
Lernkultur 4.0: studierendenzentriert - flexibel - gemeinsam
Lernkultur 4.0 ist eine experimentelle und studierendenzentrierte Antwort auf die Chancen zur Flexibilisierung von Lernwegen aufgrund von Digitalisierung sowie auf die Herausforderung, die durch den Verlust von sozialem Austausch, insbesondere in digitalen Lernorten, entstanden ist. Aufbauend auf unseren langjährigen Erfahrungen in der Etablierung eines Wandels der Lehrkultur an unserer Hochschule nehmen wir jetzt die Lernkultur der Studierenden in den Blick. Diese Lernkultur ist aktuell gekennzeichnet durch zunehmend digitale Lernwege mit neuen zeitlichen und örtlichen Freiheitsgraden, veränderten, zum Teil ungewöhnlichen und spannenden Zugängen zum Lernen und in der Kollaboration. Diese Flexibilisierung von Lernwegen gilt es zusammen mit Studierenden in innovativen Formaten aufzuspüren und experimentell in Fachbereichen aufzugreifen, zu erproben und zu implementieren. Ein begleitender und unterstützender Prozess für Studierende und Lehrende hilft bei der Weiterentwicklung digitaler Lernwege und dabei, die Hochschule in digitalen, hybriden und physischen Lernorten wieder stärker als lebendigen, gemeinsamen Ort des fruchtbaren Austauschs erfahrbar werden zu lassen.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Future Skills Applied
In dem Verbundprojekt Future Skills.Applied arbeiten die sechs großen niedersächsi¬schen Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung zusammen. Der Markenkern der Anwendungsorientierung verlangt, dass Lehr- und Lernkonzepte laufend so weiterentwickelt werden, dass die Studierenden bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind. Die dazu benötigten neuen Kompetenzen, hier future skills applied genannt, werden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Gegenstand des Projekts ist die gemeinsame Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Umsetzung, Übertragung und Evaluierung von Lehr- und Lernkonzepten zur Stärkung studentischer future skills applied. Im Innovationsverbund können sie effizienter, (breiten-)wirksamer und nachhaltiger gefördert werden als bei isoliertem Vorgehen. Die Hochschulen arbeiten an Maßnahmen in Teilprojekten, die einen zentralen Beitrag zum zukünftigen Studienerfolg leisten: die Stärkung studentischer überfachlicher Kompetenzen (TP 1), die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik (TP 2) sowie die Vernetzung von Lehr- und Lernorten (TP 3). Durch das Querschnittsprojekt entsteht der Innovationsverbund, in dem sich alle Partner vernetzen.
Projekt anzeigen
Mathematik und Elektrotechnik sinnvoll verzahnen
Zwei Grundlagenmodule der Studieneingangsphase wurden zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt. Hierzu war eine inhaltliche Umstrukturierung erforderlich, wobei ein gemeinsamer Konsens unter den Lehrenden zu identifizieren war. Ein einheitliches und schlüssiges Gesamtkonzept wurde erreicht, getestet und evaluiert.
Maßnahme anzeigen