
OSA für laborpraktisches Arbeiten in der Chemie
Das OSA gibt Studierenden Rückmeldungen zu Teilbereichen ihrer praktischen Handlungskompetenz. Dazu werden sie nach Handlungsreihenfolgen in Bezug auf das praktische Arbeiten gefragt und erhalten ausdifferenzierte Aufgaben zu einzelnen Teilhandlungen (Skills). Die Rückmeldung soll als Orientierungshilfe für die gezielte weitere Vorbereitung dienen.
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Im ersten Semester des Chemiestudiums sehen sich Studierende im Laborpraktikum mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, die sich aus der Vielzahl unbekannter Geräte und strenger Sicherheitsvorschriften ergeben. Der neue Laborraum erfordert eine schnelle Orientierung in komplexen Abläufen sowie Antestaten und eine detaillierte Vorbereitung auf Experimente. Das theoretische Wissen muss praktisch umgesetzt werden, was Genauigkeit und Geduld verlangt.
Herangehensweise
Um die Studierenden bestmöglich auf ihr erstes Laborpraktikum an der Universität vorzubereiten und ihnen die Angst vor dieser neuen Herausforderung zu nehmen, wurde das Online-Self-Assessment entwickelt. Es zielt darauf ab, dass Studierende sich auf Laborsituationen im Rahmen ihrer Selbstlernzeit vorbereiten können. Ein Beispiel ist der Aufbau bestimmter Apparaturen oder die Entscheidung über die Korrektheit des Aufbaus anhand einer bereits aufgebauten Apparatur. Die Studierenden werden auch in bestimmten Handlungsabläufen geschult, beispielsweise dem genauen Vorgehen bei einer Titration. Nach dem erfolgreichen Durchlaufen des gesamten Assessments oder eines einzelnen Assessments erhalten die Studierenden eine Rückmeldung zu ihren Fähigkeiten. Gibt es noch Verbesserungsbedarf, erhalten sie eine Rückmeldung dazu, mit welchen Bereichen sie sich noch einmal vertiefter auseinandersetzen sollten und wo sie diesbezüglich nachlesen können.
Hinweise
Effekte
In der Erstellung:
- Bewältigung der technischen Probleme insbesondere in Abhängigkeit von der programmierenden Institution
Tipps
Einhaltung gängiger Regeln der Konstruktion von Diagnoseaufgaben im Vorfeld klar besprechen. Durchgehende Evaluation durch User-Tests von Studierenden unterschiedlicher Fähigkeitsniveaus.
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Lehre vernetzt
Mit Lehre vernetzt Qualifizierung für Lehrende und Tutor:innen werden in Mecklenburg-Vorpommern hochschuldidaktische Weiterbildungsformate nachhaltig in bestehende Formate integriert und die landesweite Vernetzung und Kooperation der Hochschulen gestärkt. Der Verbund der sechs Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern, repräsentiert durch das Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik MV, will für hochschul- und mediendidaktische Kompetenzen qualifizieren und übergreifende Strukturen schaffen, z.B. ein landesweites Zertifikat für Hochschuldidaktik MV. Zudem hat die didaktische Grundausbildung von studentischen Tutor:innen für unseren Verbund einen hohen Stellenwert, weshalb die Entwicklung eines MV-Zertifikats für Tutor:innen in der Hochschullehre ein Kernanliegen dieses Projekts ist.Denn nicht selten sind Tutor:innen später als wissenschaftliche Mitarbeitende in der Lehre tätig. Unser Ziel ist es daher, Tutor:innen bestmöglich auf ihre Aufgaben in der analogen, hybriden und digitalen Lehre vorzubereiten und hochwertige Tutorien zu fördern. Darüber hinaus sollen Beispiele und Best Practices Guter Lehre landesweit sichtbar gemacht werden. Das Projekt verfolgt die vier Ziele 1.) landesweiter Zertifikatsprogramme, 2.) Stärkung der Community der didaktisch Interessierten 3.) Spezialisierungen und Zusatzzertifikate sowie 4.) evidenzbasierte Beforschung innovativer Lehr-Lernformate. Es richtet sich primär an die Zielgruppen der Lehrenden und studentischen Tutor:innen.
Projekt anzeigen
Schritt-für-Schritt-Ansatz
Nach Motivationsbildung und Kontexteinbettung, wird die Vermittlung technisch komplexer Inhalte in kleine, logisch aufeinander aufbauende Schritte gegliedert, um Überforderung bei der Zielgruppe zu vermeiden. Durch diese kleinschrittige Struktur können sich die Nutzenden systematisch in technische und didaktische Konzepte einarbeiten. Diese Maßnahme haben wir in einem Tutorial zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) und im Rahmen eines Workshops angewandt, in dem die Teilnehmenden ihre eigene OERs für die Hochschullehre technisch implementieren sollen.
Maßnahme anzeigen
Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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