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Digitale Selbstlernzeiten Medizinstudium

Das Projekt Digitale Selbstlernzeiten im Medizinstudium (DiSeMed) wird dieses mit „Freiraum“ ausstatten. Im Rahmen der ÄApprO-Änderungen wird freies und eigenständiges Lernen von Studierenden einen wesentlichen Schwerpunkt in der Ausbildung übernehmen. Hierfür bietet sich insbesondere das zur Verfügungsstellen von digitalen Lehr- und Lernmaterialien an. Das Abholen der Studierenden in ihren unterschiedlichen Lerntypen stellt einen innovativen aber dennoch wesentlichen Aspekt guter Lehre dar. Momentan erfolgt die Bereitstellung von Lernmaterialen orientiert am Lehrstil des Lehrenden und dessen Affinität im Umgang mit digitalen Medien. Lernpräferenzen der Studierenden finden bisher kaum Einfluss. Ziel ist die Strukturierung von Lernprozessen, sodass Studierende effektiv ihr Selbststudium absolvieren können und diese zu analysieren. Die Vielfalt der Lernarchitektur und der digitalen Angebote kann u.a. in Learning Analytics, Serious Games, Virtual Reality und e-Portfolios abgebildet werden. Einen ersten Grundstein konnten wir mit VIPER – Magdeburger Lehrplattform für digitale Lehrformate und der Implementierung eines PJ-e-Portfolios legen. Dort können erste Formate erprobt und analysiert werden. Zukünftig soll ein angeleitetes Eigenstudium angeboten werden, VIPER ist ein Kernbaustein dafür. Das Konzept DiSeMed setzt hier an und erweitert die Analyse auf die Lernerfolgsquote der digitalen Elemente unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernbedürfnisse von Studierenden.

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Projekt 101323
Projekt

NEO - Campus der Zukunft

Hochschulen stehen mit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie vor der Herausforderung, die erkannten Vorteile virtueller Lernräume mit der bewährten physischen Präsenz zu verbinden. Durch das Projektvorhaben „NEO – Campus der Zukunft“ soll an der Hochschule München ein hybrider lebendiger Campus entstehen, der erfolgreiches Lernen und soziale Kooperation in der Verbindung von Präsenz- und Online-Aktivitäten ermöglicht. Die zentralen Maßnahmen des Projekts sind: 1. Förderung der digitalen Studierfähigkeit – für Kompetenzentwicklung und lebenslanges Lernen. 2. Assessment Center sowie agile interdisziplinäre Lehr- und Digitalisierungsprojekte – mit denen Ab-solvent:innen ideal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden. 3. Aufbau hybrider Labore – mit neuen Lehr- und Simulationstechnologien wird das wissenschaftliche Laborstudium qualitativ und im Sinne hybrider Lehrszenarien weiterentwickelt. Durch eine weitere verbindende Querschnittsmaßnahme Studentische Kreation werden Studierende in neuen Partizipationsformaten als Impuls- und Ideengeber:innen eingebunden. Das Projekt wird über verschiedene physische Standorte und Fakultäten hinweg organisiert. Eine Skalierung auf Hochschulverbünde wird konzeptionell vorbereitet.

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Maßnahme 100172
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Publikation 100655

Feministische Science & Technology Studies im Dialog mit Natur- und Technikwissenschaften: Inklusionen – Grenzlinien – Strategien. Gender 3/2025, Schwerpunkt Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften

Dieser Beitrag erörtert die Möglichkeiten und Herausforderungen zur Berücksichtigung von gesellschaftlich kontextualisierten Geschlechterperspektiven in den Naturwissenschaften. Ansatzpunkte zur Inklusion bieten Bereiche der Lebenswissenschaften und der Medizin, die bereits verschränkte Sex/Gender-Konzepte in ihrer Forschung berücksichtigen, Geschlechtervielfalt auch auf biologischer Ebene analysieren und die gesellschaftliche Kontextualisierung der Forschung thematisieren, wie beispielsweise der SFB „Sexdiversity“. Epistemologische Perspektiven der feministischen Science & Technology Studies (STS) zur Situiertheit der Forschenden und zur Reflexion ihrer eigenen gesellschaftlich-kulturellen Positioniertheit in Forschungsprozessen stoßen im Dialog aber immer noch auf Grenzen, wenn auf die Objektivität und Neutralität der MINT-Forschung gepocht wird. Strategien für einen transdisziplinären Austausch zur Positioniertheit der eigenen Forschungsmethodologien und Forschungspraxen sowie zur Kompetenzbildung für Sex/Gender- und feministische STS-Perspektiven in der Lehre und Nachwuchsförderung in MINT werden vorgestellt. In: Gender 3/2025, Schwerpunkt Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften

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