
Interdisciplinary Navigation as Educational Reform
Mit dem Projekt Interdisciplinary Navigation und Transformation as Educational Reform (INTER) plant die Universität der Künste (UdK) Berlin ein hochschulweites, transferables Anreizsystem für den interdisziplinären Dialog. Ausgerichtet auf den hochschulspezifischen Status der Kunstuniversität setzt INTER im zweiten Zyklus an und befördert den interdisziplinären Austausch von Lehrangeboten und die Entwicklung innovativer Lehrformate (Peer Learning, Co-Teaching, Coach the Trainer, Formate künstlerischer Interaktion) im Wahlbereich der Masterstudiengänge. Als Navigations- und Coachingsystem unterstützt INTER Studierende und Lehrende, die nach aktualisiertem Berliner Hochschulgesetz verbindlich einzuplanenden überfachlichen Angebote des Masterstudiums qualitätsgesichert zu interdisziplinären Forschungsprojekten und künstlerisch-gestalterischen Entwicklungsvorhaben zusammenzuführen. INTER vermittelt den künftigen Absolvent*innen Strategien, der gesellschaftlichen Transformation zu begegnen und selbst zu Agents of Transformation zu werden. INTER konzentriert sich dabei auf die kommunikativen und evaluativen Werkzeuge des Anreizsystems und bemisst seinen Erfolg an der Durchlässigkeit, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der institutionellen Lehrarchitektur.
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Co-produktive Lehrfoschung Arbeit und Flucht
Das Projekt zielt darauf ab, einen innovativen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehrforschung im Kontext des Bachelor-Studiengangs Nachhaltige Sozialpolitik zu erarbeiten. Partizipation und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Transferorientierung zwischen Forschung und Praxis und des Service Learning, die im Lehrbetrieb bislang nicht hinreichend berücksichtigt werden. Ziel ist es, Studierende durch Praxiserfahrung auf ihre berufliche Tätigkeit im Kontext der Sozialpolitik in einer sich transformierenden Gesellschaft vorzubereiten. Inhaltlich soll im Themenfeld Arbeit und Flucht gemeinsam mit geflüchteten Frauen und kommunalen Praxipartner:innen der Zugang zum Arbeitsmarkt analysiert und Best-Practice Beispiele zu Bildungs- und Beratungsangebote von Jobcentern und Sammelunterkünften untersucht werden. Für geflüchtete Frauen ist die Integration in den Arbeitsmarkt ein Konfliktpotential, das es durch Empowerment-Räume wie Bildungs- und Beratungsangebote zu minimieren gilt (Menke/Ullmann 2024). Wichtig ist uns dabei, Forschung mit Geflüchteten zu machen und nicht über sie (Dilger et al. 2017: 126; Krause 2016: 1f.) wodurch die Notwendigkeit der Forschung aus forschungsethischer Perspektive begründet werden kann. Mittels innovativer empirischer Methoden (z.B. PhotoVoice) werden die Blickwinkel geflüchteter Frauen partizipativ eingebunden. Kooperationen mit dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. werden angestrebt.
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Open Science: Digitaler, systematischer Lehransatz
Obwohl Open Science fachlich zunehmend als Standard gilt, ist es im Psychologiestudium noch nicht systematisch verankert. Eine projektbegleitende Umfrage an drei sächsischen Universitäten zeigte großes studentisches Interesse bei gleichzeitig erheblichem Informationsbedarf. Das entwickelte Lehrkonzept integriert Open Science auf drei Ebenen: curricular durch studentische Vorträge im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“ und Präregistrierungs-Workshops für Abschlussarbeiten, extracurricular durch einen Journal Club und einen studentischen Instagram-Account. Begleitend durch diverse Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Workshops und Konferenzen. Die Kernidee besteht in der Verknüpfung von studentischen und dozierenden geleiteten Formaten mit digitaler Wissenschaftskommunikation zu einem studienbegleitenden Gesamtkonzept. Der partizipative Ansatz macht Studierende zu Open Science Multiplikatoren. Das Konzept ist auf andere Fachbereiche übertragbar.
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Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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