
Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]
Auf einen Blick
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Digitale Begleitung von SP-Einsätzen
Der Einsatz von spezifisch trainierten (Laien-)Schauspieler*innen als Simulationspersonen (SP) in realitätsnahen Simulationsszenarien (Human Simulation) ist in Lehrveranstaltungen in gesundheitsbezogenen Studien- und Ausbildungsgängen national wie international breit etabliert. Im Sinne eines Sparrings können Lernende in einem geschützten Raum mit einem Gegenüber trainieren oder geprüft werden, ohne dabei echte Patient*innen zu gefährden oder zu belasten.;Es lassen sich u. a. drei Herausforderungen bei dieser Methode skizzieren: (1) Die häufig unzureichende oder gänzlich fehlende Schulung der Lehrenden, die mit SP arbeiten, (2) die bruchstückhafte Vorbereitung der Lernenden auf Simulationen mit SP sowie (3) ein strukturierter Austausch über bewährte Fallszenarien, sowohl innerhalb der Fachbereiche als auch darüber hinaus. Dies führt dazu, dass eine didaktisch sinnvolle Methode nicht mit maximal möglichem Effekt genutzt wird.E-SPARRING addressiert diese Herausforderungen und produziert nach CC-BY-SA 4.0 lizensiertes OER-Material (Open Educational Ressources) zur Vor- und Nachbereitung von SP-Kontakten für Lernende und Lehrende in Form eines digitalen modularen Schulungskonzepts. Gleichzeitig wird eine fachbereichsübergreifende Falldatenbank entwickelt, die einen direkten Austausch erlaubt. Neben einer Professionalisierung von SP-Einsätzen soll damit auch berufsbildenden Fachschulen und nicht-gesundheitsbezogenen Studiengängen der Einsatz von SP ermöglicht werden.
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Kompetenzorientierung durch Wissensmanagement
Die Maßnahme zielt darauf ab, Wissen im Projekt und darüber hinaus verfügbar zu machen, um digitale Prüfungen systematisch im Sinne des Constructive Alignment kompetenzorientiert zu gestalten. Neben Workshops und Austauschformaten sind die Erstellung von Materialien wie Leitfäden, Fact-Sheets, Checklisten, Glossaren und eines interaktiven Online-Selbstlernkurses zentrale Maßnahmen des Wissenstransfers und der Ergebnissicherung.
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Entwicklung und Evaluation eines virtuellen Campus für Studierende in den Sozial- und Ge-sundheitswissenschaften. Eine Darstellung des Evaluationsprozesses und erster Teil-Ergebnisse.
Das Projekt „hands on“ entwickelt einen virtuellen Campus für Studierende der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Das Ziel ist die Bereitstellung einer Plattform zur selbstbestimmten Studiengestaltung auf der theoretischen Grundlage der Self Determination Theory und dem Modell des sozial-emotionalen Lernens. Zur Betrachtung möglicher Veränderungen in den sozial-emotionalen Kompetenzen von Bachelor-Studierenden im ersten Semester sowie einem potenziellen Zusammenhang dieser Veränderungen mit der Nutzung des virtuellen Campus werden zwei Evaluationen im Mixed Methods Design durchgeführt. Die Evaluation ist noch nicht abgeschlossen, weshalb in diesem Beitrag der Evaluationsprozess sowie erste Teilergebnisse dargestellt und diskutiert werden.
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