
Interdisciplinary Navigation as Educational Reform
Mit dem Projekt Interdisciplinary Navigation und Transformation as Educational Reform (INTER) plant die Universität der Künste (UdK) Berlin ein hochschulweites, transferables Anreizsystem für den interdisziplinären Dialog. Ausgerichtet auf den hochschulspezifischen Status der Kunstuniversität setzt INTER im zweiten Zyklus an und befördert den interdisziplinären Austausch von Lehrangeboten und die Entwicklung innovativer Lehrformate (Peer Learning, Co-Teaching, Coach the Trainer, Formate künstlerischer Interaktion) im Wahlbereich der Masterstudiengänge. Als Navigations- und Coachingsystem unterstützt INTER Studierende und Lehrende, die nach aktualisiertem Berliner Hochschulgesetz verbindlich einzuplanenden überfachlichen Angebote des Masterstudiums qualitätsgesichert zu interdisziplinären Forschungsprojekten und künstlerisch-gestalterischen Entwicklungsvorhaben zusammenzuführen. INTER vermittelt den künftigen Absolvent*innen Strategien, der gesellschaftlichen Transformation zu begegnen und selbst zu Agents of Transformation zu werden. INTER konzentriert sich dabei auf die kommunikativen und evaluativen Werkzeuge des Anreizsystems und bemisst seinen Erfolg an der Durchlässigkeit, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der institutionellen Lehrarchitektur.
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Feedback bedarfsgerecht - 3D-Avatare und natürliche Sprachprozessierung für optimales Lernen in Virtual Reality
Um Lücken in der medizinischen Praxisausbildung zu schließen, werden in den vergangenen Jahren verstärkt auf Augmented und Virtual Reality (AR/VR) Technologie basierende Lernprogramme entwickelt. Diese immersiven Technologien zusammen mit Entwicklungen auf dem Gebiet der Prozessierung natürlicher Sprache und KI-basierter Dialogsysteme bieten bisher weitgehend ungenutzte Möglichkeiten, Lernprozesse im digitalen/virtuellen Raum zu unterstützen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die kognitive Verarbeitungsfähigkeit (Cognitive Load) und die Echtheit der Lernerfahrung (Immersion/Presence) durch die instruktionale Unterstützung nicht negativ beeinflusst werden. In dem Vorhaben soll die bestehende VR-Lernumgebung für medizinische Notfallszenarien (STEP-VR) um eine virtuelle Tutorperson als Ansprechpartner für die Lernenden erweitert werden. Basis hierfür ist ein KI-basiertes Dialogsystem, das beruhend auf maschinellem Lernen flexibel zu verschiedenen Lernszenarien und perspektivisch auch unterschiedlichen Typen von Lernsoftware - trainiert werden kann. Auf diese Weise kann die virtuelle Tutorperson den Lernenden bedarfsgerecht Rückmeldungen und Hilfestellungen geben, aber auch Hintergrundwissen zum Lernkontext vermitteln. Im nächsten Schritt soll dessen Wirksamkeit auf Nutzungserfahrung, Lernerfolg und kognitive Belastung mit der von traditionellem automatisiertem Expertenfeedback verglichen werden.
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