
Smart Sustainability Simulation Game
Durch den technologischen Wandel und die zunehmende Bedeutung von Data Analytics und KI, wird das Anforderungsprofil von Unternehmen an Absolvent:innen als Fach- und Führungskräfte zunehmend interdisziplinär. Das Smart Sustainability Simulation Game (S3G) bereitet Studierende auf genau dieses Anforderungsprofil vor, indem es techno-ökonomische Kompetenzen im Kontext der Digitalisierung und Transformation industrieller Wertschöpfungsketten hin zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit vermittelt. S3G wird als ein interaktives Planspiel mit Teamarbeit, Gamification- und Wettbewerbselementen konzipiert, im Rahmen dessen Studierende in berufsfeldbezogene Rollen schlüpfen und authentische Anforderungssituationen bewältigen. Dabei durchlaufen sie Stufen einer Kreislaufwirtschaft (z.B. Rohstoffgewinnung, Produktion, Handel, Konsum/Nutzung, Recycling/Reuse). Auf jeder Stufe finden sie Aufgaben vor, für die sie im Sinne des problembasierten Lernens Lösungen erarbeiten. Sie müssen Entscheidungen über geeignete Maßnahmen treffen, im Spiel umsetzen und reflektieren. Insgesamt schafft S3G ein interdisziplinäres Angebot für projektbasiertes Lernen, welches selbstgesteuertes und aktives Lernen fördert.
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AppKomm - Kommunikationstraining sprachrezeptiver Fähigkeiten
Veranstaltungen im Bereich Kommunikation sind im Bachelor- und Masterstudiengang Medien- und Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Weingarten elementarer Bestandteil der Studienordnung. Die Studierenden durchlaufen ein langjährig bewährtes und über mehrere Semester andauerndes integratives Trainingsprogramm, das je nach Vertiefungswunsch individualisierte Qualifizierungspfade ermöglicht. Lerninhalte des Programms sind Selbsterfahrung und Gruppenerleben in Kommunikationssituationen und Aufbau sprachproduktiver (Miteinander Reden) und sprachrezeptiver (Zuhören, Verstehen) Fähigkeiten. Ziel ist es, das eigene kommunikative Handeln zu erkennen, zu reflektieren und problemlöseorientiert zu verändern. Die Veranstaltungen des Programms bedürfen einer unmittelbaren Teilnehmerorientierung, weshalb es ausschließlich in Kleingruppen und in Präsenz durchgeführt werden kann. Der dazu notwendige personelle und zeitliche Aufwand ist beträchtlich. Digitale Elemente zur einfachen und kontinuierlichen Integration des Erlernten in den Alltag können trotz erforschter und erprobter Konzepte nicht angeboten werden, da die benötigte Infrastruktur fehlt. Das Ziel des Projekts ist es deshalb die Entwicklung einer plattformunabhängigen, und kostenfreien Selbstlern-App zur Schulung sprachrezeptiver Fähigkeiten. Die Umgebung einer Mobile App soll Studierende in fachlicher wie auch in motivationaler Hinsicht fördern und damit eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglichen.
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Niedrigschwellige Barrierefreiheitsprüfung ohne technisches Vorwissen
Barrierefreiheit digitaler Lehrmaterialien selbstständig zu prüfen, stellt Lehrende vor Herausforderungen: Kriterien wie WCAG korrekt einzuschätzen setzt Fachwissen voraus, das im Lehralltag meist fehlt – ebenso wie zeitliche Ressourcen. Im Bereich „Testen“ von DACHS können Lehrende ihre LMS-Kurse (Moodle und ILIAS) deshalb ohne besondere technische Vorkenntnisse auf Barrierefreiheit prüfen: Automatisierbare Kriterien überprüft das System direkt und automatisch. Für alle übrigen, nicht automatisiert erfassbaren Kriterien führt eine programmgestützte, schrittweise Anleitung durch die manuelle Prüfung. So werden auch Aspekte testbar, die sich technisch nicht automatisch erfassen lassen (z. B. Sinnhaftigkeit von Alternativtexten), ohne dass Lehrende Testverfahren oder Regelwerke im Detail kennen müssen. Zusätzlich stehen Lehrenden Umsetzungshilfen sowie Checklisten zur Verfügung mittels derer sie Materialien barrierefrei gestalten oder auch Barrierefreiheit prüfen können.
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Both, Göde; Ebeling, Smillo; Günther, Felicitas; Herchenbach, Simon; Kraher, Anna & Schmitz, Sigrid (2025): Open Educational Resources entwickeln: Herausforderungen für Gendering MINT digital.
Der Beitrag gibt einen Überblick zum Portal Gendering MINT digital, dem Vorgängerprojekt von Gendering MINT didaktisch-digital. Die Entwicklungen der OER als Lerneinheiten zum Selbststudium für Studierende zu in fachübergreifenen Genderaspekten und fachspezifischen Verortungen in Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik werden vorgestellt. Der Beitrag setzt sich zudem mit den Herausforderungen und Möglichkeiten digitaler Lernunterstützungen auseinander. In: Martina Erlemann & Sandra Huch (Hrsg.), Gender & Diversity Studies in MINT meets Naturwissenschaftsdidaktik (S. 103-130). Wiesbaden: Springer. Edition Fachdidaktiken.
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