbeschreibungen für die Planung erster Unterrichtsversuche hervorgingen. Aus wissenschaftlicher Perspektive war die Auseinandersetzung mit dem fachdidaktischen Selbstverständnis der befragten Mentor*innen besonders interessant, vgl. Orazem et al. (2026). Fachdidaktisches Verständnis von Lehrkräften der beruflichen Fachrichtung Gesundheit. Pädagogik für Gesundheitsberufe. 13(1), 181-197.
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Spielend Lernen im digitalen Raum. Entwicklung eines Lernspiels in einer studiengangübergreifenden Grundlagenveranstaltung
Grundlagenveranstaltungen stellen Lehrende aufgrund der heterogenen Studierendenschaft regelmäßig vor Herausforderungen. Daher wurde in der Lehrveranstaltung „Grundlagen des externen Rechnungswesens" ein digitales Lernspiel entwickelt, um unterschiedliche Vorkenntnisse, Lernbedarfe und Lebensumstände der Studierenden besser zu berücksichtigen. Ziel ist es insbesondere, kognitive Aktivierung und individualisierte Unterstützung zu fördern. Das Spiel in Form eines digitalen Brettspiels integriert spielerisch buchhalterische Inhalte. Durch didaktische Reduktion erfolgt eine Konzentration auf das Wesentliche zur Erreichung der Lernziele, wobei die Komplexität von Level zu Level gesteigert wird.
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