
Immersive Bauwelten
Physische und digitale Modelle sind ein essentieller Bestandteil in der Lehre der Architektur und des Bauingenieurwesens, werden jedoch zumeist allein durch die Lehrenden vorgeführt und erläutert. Digitale Modelle erlauben es, Bauwerke oder Teilsysteme als dreidimensionales, umfängliches Modell zu erleben und diese in die Lehre zu integrieren. Dies ermöglicht eine viel aktivere Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lehrinhalten, welche gemeinsam besprochen und erlebt werden können im Sinne einer gemeinsamen digitalen Exkursion. Digitale Modelle haben zudem den Vorteil, dass das Bauwerk wieder in seine Bestandteile aufgliedert, die Konstruktion der bereits gebauten Umwelten sichtbar gemacht (Röntgenblick), Details isoliert dargestellt, Bauzustände eingebunden oder die ursprüngliche Entstehung nachvollzogen werden kann. Das Applizieren zusätzlicher Informationen auf bestehende Bauwerke lässt immersive Welten entstehen, die abstrakte Ingenieurmodelle, numerische Simulationen oder räumlich verhafteten Bauwerkskontext erscheinen lassen. Dabei wird im Projekt Immersive Bauwelten VR, AR als auch MR Technik verwendet, um den virtuellen Raum noch eindrücklicher mit der Realität zu verblenden. Eine freie Zugänglichkeit der Modelle und der aufbereiteten digitalen Lernräume erlauben unterschiedliche Lehrkonzepte, eine Nutzung auch an anderen Hochschulen und ein von Ort und Zeit unabhängiges asynchrones, selbstbestimmtes Lehren und Lernen.
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Virtueller Klient
Im Projekt Virtueller Klient (ViKl) soll die praxisnahe Lehre zur psychosozialen Onlineberatung durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz unterstützt werden. Dazu soll ein KI-basiertes Lernformat konzeptioniert und evaluiert werden, das es Studierenden ermöglicht, kreativ mit dem digitalen Beratungsgespräch zu experimentieren. Kommunikationspartner ist dabei ein virtueller Klient, der mithilfe aktueller Chatbot-Technologie realisiert wird und dynamisch auf die aktuelle Gesprächssituation reagiert. Die Studierenden erhalten so erste Rückmeldungen zu ihrem Beratungshandeln von der KI, eine vertiefte Reflexion der gewonnenen Lernerfahrungen erfolgt unter Anleitung fachlich qualifizierter Lehrender. So soll für die einzelnen Lernenden die Möglichkeit zu beliebig vielen Interaktionen bestehen und die Möglichkeit gegeben werden, gezielt Kommunikationssequenzen für die Reflexionsinteraktionen bereitzuhalten. Das in ViKl entwickelte Lehrkonzept soll die Lehrveranstaltung Querschnitt Onlineberatung im BA Studiengang Soziale Arbeit durch neue Technologien verbessern. Im Projekt wird untersucht, welche Formen des Trainings der KI (bestimmte Lernverfahren, Wissensrepräsentationssysteme etc.) besonders effektiv sind und sich für die Adaption des Systems an andere Bereiche eignen. Die Auswirkungen dieses Systems auf die fachliche Qualität der Beratung werden anhand eines Wirkungsmodells breit evaluiert.
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Entwicklung des Stud.IP-Plugins „coLearn!“
Das Lernen in Kleingruppen bietet hervorragende Möglichkeiten zur Förderung studentischen Lernens. coLearn!, ein Stud.IP-Plugin, das an der Universität Augsburg entwickelt wurde, unterstützt Lehrpersonen darin, Kleingruppenarbeit strukturiert zu planen und in ihren Vorlesungen, Seminaren oder Übungen umzusetzen. coLearn! bietet Lehrenden – basierend auf Erkenntnissen der empirischen Lehr-Lernforschung - die folgenden Möglichkeiten: (a) Erstellen von Aufgaben, die von Studierenden gelöst werden sollen, (b) Bildung von Kleingruppen zur Bearbeitung von Aufgaben, (c) didaktische Strukturierung der Kleingruppenkooperation durch Vergabe von Rollen, Phasen und je spezifischen Anweisungen, (d) vielfältige Möglichkeiten zur Überwachung des Kooperationsprozesses für die Lehrperson.
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Einbindung von Studierenden in Lehr-Lernnetzwerke an Hochschulen
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