
Querschnitt12 - Kompetenz interfakultär!
Komplementäre und Alternative Medizin (KAM) hat in unserer Gesellschaft eine weite Verbreitung. Die geringe Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung und damit hohe Anfälligkeit breiter, auch gebildeter Teile der Bevölkerung für Alternative Medizin wird zu einem zunehmenden Problem in der Versorgung, mit dem Ärzte und andere Fachberufe immer mehr konfrontiert werden. KAM eignet sich in besonderer Weise, Studierende der Medizin mit den Aufgaben, Kenntnissen und Fähigkeiten anderer Berufsgruppen vertraut zu machen. Interdisziplinäre und multiprofessionelle Kommunikation und Diskussion sowie die Entwicklung gemeinsamer Behandlungsstrategien können hier an konkreten Krankheitsbildern gelernt werden. Studierende der Medizin, Psychologie, Pharmazie, Ernährungs- und Kommunikationswissenschaften sowie Medizinethik sollen in Fallkonferenzen in Teams Aufgabenstellungen in Form von Praxisbeispielen bearbeiten. Die konstruierten Fallbeispiele beginnen mit einem einfachen Szenario, das dann durch unterschiedliche Ergänzungen komplexer gestaltet werden kann, indem einmal die medizinische Situation ausgestaltet wird (z.B. Komplikationen oder Komorbiditäten) oder psychologische, soziale und ethische Aspekte hinzukommen. Zum Erwerb des notwendigen Wissens und der Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Depositorium von Wissens-Nuggets zu KAM für die verschiedenen Fächer entwickelt. Bildungstechnologien unterstützen darüber hinaus das fakultäts- und fächerübergreifende Lehr-/Lernszenario.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Digitale Lehrmittel für die Mittelalterliche Lehre
Das Projekt DIGILEHR (Digitale Lehrmittel für die Mittelalterliche Lehre) beschäftigt sich am Beispiel der mittelalterlichen Geschichte mit der Frage, wie Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz aussehen kann. Es befasst sich mit dem Einsatz von digitalen Lerntools zur Vermittlung von Grundlagenkompetenzen im Bereich der Geschichtswissenschaften. Um den fachwissenschaftlichen Nutzen und die Effektivität dieser Tools für die Lernleistungen beurteilen zu können, kooperieren in diesem Projekt Expert*innen aus dem Bereich der Mittelalterlichen Geschichte und der Instruktionspsychologie. In einem ersten Schritt sollen auf der Grundlage einer Studierendenbefragung existierende Lerntools erprobt und evaluiert werden. Dann erfolgt die Entwicklung eines neuen Lerntools, das sich der geschichtswissenschaftlichen Quellenarbeit annimmt und die Ergebnisse der instruktionspsychologischen Analysen in die Konzeption einbezieht. Damit stehen am Projektende Ergebnisse zu Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten von Lerntools und ein innovatives neues Lerntool zur Verfügung.DIGILEHR kooperiert mit dem Projekt KI-DueTT, welches sich parallel mit dem Einsatz von KI in der Hochschullehre im Bereich der Geschichte beschäftigt. Einzeln und in der Symbiose tragen die Projekte zur Weiterentwicklung innovativer Hochschullehre im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bei.
Projekt anzeigen
Entwicklung des Stud.IP-Plugins „coLearn!“
Das Lernen in Kleingruppen bietet hervorragende Möglichkeiten zur Förderung studentischen Lernens. coLearn!, ein Stud.IP-Plugin, das an der Universität Augsburg entwickelt wurde, unterstützt Lehrpersonen darin, Kleingruppenarbeit strukturiert zu planen und in ihren Vorlesungen, Seminaren oder Übungen umzusetzen. coLearn! bietet Lehrenden – basierend auf Erkenntnissen der empirischen Lehr-Lernforschung - die folgenden Möglichkeiten: (a) Erstellen von Aufgaben, die von Studierenden gelöst werden sollen, (b) Bildung von Kleingruppen zur Bearbeitung von Aufgaben, (c) didaktische Strukturierung der Kleingruppenkooperation durch Vergabe von Rollen, Phasen und je spezifischen Anweisungen, (d) vielfältige Möglichkeiten zur Überwachung des Kooperationsprozesses für die Lehrperson.
Maßnahme anzeigen
„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen