
Relationships and Academic Belonging in HighEd
Das Projekt Relationships and Academic Belonging in Higher Education hat das Ziel, die Beziehungsqualität zwischen Lehrenden und Studierenden sowie die akademische Zugehörigkeit zu stärken. In der Forschung zeigt sich, dass beides einen Effekt auf Studienerfolg, Interessens- und Kompetenzentwicklung, intellektuelles und soziales Engagement sowie Beteiligung und Zusammenarbeit in der Lehre bewirkt. Das Projekt greift diesen Befund auf und erweitert das interpersonale Beziehungsgeflecht angesichts bestehender ökologischer und technologischer Herausforderungen um interdisziplinäre und internationale Beziehungen, die Beziehung zu sich selbst sowie die Mensch-Maschine-Beziehung. Diese bilden zusammen die Grundlage für vier Maßnahmen-Bündel: akademisches Mentoring, Peer Tutoring, kooperative Lehrgestaltung und experimentelle Curriculumsentwicklung. An der Konzeption, Umsetzung und Übertragung beteiligen sich vier Fakultäten (Geisteswissenschaften, Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Erziehungswissenschaft sowie Betriebswirtschaft) und zwei zentrale Einrichtungen (Hub of Computing and Data Science und Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen). Zusammen mit der Universitätsleitung arbeiten sie auf eine strukturelle Verankerung der geplanten Interventionen in der Lehrarchitektur hin inklusive notwendiger rechtlicher Anpassungen. Im Erfolgsfall befördert das Vorhaben das gemeinsame universitäre Engagement für eine verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung.
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Innovatorium Reutlingen
Der Future of Jobs Report des World Economic Forums 2025 nennt Technological literacy und Creative thinking unter den Top-Skills der Zukunft und genau hier setzt unser Projekt an: Mit dem Innovatorium schaffen wir einen Raum, in dem Studierende nicht nur denken, sondern handeln innovativ, kreativ und praxisnah. Das Innovatorium greift verschiedene Bedarfe lösungsorientieren Lernens und Handelns auf und bringt methodische Tiefe: Challenge-based Learning ermöglicht praxisorientiertes Arbeiten an realen Problemen. Studierende werden für lösungsorientiertes Arbeiten begeistert und werden zu Lehrenden befähigt. Die wesentlichen Akteur*innen innerhalb der Hochschule werden zusammengebracht und lernen voneinander inclusive der Studierenden. Das Projekt verbindet formelle und informelle Lernformate wie Wahlpflichtmodule sowie Mackathons und Maker-Cafe, um Studierende ins Machen zu bekommen.
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Einsatz digitaler Mathematikaufgaben
In der Maßnahme wurden digitale Mathematikaufgaben in der Lehre an Hochschulen gewinnbringend eingesetzt, weiterentwickelt und innerhalb eines Aufgabenpools mit anderen geteilt. Dabei sind verschiedene Aspekte wichtig: Ein gemeinsamer Aufgabenpool über verschiedene Hochschulen hinweg begünstigt den Einsatz der Aufgaben, weil durch das Teilen von Aufgaben der Aufwand für den einzelnen Lehrenden verringert werden kann und weil die Grundlagenausbildung in Mathematik an Hochschulen für fachfremde Studiengänge sich thematisch stark ähnelt. Neu- und Weiterentwicklungen, die sich aus den Bedarfen der Hochschullehre ergeben, sind leichter umzusetzen, wenn eine gute Zusammenarbeit mit den Entwicklern des genutzten E-Assessment-Systems besteht. In unserem Fall war dies das System OPAL/ONYX, das die BPS GmbH betreut. So konnte in dieser Maßnahme z.B. die JavaScript Bibliothek JSXGraph als interaktives Werkzeug, das an der Universität Bayreuth entwickelt wird, in ONYX integriert werden.
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Blended Learning und digitale Repräsentationen in der Religionslehrer:innenbildung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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