
COMPASS: Stärkung des selbstgesteuerten Lernens von Studierenden
Die Kompetenz von Studierenden in selbstgesteuertem Lernen spielt eine Schlüsselrolle im Gelingen von kompetenz-basierter Studiengänge vieler Fächer, wird aber häufig nicht ausreichend und explizit adressiert. Mit dem Modellstudiengang Medizin (MSM) wurde an der Charité Berlin ein integrierter kompetenzbasierter Studiengang eingeführt. Trotz erfolgreicher curricular-struktureller Implementation, bleibt eine zentrale Herausforderung, dass der Grad des selbstgesteuerten Lernens der Studierenden deutlich hinter den Anforderungen zurückbleibt. Ziel des COMPASS Projektes ist es, die Kompetenz zum selbstgesteuerten Lernen der Studierenden im MSM zu stärken. Dazu soll ein aufeinander abgestimmtes Bündel von 4 Maßnahmen umgesetzt werden, die auf einem Just-in-Time-Learning-Konzept und studentischer Co-Produktion beruhen: I. Die Inhalte zum selbstgesteuerten Lernen werden anhand eines Person-Prozess-Kontext-Rahmenwerks mit Infografiken als Startpunkt und digitalen Vertiefungsmodulen ausgearbeitet. II. Die Inhalte werden den Studierenden als mobile, multifunktionale Web-App zur Verfügung gestellt. III. Didaktische Einführungs- und Aufbauworkshops flankieren die Implementation. IV. Die Projektumsetzung wird durch eine agile Projektkoordination mit kontinuierlicher Qualitätssicherung gewährleistet. Ergebnisse des COMPASS Projektes können über den MSM hinaus von anderen medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen genutzt werden
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Für die Vermittlung von digitalen Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0 spielen Laborveranstaltungen an den HAW eine herausragende Rolle. Diese Veranstaltungsart kann von digitalen Lehr- und Lernmethoden vielfältig profitieren, zugleich ist dort die Umsetzung digitaler Lehre sehr herausfordernd und aufwendig. Die vier Verbundpartner, die Hochschule Karlsruhe (federführend), die Hochschule Mannheim, die Hochschule Offenburg und die Hochschule Pforzheim, setzen im Projekt Shared Excellence Laboratory Learning Spaces 4.0 einen hochschulübergreifenden Pool hybrider kompetenzorientierter Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation um, unter Einbindung der in hohem Maße anerkannten Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD). Im Verbund entwickelte Laborveranstaltungen sollen als Modelle für erfolgreiche hybride HAW-Laborlehre dienen. Zugleich ist die Öffnung von Veranstaltungen für Studierende mehrerer HAW ein innovativer Ansatz, um das Lehrangebot für Studierende zielgerichtet zu erweitern sowie seine Attraktivität und Interdisziplinarität zu erhöhen gerade auch dort, wo Erfordernisse zur Profilschärfung und effizienten Ressourcennutzung die Breite des hochschuleigenen Lehrangebots limitieren.
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