
Philotastisch Sonderbaren Fragestellungen vielperspektivisch begegnen
Im Projekt Philotastisch wird ein inklusives Seminarkonzept im Studiengang Sonderpädagogik/Sachunterricht entwickelt und erprobt, das zum Ziel hat, mit Methoden der Biografiearbeit und der Persönlichkeitsbildung die Resilienz der Seminarteilnehmenden sowie individuelle und selbstständig organisierte Lernprozesse zu fördern. Um die in der Sonderpädagogik vielfach geforderte Begegnung mit und Wertschätzung von Diversität konkret umzusetzen und den Theorie-Praxis-Transfer zu verbessern, wird das Seminar partizipativ, also unter Einbezug von Menschen mit Behinderung, durchgeführt. Das Arbeiten in inklusiven Kleingruppen und der damit verbundene Austausch zu Fragen, die nicht (allein) auf der Basis von Wissen zu beantworten sind, sondern bei denen eigene Erfahrungen und Biografien wesentlich sind, wirft einen positiven Blick auf den Umgang mit Diversität. Im Fokus des Seminares stehen philosophische Fragestellungen, die in selbstgewählten Kleingruppen interessengeleitet und projektorientiert erarbeitet werden. Die philosophischen Fragen eröffnen einen ergebnisoffenen Arbeitsprozess unter Einbezug verschiedener Perspektiven. Ziel dabei ist es, dass die Teilnehmenden individuelle (Lern-)Wege gehen und damit die Kompetenzen des selbstständigen Lernens, des vernetzenden Denkens und des Problemlösens gefordert und gefördert werden. Das Lernen wird durch das Lehrtandem selbst und durch zwei studentische Hilfskräfte, die als Peer-Berater*innen eingesetzt werden, begleitet.
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Diversitätssensibel in virtual reality experimentieren
Experimente in virtual reality (VR) bieten insbesondere mit Blick auf eine diversitätssensible Lehre in Laborpraktika ein großes Potential. Im Projekt DiVEx wird dieses Potential in einer Kooperation von Expert*innen aus der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik Chemie genutzt, um interaktive diversitätssensible virtuelle Experimentierumgebungen für ein chemisches Laborpraktikum zu entwickeln und implementieren. Den Studierenden des Faches Chemie können so Experimente zugänglich gemacht werden, die z. B. aus zeitlichen, materiellen, oder sicherheitsbezogenen Gründen in der Realität nur schwer umsetzbar wären. Die VR-Experimentierumgebungen werden in einem Seminar von Studierenden des Lehramtes Chemie ausgehend von einem zuvor durch Informatiker*innen und Grafikdesigner*innen erstellten Baukasten mit vorgefertigten Assets entwickelt. Dadurch erwerben die Studierenden in einem anwendungsorientierten Kontext Kenntnisse zur Entwicklung von VR-Umgebungen und erlernen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung für diversitätssensible Lehre bietet. Inwieweit sich dadurch das professionelle Wissen der Studierenden im Hinblick auf Digitalisierung und Diversitätssensibilität entwickeln, wird projektbegleitend evaluiert. Eine Verstetigung und Veröffentlichung des Baukastens auf einer OER-Plattform werden angestrebt. Zudem werden Möglichkeiten zur Erweiterung des Baukastens und der Experimentierumgebungen auf andere Fachgebiete, wie z. B. Physik, mitgedacht.
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