
Interdisciplinary Navigation as Educational Reform
Mit dem Projekt Interdisciplinary Navigation und Transformation as Educational Reform (INTER) plant die Universität der Künste (UdK) Berlin ein hochschulweites, transferables Anreizsystem für den interdisziplinären Dialog. Ausgerichtet auf den hochschulspezifischen Status der Kunstuniversität setzt INTER im zweiten Zyklus an und befördert den interdisziplinären Austausch von Lehrangeboten und die Entwicklung innovativer Lehrformate (Peer Learning, Co-Teaching, Coach the Trainer, Formate künstlerischer Interaktion) im Wahlbereich der Masterstudiengänge. Als Navigations- und Coachingsystem unterstützt INTER Studierende und Lehrende, die nach aktualisiertem Berliner Hochschulgesetz verbindlich einzuplanenden überfachlichen Angebote des Masterstudiums qualitätsgesichert zu interdisziplinären Forschungsprojekten und künstlerisch-gestalterischen Entwicklungsvorhaben zusammenzuführen. INTER vermittelt den künftigen Absolvent*innen Strategien, der gesellschaftlichen Transformation zu begegnen und selbst zu Agents of Transformation zu werden. INTER konzentriert sich dabei auf die kommunikativen und evaluativen Werkzeuge des Anreizsystems und bemisst seinen Erfolg an der Durchlässigkeit, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der institutionellen Lehrarchitektur.
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Aus- und Fortbildungslabor Brückenmonitoring
Zum verlässlichen Betrieb von Brückenbauwerken ist deren zustandsorientierte Instandsetzung unerlässlich. In der Vergangenheit wurde diese jedoch oft unzureichend durchgeführt. Deren Betreiber suchen daher nach innovativen Ansätzen, um Brücken kontinuierlich im Rahmen eines Bauwerksmonitorings zu überwachen und Schäden frühzeitig zu erkennen. In der Praxis mangelt es jedoch an qualifizierten und vielseitig ausgebildeten akademischen Fachkräften, die die Entwicklung und Umsetzung einer Erhaltungsstrategie vorantreiben (auf Betreiberseite) und maßgeschneiderte Monitoringkonzepte erarbeiten und umsetzen können (in Ingenieurbüros).Daher soll die 1-semestrige Lehrveranstaltung BRIDGELAB entwickelt werden. Dort werden den Studierenden die erforderlichen bau- und messtechnischen Grundlagen vermittelt, Messkampagnen geplant, Messsysteme von Studierenden zusammengebaut, Messdaten generiert, ausgewertet und Rückschlüsse auf den Bauwerkszustand gezogen. Als Grundlage dienen reale Monitoringprojekte, von denen Projekt- und Messdaten zur Verfügung stehen. BRIDGELAB richtet sich zunächst an Studierende des Bauingenieurwesens, lässt sich durch Austausch einzelner Komponenten (Workshop, Exkursion) jedoch auch an die Anforderungen von Studierenden z.B. der Elektrotechnik, der Informatik und des Maschinenbaus anpassen.Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Lehrmoduls, die Ausarbeitung passender Lernaktivitäten sowie die Erprobung und Evaluierung des neuen Konzepts.
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Online Lernplattform fürs externe Rechnungswesen
Studierende bringen aufgrund unterschiedlicher Bildungswege heterogene Vorkenntnisse mit, insbesondere in Grundlagenveranstaltungen wie Buchführung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde eine Website entwickelt, die individuelle Lernpfade ermöglicht und durch interaktive Aufgaben das eigenständige Üben von Buchungssätzen fördert, da genau diese eine Herausforderung darstellen. Ziel ist es, das Verständnis der Studierenden durch direktes Feedback und praxisorientiertes Arbeiten zu verbessern.
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Be Students not Strangers Fragenset Deutsch
In dieser Serie finden Sie einerseits das Fragenset Be Students Not Strangers für den direkten Einsatz in Veranstaltungen. Andererseits erhalten Sie in der Datei Anleitung weiterführende Informationen zum Hintergrund der Entstehung und weiterführende Literatur zu studentischem Engagement und Gemeinschaftsgefühl. Das Fragenset wurde vom Projekt Co³Learn entwickelt, um Studierenden den Einstieg in Lehrveranstaltungen zu erleichtern und die Bildung von nachhaltigen Learning Communities zu fördern. Kennenlernen und Check-Ins werden durch das Fragenset Be Students Not Strangers begleitet. Die darin enthaltenen Fragen regen den Austausch in Kleingruppen an, gehen über üblichen Smalltalk hinaus und schaffen Raum für Verbindungen zwischen den Teilnehmenden. Die Fragen regen außerdem die Selbstreflexion der Teilnehmenden an. Durch den Einsatz der Fragen entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit, das nicht nur das Arbeitsklima verbessert, sondern auch das Lernen unterstützt und die aktive Teilnahme stärkt. Das Fragenset kann einfach in Lehrveranstaltungen integriert werden und bietet einen Impuls für kollaboratives und unterstützendes Lernen. Weitere Informationen zum Projekt Co³Learn finden sie hier: www.co3learn.de
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